Neujustierungen im Verhältnis von „Sozialstruktur und Kultur“

Frühjahrstagung der DGS-Sektion „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 25.–26. Februar 2016

Ob es nun als Basis und Überbau, Materielles und Ideelles, objektive Lage und subjektives Bewusstsein oder als harte und weiche Faktoren des Sozialen bezeichnet wird – die Debatte um das Verhältnis von „Sozialstruktur und Kultur“ durchzieht die Geschichte der Soziologie. Die Tagung der DGS-Sektion „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ sollte keineswegs eine neue sozialphilosophische Grundsatzdiskussion zu diesem Thema entfachen, sondern war der eher pragmatischen Frage gewidmet, wieviel „Kultur“ die gängige Praxis der Sozialstrukturanalyse benötigt und in welcher Weise sie Eingang in theoretische Erklärungen und empirische Analysen finden kann. Der analytische Rahmen des „Mainstreams“ der Sozialstrukturanalyse, so GUNNAR OTTE (Mainz) in seiner Einführung, bestehe häufig darin, die sozial ungleiche Verteilung zentraler Ressourcen, Positionen und Opportunitäten in der Bevölkerung zunächst statistisch zu beschreiben. Zur Erklärung derartiger Regularitäten werde dann auf Makro-Mikro-Theorien zurückgegriffen, die das Handeln von Akteuren aus deren objektiven Umständen in Entscheidungssituationen herleiten sollten. Als oberstes Handlungsziel werde den Akteuren die Steigerung ihres sozialen Status oder die Mehrung ihrer Ressourcen unterstellt. Dieser theoretische Rahmen sei zwar empirisch erklärungskräftig, stoße aber in vielen Anwendungen an Grenzen. Entsprechend griffen die neunzehn Vorträge zum Stellenwert von „Kultur“ in der Sozialstrukturanalyse auf eine Vielfalt von Ansätzen zurück.

Zwei Tagungsbeiträge setzten sich grundlegend mit dem Verhältnis von Sozialstruktur und Kultur auseinander. CLEMENS ALBRECHT und LENA FRIEDRICH (Koblenz) plädierten für eine kultursoziologisch reflektierte Sozialstrukturanalyse. Zum einen meinten sie damit, dass die Sozialstrukturanalyse die Voraussetzungshaftigkeit ihrer jeweils durch nationale Leitbilder der „longue durée“ geprägten Kategorien hinterfragen müsse. Zum anderen solle das soziale Bewusstsein der Gesellschaftsmitglieder stärker einbezogen und auf seine Übereinstimmung mit Sozialstrukturmodellen untersucht werden. CLEMENS KRONEBERG (Köln) präsentierte Ideen, wie das von ihm zusammen mit Hartmut Esser entwickelte Modell der Frame-Selektion auf Fragen des sozialen Wandels angewendet werden kann, um das historisch variable Verhältnis von Sozialstruktur und Kultur zu erhellen. In Perioden sozialer Stabilität dominiere unhinterfragtes Handeln, das etablierten Frames und Handlungsrepertoires folge, während gesellschaftliche Akteure in Zeiten rapiden Strukturwandels stärker kalkulieren würden. Die Anpassung an veränderte Umstände sei aber für Gruppen mit starken Wertebindungen oft keine Option. Kronebergs Ansatz präzisierte damit, unter welchen Bedingungen die auch von Albrecht und Friedrich thematisierten Phänomene des „cultural lag“ auftreten können.

Mehrere Vortragende konzipierten Kultur als latentes Konstrukt, das strukturelle Lagen und manifeste Praktiken vermittelt. So schlugen JENS AMBRASAT und CHRISTIAN VON SCHEVE (Berlin) eine durch die Affect Control Theory angeleitete Modellierung des Habitus als psychische Struktur vor. Den Habitus verstehen sie als Bündel von Selbstbildern und Weltsichten, die sozialstrukturell verankert sind und in Lebensstilen zum Ausdruck kommen. In ihren Beispielen griffen sie auf empirische Analysen semantischer Felder zurück. ANJA MAYS (Göttingen) stellte Längsschnittanalysen zum intra-individuellen Wandel von Wertorientierungen vor. Sie zeigte, dass Letztere sich im Lebenslauf in Ausmaß und Richtung unterschiedlich verändern und dass Veränderungen der Lebensumstände in einem Einzelbereich zu einer Anpassung bereichsspezifischer Wertorientierungen führen. FELIX WOLTER (Karlsruhe) und SEBASTIAN FÜCKEL (Trier) setzten sich aus einer Rational-Choice-Perspektive mit dem Phänomen auseinander, dass der Glaube an Paranatürliches in der vermeintlich rational denkenden Bildungsgesellschaft an Bedeutung gewinnt. Nach ihren Analysen hängt die Neigung zu solchen Überzeugungen von der Verfügbarkeit alternativer Welterklärungen wie auch von sozialstrukturellen Merkmalen ab. Diese Einflüsse seien für die Dimensionen Paramedizin, Mystik/Esoterik und Aberglaube aber unterschiedlich zu gewichten.

Zwei Vorträge thematisierten das Verhältnis zwischen Sozialstruktur und kultureller Prägung der Arbeitsteilung im Haushalt. Dabei stellten KATJA KÖPPEN und HEIKE TRAPPE (Rostock) die Frage, wie sich das faktische und das von den Subjekten wahrgenommene Verhältnis der Arbeitsteilung auf das Fertilitäts- und Trennungsverhalten auswirken. Sie kamen zu dem Schluss, dass sich vermehrt solche Paare für ein (weiteres) Kind entscheiden, von denen die Arbeitsteilung als fair empfunden wird, obwohl die Frau zugleich überwiegend für die Kinderbetreuung zuständig ist. Auswirkungen der Arbeitsteilung auf das Trennungsverhalten seien dagegen kaum zu beobachten. NATASCHA NISIC (Hamburg) verglich die Determinanten der Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen in Großbritannien, Ost- und Westdeutschland. Ihre Analysen deuten darauf hin, dass die Nachfrage in Großbritannien und Westdeutschland – anders als in Ostdeutschland – hinter dem objektiven Bedarf zurückgeblieben ist, der aufgrund des Anstiegs der weiblichen Erwerbsbeteiligung zu erwarten wäre. Dafür machte sie kulturspezifische Geschlechterrollen verantwortlich. Der Beitrag ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie aus der qualitativ dominierten „Doing Family“-Forschung Hypothesen gewonnen und quantitativ überprüft werden können.

Komparative Perspektiven waren auch in anderen Beiträgen vertreten. Ausgehend von einer Kritik an der Spirit-Level Theorie thematisierten JAN DELHEY, CHRISTIAN SCHNEICKERT und LEONIE STECKERMEIER (Magdeburg) die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf Statusängste europäischer Bürger. Mit Daten des European Quality of Life Survey1 untermauerten sie, dass Statusängste wesentlich stärker durch die individuelle materielle Deprivation und Teilhabe am Arbeitsmarkt, aber auch über die Klassenspaltung und das Werteklima eines Landes erklärt werden können als durch Einkommensungleichheiten in und zwischen den Ländern. ADRIAN FAVELL (Leeds) und DAVID REIMER (Aarhus) beschäftigten sich mit dem wachsenden Euroskeptizismus. Anhand der EUCROSS-Studie2 belegten sie für sechs europäische Länder, dass kosmopolitische Einstellungen mit dem Ausmaß transnationaler Praktiken zunehmen, wobei dieser Effekt im Sinne der kulturellen Mobilitätsthese für niedrig gebildete Bevölkerungsgruppen stärker ausfällt als für hoch gebildete. Der Vortrag von FLORIAN STOLL (Bayreuth) stach mit seinem Blick über den Tellerrand europäischer Gesellschaften heraus, indem er nach einem angemessenen Modell für die Sozialstrukturanalyse der urbanen Mittelschicht in Kenia fragte. Auf der Basis von rund neunzig biografischen Interviews beschrieb er sechs Mittelschichtmilieus, die sich – bei ähnlicher sozioökonomischer Basis – in ihren Grundwerten, Konsumpraktiken, Familienbeziehungen und ethnischen Zuordnungen voneinander unterscheiden.

In einem Tagungsblock ging es um den Zusammenhang von sozialer Herkunft, kulturellem Kapital und Bildungsungleichheit. FREDERICK DE MOLL (Frankfurt am Main) nahm die in der Forschung vernachlässigten außerschulischen Bildungskontexte in den Blick und präsentierte Befunde zur kulturellen Alltagspraxis sowie den wahrgenommenen Bildungsmöglichkeiten in Familien mit Grundschulkindern. Orientiert an Pierre Bourdieus Sozialraummodell und basierend auf der multidimensionalen Messung ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals identifizierte er sechs Klassen und zeigte, dass der elterliche Habitus und die schulrelevante Erziehungspraxis deutlich mit der Klassenlage variieren. Wie sich kulturelle Aktivitäten wie Musizieren, Theater und Tanz sowie individuelle Persönlichkeitseigenschaften auf den Schulerfolg auswirken, analysierte TILL KAISER (Berlin). Datengestützt demonstrierte er, dass sich das Musizieren und die Persönlichkeitseigenschaften Konzentration, Wissbegierde und Intellekt eines Kindes je nach der elterlichen Bildung auf die Schulnoten positiv auswirken. TIM SAWERT (Potsdam) wiederum untersuchte multimethodisch, warum Schüler an allgemeinbildenden Schulen zunehmend alte Fremdsprachen (Latein, Altgriechisch) wählen, obwohl der oft behauptete Transfernutzen für das Erlernen anderer Sprachen fraglich ist. Seinen Ergebnissen zufolge entspringt die Wahl von Altsprachen einer bildungsbürgerlichen Distinktionshaltung gegenüber der „Mainstream“-Sprachwahl (Englisch, Französisch). Zudem konnte er mit einer Testing-Studie weiter illustrieren und signaltheoretisch begründen, dass in Zeiten der Inflationierung höherer Bildung mit dieser Sprachwahl in der Tat ein verbesserter Zugang zu Führungspositionen in der Wirtschaft einhergehen kann. NICOLAS LEGEWIE und INGRID TUCCI (Berlin) schlugen vor, die sozialstrukturelle Lebensverlaufsforschung um das Deutungsmusterkonzept zu erweitern und dabei subjektive Interpretationen der eigenen Herkunft, Grenzziehungen und persönliche Richtlinien für die Zukunft in den Blick zu nehmen. Auf der Basis biografischer Interviews mit Migrantennachkommen zeigten sie, wie individuelle Bildungs- und Berufsentscheidungen – bei ähnlicher struktureller Ausgangskonstellation – aufgrund persönlicher Deutungen eigener Rassismus- und Anerkennungserfahrungen in unterschiedliche Bahnen gelenkt werden können.

Drei Beiträge beschäftigten sich mit dem auf Michèle Lamont zurückgehenden Konzept der symbolischen Grenzziehungen. Konkret wurde anhand qualitativer Daten diskutiert, welche Arten von Grenzen unterschiedliche Gruppen von Akteuren ziehen. NICOLE BURZAN und JENNIFER EICKELMANN (Dortmund) stellten Beobachtungen aus einem Projekt zu Grenzziehungspraktiken in Museen vor und problematisierten, wie in verschiedenen Beispielen Distinktionsabsichten und anderen Inszenierungspraxen methodisch zu erfassen sind. PATRICK SACHWEH, SARAH LENZ und EVELYN STHAMER (Frankfurt am Main) richteten den Fokus auf das Selbstbild der unteren Mittelschicht. Anhand von Gruppendiskussionen veranschaulichten sie, dass gemäß sozioökonomischen, moralischen und kulturellen Kriterien plurale Grenzziehungen sowohl nach unten als auch nach oben in der sozialen Hierarchie vorgenommen werden. Als Mentalität der unteren Mitte identifizierten sie ein Ethos der Mäßigung und des planvollen Realismus. NILS WITTE (Bremen) arbeitete fünf Strategien heraus, die Angehörige der türkischen Minderheit in Deutschland gegen Diskriminierung anwenden: Er unterscheidet konfrontierende, deeskalierende, vermeidende, passive und proaktive Strategien der Grenzziehung beziehungsweise Grenzverwischung.

Zwei Vorträge beschäftigten sich schließlich mit der Frage der Popularisierung des kulturellen Geschmacks in höheren Gesellschaftsschichten. OLIVER FÜRTJES (Siegen) belegte mit Zeitreihendaten, dass die soziale Zusammensetzung des Publikums im Fußballsport nach sozioökonomischen Kriterien seit vielen Jahrzehnten starke Ähnlichkeiten mit der Verteilung dieser Merkmale in der Gesamtgesellschaft aufweist. Die vermeintliche „Verbürgerlichung“ des Fußballpublikums reflektiere also den strukturellen Bevölkerungswandel und könne nicht durch Prozesse kulturellen Wandels oder veränderter Angebotsstrategien der Kulturindustrie erklärt werden. DEBORA EICHER, KATHARINA KUNISSEN, GUNNAR OTTE (Mainz) und DAVID BINDER (Wien) systematisierten die umfangreiche theoretische und empirische Forschung zu Richard Petersons Omnivore-Univore These, der zufolge ein breiter, inklusiver Geschmack den früheren hochkulturellen Snobismus der oberen Schichten abgelöst hat. Ihre Literaturdiskussion problematisierte die Heterogenität der Definitionen und empirischen Zugänge, demonstrierte aber auch, dass die große Mehrheit der Studien den postulierten Zusammenhang zwischen sozialem Status und vielseitigem Geschmack nachweisen kann. Hingegen sei die Befundlage zum historischen Wandel der Geschmacksmuster nicht eindeutig.

Die Tagung unterstrich die Vielfalt der Möglichkeiten, mit denen sozialstrukturelle und kulturelle Perspektiven produktiv zusammengebracht werden können. Sie offenbarte aber auch den Bedarf nach mehr Grundlagenforschung. Viel gebrauchte Begriffe wie der des Habitus oder der Distinktion sollten weiter systematisiert werden, um empirische Studien effektiv anzuleiten. Auffällig war, wie viele Vorträge Anleihen bei der in den USA florierenden kognitiven Soziologie machten. Am Beispiel der symbolischen Grenzziehungen wurde offenkundig, dass noch erheblicher Bedarf besteht, die theoretischen Konzepte auszuarbeiten, die vorwiegend qualitativ operierende Forschung in standardisierte Untersuchungsdesigns zu übersetzen und die sozialstrukturell relevanten Wirkungen symbolischer Grenzziehungen dingfest zu machen. Als weitere Problemlage wurde erkennbar, dass in den meisten Studien, die Kultur als psychische Struktur in Form von latenten Variablen – wie etwa Fairnesswerten – einführten, unklar blieb, ob derartige Orientierungen relativ stabile Sozialisationsresultate oder lediglich situative Anpassungen an veränderte Lebensbedingungen sind. Die in der Soziologie ins Abseits geratene Sozialisations- und Werteforschung müsste reanimiert werden, um zu solchen Fragen solides Basiswissen bereitzustellen. Als positives Signal ist zu werten, dass die Tagung stark vom wissenschaftlichen Nachwuchs getragen wurde und dass in vielen Beiträgen unterschiedliche Methodentraditionen auf hohem Niveau unbekümmert miteinander verknüpft wurden.

Konferenzübersicht:

Gunnar Otte (Mainz) / Olaf Groh-Samberg (Bremen), Einführung

Clemens Albrecht / Lena Friedrich (Landau), Kulturelle Leitbilder der Sozialstrukturanalyse

Clemens Kroneberg (Köln), Sozialstruktur im Wandel: eine handlungstheoretische Analyse

Jens Ambrasat / Christian von Scheve (Berlin), Ein Vorschlag zur Operationalisierung des Habitus: Bedeutungsstiftung, Identität und Lebensstile

Anja Mays (Göttingen), Stabilität und Wandel von Wertorientierungen. Zur Bedeutung sozialstruktureller Determinanten für intra-individuelle Veränderungen von Wertorientierungen

Felix Wolter (Karlsruhe) / Sebastian Fückel (Trier), Horoskope, Wünschelruten, Homöopathie und Co. Theoretische Perspektiven und empirische Analysen zur sozialstrukturellen Verortung von Paraglaube und Parawissenschaft in Deutschland

Frederick de Moll (Frankfurt am Main), Kulturelle Alltagspraxis und wahrgenommene Bildungsmöglichkeiten in Familien mit Kindergarten- und Grundschulkindern. Ein klassenanalytischer Ansatz

Tim Sawert (Potsdam), Die Wahl von Latein und Altgriechisch als schulische Fremdsprachen: Eine Distinktionsstrategie?

Till Kaiser (Berlin), Welche Rolle spielen kulturelle Aktivitäten und Persönlichkeitseigenschaften für die (Re-)Produktion von Bildungsungleichheiten?

Jan Delhey / Christian Schneickert / Leonie Steckermeier (Magdeburg), Kultur als möglicher Auslöser von Statusängsten? Eine Erweiterung der Spirit-Level-Theorie

Katja Köppen / Heike Trappe (Rostock), Arbeitsteilung innerhalb der Partnerschaft, Gerechtigkeitswahrnehmungen und Lebensorientierungen: Inwiefern beeinflussen sie das Familienbildungs- und Trennungsverhalten?

Natascha Nisic (Hamburg), Im Spannungsfeld zwischen Bedarf und Akzeptanz: Sozio-ökonomische und kulturelle Determinanten der Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen in Großbritannien, Ost- und Westdeutschland

Nicole Burzan / Jennifer Eickelmann (Dortmund), Symbolische Grenzziehungen im Museum: Distinktive Ungleichheiten oder distinkte Inszenierungen?

Patrick Sachweh / Sarah Lenz / Evelyn Sthamer (Frankfurt am Main), „Die fressen den Putz von den Wänden, um sich das Auto leisten zu können“ – Symbolische Grenzziehungen in der gesellschaftlichen Mitte. Befunde aus einem laufenden Forschungsprojekt

Nils Witte (Karlsruhe), Responses to Symbolic Exclusion. Reaktive und Proaktive Strategien von Türken in Deutschland

Nicolas Legewie / Ingrid Tucci (Berlin), Bildungs- und Berufslaufbahnen von Migrantennachkommen: Die Bedeutung von Selbstbeschreibungen und Zugehörigkeiten

Florian Stoll (Bayreuth), Herausforderungen für die Sozialstrukturanalyse im Globalen Süden, illustriert am Beispiel des urbanen Kenia

Adrian Favell (Leeds) / David Reimer (Aarhus), Transnationalism and Cosmopolitanism: Europe and the Global in Everyday European lives

Oliver Fürtjes (Siegen), Fußball und die Reproduktion einer klassenübergreifenden Populärkultur – Zur Genese des struktursoziologischen Ansatzes

Debora Eicher / Katharina Kunißen / Gunnar Otte (alle Mainz) / David Binder (Wien), Zur sozialen Strukturierung kulturellen Geschmacks. Eine Systematisierung theoretischer und empirischer Zugänge zur Omnivore-Univore-These