Andreas Pott | Interview |

Nachgefragt beim Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“

Fünf Fragen an den SFB-Sprecher Andreas Pott

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück forscht seit vielen Jahren interdisziplinär zu zahlreichen Fragen rund um das Thema Migration. Nun ist es gelungen, dort einen Sonderforschungsbereich anzusiedeln, der die „Produktion von Migration“ untersuchen will. Was bedeutet das konkret?

Auch wenn es angesichts der weltweiten gesellschaftlichen Relevanz von Migration und der Allgegenwärtigkeit migrationsbezogener Debatten überraschen mag: Der neue Osnabrücker Sonderforschungsbereich ist der erste, der sich dem Großthema Migration widmet, genauer: der gesellschaftlichen Aushandlung von Migration und ihren Folgen. Der SFB 1604 wird neue Impulse für die Erforschung des Zusammenhangs von Migration und gesellschaftlichem Wandel setzen.

Anders als in weiten Teilen der Forschung, aber auch in der Politik, den Medien und anderen gesellschaftlichen Teilbereichen, gehen wir beim SFB nicht davon aus, dass klar ist, was Migration überhaupt ist. Wir setzen Migration sowie migrationsbezogene Kategorien und Bezüge – wie etwa „Freizügigkeit“, „Herkunftsland“, „Integration“, „Mehrheitsgesellschaft“ – nicht mehr als selbstverständlich gegebene Forschungsgegenstände voraus, sondern reflektieren sie und fragen nach ihrer gesellschaftlichen Genese. Warum wird die in Deutschland lebende Schwedin nicht als Migrantin bezeichnet, in Deutschland geborene Kinder und Enkel türkischer Einwanderer:innen aber schon? Was ist der Unterschied zwischen Migration und Mobilität oder zwischen Migration und Flucht? Wer unterscheidet hier wie und mit welchen Folgen?

Solch grundlegenden Fragen widmet sich der neue SFB. Wir untersuchen, wie und mit welchen Bedeutungen Migration hergestellt wird. Wer ist daran auf welche Weise und mit welchen Interessen beteiligt, welche Ressourcen, Instrumente und Praktiken spielen eine Rolle? Wie und warum verändern sich die gesellschaftliche Wahrnehmung von und der Umgang mit Migration? Und was folgt daraus für Prozesse gesellschaftlichen Wandels?

Der Sonderforschungsbereich versteht Migration als das Produkt eines gesellschaftlichen Herstellungsprozesses, der seinerseits Gesellschaften verändert. Anhand konkreter empirischer Konstellationen untersuchen wir, wie individuelle, kollektive und institutionelle Akteure zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Kontexten Migration praktizieren, bearbeiten und mit Bedeutung aufladen. Diese ‚Produktion von Migration‘ verstehen wir als dynamische Aushandlung: In einem umkämpften, von Machtasymmetrien geprägten Prozess wird Migration thematisiert oder de-thematisiert, problematisiert oder de-problematisiert sowie mit anderen gesellschaftlichen, politischen oder ökonomischen Entwicklungen verknüpft. Auf diese Weise ermöglicht, stabilisiert oder verändert die Produktion von Migration nicht nur physische Bewegungen von Menschen, sondern auch gesellschaftliche Ordnungen und Wissensbestände.

Indem der SFB die gesellschaftliche Beobachtung und Aufladung von Migration untersucht, betreibt er Migrationsforschung als Gesellschaftsforschung. Natürlich ist auch die Wissenschaft an dieser Produktion beteiligt und damit ebenfalls Forschungsgegenstand. Das langfristige Ziel des Sonderforschungsbereichs ist es, eine reflexive Theorie der gesellschaftlichen Produktion von Migration zu erarbeiten, die diese Verwobenheit der Forschung mit ihrem Gegenstand angemessen berücksichtigt.

Für dieses Unterfangen ist die Universität Osnabrück der ideale Standort. Der SFB kann auf den langjährigen Vorarbeiten am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) aufbauen. Neben der strategischen Berufungspolitik schufen zwei Graduiertenkollegs im Themenfeld – eine Nachwuchsgruppe zur Produktion von Wissen über Migration sowie die universitätsweite Profillinie „Migrationsgesellschaften“ – die erforderlichen konzeptionell-inhaltlichen, strukturellen und personellen Grundlagen. Der SFB profitiert außerdem von der engen nationalen und internationalen Vernetzung des IMIS, etwa im Rahmen des International Migration Research Network IMISCOE.

Ganz grundsätzlich gefragt: Mit welchen theoretischen und/oder methodologischen Hypothesen gehen Sie und Ihre Kolleg:innen an die Arbeit? Wie lässt sich der SFB in der bestehenden Forschungslandschaft zum Thema verorten? Und inwiefern hebt sich die geplante Arbeit von bestehenden Forschungen ab?

Wir gehen von zwei forschungsleitenden Annahmen aus. Die erste nannte ich bereits: Migration ist das Produkt eines sich wandelnden gesellschaftlichen Herstellungs- und Aushandlungsprozesses. Dass dieser Prozess in gewisser Weise durch Arbeit gekennzeichnet ist, betont der Begriff der Produktion: Migration und mit ihr verknüpfte Bedeutungen, Sichtweisen oder Entscheidungen werden in unterschiedlichen ‚Produktionsstätten‘ mit mehr oder weniger großem Aufwand ‚erarbeitet‘. Sie werden unter je spezifischen situativen, materiellen und organisatorischen Bedingungen in kürzeren oder längeren Prozessen geschaffen, geformt, praktisch vollzogen, durchgesetzt, verwaltet, verändert. Wie für das Schaffen und Durchsetzen bestimmter Deutungen muss auch für das Umdeuten bisweilen hartnäckig gearbeitet werden. Es erfordert entsprechende Tätigkeiten, damit Menschen oder Kollektive als „Einheimische“, „Minderheiten“, „Muslime“, „Illegale“, „Schutzbedürftige“, „Integrationsverweigerer“ oder „Einwanderungsgesellschaften“ markiert und gedeutet werden. Solche Praktiken finden beispielsweise auf der Mikroebene individuellen beziehungsweise interaktiven Handelns statt. Aber auch öffentliche Diskurse und Organisationen können „Migration machen“, indem sie bestimmte diskursive und normative Rahmungen etablieren.

In dem komplexen, prinzipiell offenen Prozess der Aushandlung von Migration kommt Figuren, Infrastrukturen und Räumen eine strukturierende Funktion zu. Unsere zweite forschungsleitende Annahme lautet daher: Migration und ihre Bedeutung werden durch drei zentrale Medien vermittelt, nämlich Figur, Infrastruktur und Raum. Dabei sind es je spezifische Figuren, Infrastrukturen und Räume, die die Aushandlung migrationsbezogener Produkte und Bedeutungen ermöglichen, beeinflussen und zugleich beschränken.

Ausgehend von diesem Modell umfasst der SFB drei Projektbereiche, die jeweils ein Medium der Produktion von Migration in den Fokus nehmen: Ein Projektbereich widmet sich den Figuren der Migration, also Sozialfiguren, die Kategorisierungen von Menschen, Gruppen und Handlungsweisen bündeln und Prozesse der Aushandlung beeinflussen. Untersucht werden die Entstehung, Reproduktion und Wirkmächtigkeit dieser Figuren – sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Ein zweiter Projektbereich untersucht die Infrastrukturen, die eine Produktion von Migration erfordert, konkret also soziale, rechtlich-normative, technische und sprachliche Infrastrukturen, die Mobilitäts- und Zugehörigkeitsoptionen schaffen oder einschränken. Der dritte Projektbereich betrachtet die Räume und Raumvorstellungen, die die Produktion von Migration schafft und nutzt.

Die Funktionen dieser drei Medien und ihrer Verknüpfungen untersuchen wir empirisch in 15 ausgewählten, den drei Produktionsmedien zugeordneten Teilprojekten. So analysieren wir etwa, wie sich das Visum als Grenzinfrastruktur und Mobilitätsfilter historisch entwickelt hat, wie die Figurierung von Schüler:innen ‚mit Migrationshintergrund‘ entstand und wirksam wird oder wie und mit welchen Folgen Kommunen und Wissenschaft Migration in Städten verräumlichen. Weitere Teilprojekte widmen sich dem Arbeitsmarkt, der Religion oder dem Gesundheitswesen. Geforscht wird unter anderem in Deutschland, Frankreich, Serbien, Moldau, Senegal, Indien und Nepal.

In den empirischen Teilprojekten kommt ein ganzes Spektrum qualitativer und quantitativer Methoden zum Einsatz, wobei in der ersten Förderphase noch mehrheitlich qualitative, explorierende Methoden angewendet werden. Methodologisch verbindend ist die über alle Teilprojekte hinweg geteilte reflexive Perspektive des SFB. Sie geht von der Beobachtungsabhängigkeit migrationsbezogener Wissensproduktion aus. Der Sonderforschungsbereich nimmt daher die Perspektive einer Beobachtung zweiter Ordnung ein: In den Teilprojekten wird empirisch untersucht, wie verschiedene Beobachter:innen Migration wahrnehmen, deuten, bearbeiten und damit produzieren – einschließlich der Wissenschaft. Zugleich reflektieren wir, dass die eigene Forschungspraxis in die gesellschaftliche Aushandlung migrationsbezogener Bedeutungen involviert ist – durch die gewählten Untersuchungsgegenstände, die Projektdesigns, die Benennungspraxis, die Produktion empirischer Daten sowie die geplanten Kommunikations- und Transferformate. Mit dieser doppelten Reflexivität der Produktionsperspektive schließen wir an einen jüngeren Diskussionsstrang an, die so genannte Reflexive Migrationsforschung, und gehen zugleich darüber hinaus: Wir bleiben nicht bei der Selbstreflexion stehen, sondern entwickeln eine empirisch fundierte Theorie der gesellschaftlichen Produktion von Migration, die auf der innovativen Idee beruht, das Zusammenwirken von Figuren, Räumen und Infrastrukturen zu analysieren.

Die Anzahl der im SFB zusammenarbeitenden Fachgebiete ist beachtlich, das Maß an Interdisziplinarität hoch. Welche Fachrichtungen sind konkret vertreten und wie wird deren tatsächliche Kollaboration praktisch gewährleistet? Welche Rolle spielt das so genannte Reflexivitätslabor in diesem Kontext?

Der SFB versammelt geographische, geschichtswissenschaftliche, soziologische, psychologische, sozialanthropologische, politik-, rechts-, erziehungs-, religions- und sprachwissenschaftliche Expertise. Diese große disziplinäre Bandbreite ist in der Migrationsforschung keineswegs selbstverständlich. Sie ist jedoch nötig und bietet zahlreiche Vorteile, um dem gesellschaftsanalytischen Anspruch gerecht werden zu können.

Die praktische disziplinübergreifende Zusammenarbeit wird im SFB auf unterschiedlichen Ebenen und durch verschiedene Arbeitsformate ermöglicht: Neben interdisziplinären Ko-Leitungen von Teilprojekten werden im Kontext der Projektbereiche gezielte projekt- und disziplinübergreifende Analysen zu Dynamiken, Mechanismen, Funktionen und Bedingungen der Produktion von Migration durchgeführt. Im Projektbereich Figuren etwa werden erstmals sozialpsychologische mit geschichtswissenschaftlichen und soziologischen Perspektiven zur Genese und Funktionsweise von diskriminierenden Kategorisierungen und Figuren zusammengebracht.

Das zentrale Instrument der disziplinübergreifenden Forschungsarbeit im SFB stellt jedoch das Reflexivitätslabor dar. Es besteht aus fünf Werkstätten, die das jährliche Arbeitsprogramm des Labors strukturieren. Hier findet die systematische konzeptionelle Arbeit an den Produktionsmedien und ihrem Zusammenwirken statt. Ein großer Stellenwert kommt außerdem der Entwicklung einer postdisziplinären reflexiven Methodologie zu. Zwei dieser Werkstätten sind unmittelbar damit befasst, die angestrebte reflexive Produktionstheorie auszuarbeiten. Innovative Impulse und zusätzliche Analysemöglichkeiten erwarten wir darüber hinaus vom stärker experimentell ausgerichteten Open Lab Space sowie von den transferorientierten Dialogen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Kulturinstitutionen, Medien und der Politik.

Abschiebungen, Flüchtlingsströme, Fachkräftemangel, Integration, Sozialleistungen – all diese Schlagworte sind Dauerbrenner in politischen Debatten um Migration über das gesamte Parteienspektrum hinweg. Im Sinne einer Public Sociology gefragt: Welche Rolle spielt Politikberatung für die zukünftige Arbeit des SFB?

Unsere zentrale Aufgabe ist die Grundlagenforschung. Doch die doppelte Reflexivität der Produktionsperspektive – also die Beobachtung anderer Akteure und die Beobachtung der eigenen Forschungspraxis – dient nicht nur der Analyse. Sie wird es auch erlauben, gesellschaftliche Deutungs-, Problemlösungs- und Interventionskapazitäten zu erweitern. Aus einem genaueren Verständnis der Produktion von Migration und der Wirkmächtigkeit migrationsbezogener Unterscheidungen können Handlungsperspektiven abgeleitet und diskutierbar gemacht werden. So werden wir den Austausch mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren suchen und auf diese Weise fortführen, was wir am IMIS schon länger praktizieren. Dabei sprechen wir auch, aber bei Weitem nicht nur mit Akteur:innen aus der Politik. Im Dialog und der kritischen Begleitung wollen wir die Prämissen, die Kontingenz und mit ihr auch die Alternativen spezifischer Beobachtungs- und Handlungsweisen sichtbar machen – und dabei neue Daten generieren, die in weitere Analysen eingehen.

Wir bereiten uns darauf vor, dass auch wir beobachtet werden. Aktuell wird die gesellschaftliche Debatte um Migration wieder sehr hitzig geführt. Anders als bei der Quantenphysik reden bei Migration fast alle mit. In einem solchen Umfeld zu forschen und im Sinne einer Public Sociology in öffentliche Debatten einzugreifen, ist eine große Herausforderung. Da wir als Gesellschaftswissenschaftler:innen ohnehin daran beteiligt sind, die Bedeutung von Migration zu produzieren, wird unsere Wissensproduktion auf diese Art unmittelbar Teil der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um Migration.

Ganz bewusst betreiben wir im SFB außerdem von Anfang an ein Transferprojekt, mit dem unsere Erkenntnisse auch über die Wissenschaft hinaus verbreitet werden sollen. In der ersten Förderphase erproben wir in diesem Teilprojekt mithilfe von Virtual-Reality-Werkzeugen neuartige Erzählungen der Migrationsgesellschaft. Im Dialog mit Gesellschaft, Wissenschaft und Museumspraxis beteiligen wir uns am Aufbau des Hauses der Einwanderungsgesellschaft, das zum zentralen deutschen Migrationsmuseum werden soll.

Angesichts des voranschreitenden Klimawandels nehmen auch Wetterextreme zu, treten Dürreperioden und Überflutungen immer häufiger und massiver auf. Es existieren schon länger Stimmen, die auf die „Klimaflucht“ der in betroffenen Gebieten, meist des Globalen Südens, lebenden Bevölkerung hinweisen und prognostizieren, sie könne zukünftig der „Hauptfluchtgrund“[1] werden. Inwiefern trägt der SFB dieser Entwicklung Rechnung?

Der SFB reagiert darauf mit der Einrichtung eines geographisch-soziologischen Teilprojekts. Nach allem, was wir wissen, ist infolge des beschleunigten Klimawandels insbesondere mit dem Verlust von menschlichen Nutzungs- und Siedlungsräumen zu rechnen. Das drängt gegenwärtig zur Aushandlung aufwendiger Anpassungsstrategien und Aufnahmeprogramme. Vor diesem Hintergrund analysiert das Teilprojekt die „Klimaflucht“ als jüngst angelaufene Produktion mit offenem Ausgang. Wie, so fragen wir, vollzieht sich in diesem Fall die Produktion von Migration, die von verschiedenen Seiten – Inselstaaten, NGOs, UN-Institutionen, Forschung und anderen – vorangetrieben wird und im Lichte klimawissenschaftlicher Prognosen unabwendbar erscheint?

Angesichts der Drohung einer „Großen Wanderung“[2] scheinen die bisher bemühten Produktionsweisen von Migration herausgefordert, gar überfordert: Noch ist nicht absehbar, ob es eine anerkannte und durchgesetzte Migrationsform „Klimaflucht“ geben wird. Die politischen, juristischen und administrativen Aushandlungen laufen gerade erst an und sind bislang unentschieden. Wichtiges Material bieten in dieser Hinsicht juristische Präzedenzfälle wie das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im April 2024 zur erstmaligen Anerkennung des Schutzes vor Klimawandel als Menschenrecht.

In ihrer Offenheit ist Klimaflucht für die Beforschung der Produktion von Migration ein aufschlussreicher Fall. Ob und in welcher Ausprägung die Klimaflucht Anerkennung findet, wie sie an etablierte Migrationsformen beziehungsweise – in der Theoriesprache des SFB – an etablierte Ausformungen und Kopplungen der Migrationsmedien Raum/Figur/Infrastruktur anknüpft oder diese transformiert, ist noch nicht abzusehen. Unter Umständen beobachten wir hier das Scheitern einer spezifischen Form von Produktion, die Unüberwindlichkeit struktureller Widersprüche oder praktischer Diskrepanzen. Spannend ist das Ringen um eine ‚Vergesellschaftung‘ der Klimaflucht auch deshalb, weil es die Migrationsforschung selbst miteinschließt.

  1. UNO-Flüchtlingshilfe 2024, in: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/themen/fluchtursachen/klimawandel, 14.05.2024.
  2. Hans Magnus Enzensberger, Die Große Wanderung. Dreiunddreißig Markierungen. Mit einer Fußnote „Über einige Besonderheiten bei der Menschenjagd“, Frankfurt am Main 1992.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Stephanie Kappacher.

Kategorien: Gesellschaft Methoden / Forschung Migration / Flucht / Integration Politik Rassismus / Diskriminierung Soziale Ungleichheit Sozialer Wandel Stadt / Raum

Andreas Pott

Andreas Pott forscht und lehrt seit 2007 als Professor für Sozialgeographie an der Universität Osnabrück. Er ist Sprecher des 2024 von der DFG eingerichteten Sonderforschungsbereichs 1604 „Produktion von Migration“.

Alle Artikel

Empfehlungen

Katrin Großmann

Mehr davon, bitte!

Rezension zu „Urbane Konflikte und die Krise der Demokratie. Stadtentwicklung, Rechtsruck und Soziale Bewegungen“ von Peter Bescherer, Anne Burkhardt, Robert Feustel, Gisela Mackenroth und Luzia Sievi (Hg.)

Artikel lesen

Mechthild Bereswill

Schluss mit „Das war eben damals so“

Rezension zu „Rassismus begreifen. Vom Trümmerhaufen der Geschichte zu neuen Wegen“ von Susan Arndt

Artikel lesen

Newsletter