Franziska Davies | Rezension |

Schauplatz und Akteur europäischer Geschichte

Rezension zu „Die Frontlinie. Warum die Ukraine zum Schauplatz eines neuen Ost-West-Konflikts wurde“ von Serhii Plokhy

Serhii Plokhy:
Die Frontlinie. Warum die Ukraine zum Schauplatz eines neuen Ost-West-Konflikts wurde
Übersetzt von Stephan Gebauer, Thorsten Schmidt, Gregor Hens, Ulrike Bischoff, Stephan Kleiner
Deutschland
Hamburg 2022: Rowohlt Buchverlag
544 S., 30 EUR
ISBN 978-3-498-00339-5

Russlands Totalangriff auf die Ukraine hat das Land, das auf der deutschen und europäischen mentalen Landkarte lange ein weißer Fleck war, auf dramatische Art und Weise ins deutsche Bewusstsein geholt. Zweifellos waren schon die Orangene Revolution 2004 und die Revolution der Würde auf dem Kyjiwer Majdan (2013/14) Ereignisse, dank derer die Ukraine verstärkt in Gesellschaft und Politik wahrgenommen wurde. Zugleich ließ sich aber insbesondere während des Majdan beobachten, dass Kreml-Narrative über die Proteste in Deutschland relativ erfolgreich waren: Hier gehe es in Wirklichkeit um eine Konfrontation zwischen den USA beziehungsweise dem „Westen“ und Russland, Anführer:innen in Kyjiw seien fanatisierte Nationalist:innen und die Krim sei eigentlich schon immer russisch gewesen. Der Altbundeskanzler Helmut Schmidt ging so weit, nach der russischen Annexion nicht nur Verständnis für das Vorgehen des Diktators Wladimir Putin zu äußern, sondern stellte in Frage, ob es die Ukraine überhaupt gebe. Dass die Ukraine eine „künstliche Nation“ sei, wurde auch von anderen Kommentator:innen vielfach gesagt, ein Diktum, das gerne mit der Behauptung einer angeblichen „Geschichtslosigkeit“ des Landes einhergeht.

Dagegen ist damals schon von Expert:innen zweierlei eingewendet worden. Erstens ist die Kategorie der vermeintlichen „Künstlichkeit“ von Nationen als Analyseinstrument grundsätzlich unbrauchbar. Keine Nation ist „natürlich“, sondern vielmehr Ergebnis eines Konstruktionsprozesses, im Laufe dessen die Vorstellung einer gemeinsamen „Nation“ zur sozialen Wirklichkeit wird. Die Grenzen der Ukraine sind nicht mehr oder weniger „künstlich“ als die von Russland oder Deutschland. Zweitens hat die Ukraine selbstverständlich eine Geschichte, sie ist 1991 nicht etwa vom Himmel gefallen.

Der in Harvard lehrende Historiker Serhii Plokhy gehört zweifelsohne zu den weltweit profiliertesten Ukraine-Historikern. Nach dem Majdan legte er eine neue Gesamtdarstellung ukrainischer Geschichte vor, deren Titel Das Tor Europas[1] bereits klarstellte, worum es Plokhy ging. Er wollte ukrainische Geschichte als das zeigen, was sie tatsächlich ist, ein Teil der gesamteuropäischen Geschichte. Auf Deutsch ist unter dem Titel „Die Frontlinie. Warum die Ukraine zum Schauplatz eines neuen Ost-West-Konflikts wurde“ ein weiteres Buch von ihm mit dieser Prämisse erschienen. Der Titel ist allerdings irreführend, denn Plokhy schreibt zwar über die Ukraine mit ihren Verflechtungen in „Ost“ und „West“, zugleich aber vermittelt er die Grundzüge ukrainischer Geschichte, in denen das Land und seine Menschen die Akteur:innen sind und nicht in kolonialer Manier als „Zankapfel“ zwischen Imperialmächten abgetan werden. Allerdings handelt es sich nicht um eine Gesamtdarstellung, sondern um eine Sammlung von insgesamt 21 Essays, die meisten von ihnen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2014 geschrieben, aber vor der Totaleskalation durch das Putin-Regime am 24. Februar 2022.

Der erste Teil des Buches ist dem Kosakenstamm gewidmet, jenen in der Frühen Neuzeit entstandenen Herrschaftsverbänden, die bis heute ein zentraler Bezugspunkt der ukrainischen Nation geblieben sind – „wir sind Brüder aus dem Kosakengeschlecht“ heißt es in der ukrainischen Nationalhymne. Die Kosakenverbände entstanden meist an Flussschnellen und setzten sich aus Bauern zusammen, die der Leibeigenschaft entflohen waren. In der Ukraine entwickelten sie eine eigene soziale und politische Struktur, an deren Spitze ein gewählter Hetman stand. Zunächst vor allem für ihre Überfälle gefürchtet, übernahmen sie in Polen-Litauen schließlich die wichtige Funktion der Grenzsicherung und wurden so zu einem Machtfaktor in Ost- und Ostmitteleuropa. Zu dieser Zeit trat die Ukraine auch zum ersten Mal in die europäische Kartographie ein – das spätere „Übersehen“ der Ukraine war maßgeblich eine Folge russischer Expansions- und Kolonialpolitik. Der Beginn der politischen Inkorporation der Ukraine durch den Moskauer Staat wird in der Regel auf das Jahr 1654 datiert als der Kosakenführer Bohdan Chmelnyzkyj in Perejaslaw einen Treueschwur auf den russischen Zaren leistete. Dies geschah im Kontext des Kosakenaufstands gegen Polen-Litauen, den Chmelnyzkyj 1648 mit dem Ziel losgetreten hatte, die eigenen Privilegien zu verteidigen. Der Schwur von Perejaslaw gehört bis heute zu den zwischen der Ukraine und Russland umstrittensten historischen Episoden. Dem zentralen russisch-imperialen Mythos, demzufolge dieser Schwur die „Wiedervereinigung“ zweier Völker markierte, widmet Plokhy einen eigenen Essay. Das Reizvolle an Plokhys Ansatz ist, dass er in diesem und in anderen Essays die jeweilige Frage anhand von konkreten Quellen diskutiert und zu zeigen vermag, dass zum Zeitpunkt des Schwures keine der Parteien die Vorstellung einer „Wiedervereinigung“ hegte oder gar davon ausging, dass es sich bei ukrainischen Kosaken und dem russischen Zarentum um ein Volk handle. Vielmehr hatten beide Seiten unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Beziehung sie mit der Vereinbarung eingingen. Aus Moskauer Perspektive handelte es sich um die Unterwerfung der Kosaken unter die Herrschaft des Zaren, aus ukrainisch-kosakischer Perspektive war es der Beginn einer jederzeit kündbaren Allianz zwischen zwei gleichberechtigen Partnern.

Die kosakische Dimension ist für die ukrainische Geschichte von zentraler Bedeutung, daher vereint Plokhy in seinem Band insgesamt vier Essays zum Thema. Einige von ihnen sind durchaus voraussetzungsreich und verlangen einer mit der ukrainischen Geschichte nicht vertrauten Leserschaft viel ab. Zugleich aber ist es eine Stärke des Buches, dass Plokhy die Leserin mitnimmt in das, was die Arbeit des Historikers letztlich ausmacht: die Lektüre der Quellen. Faszinierend etwa ist der Aufsatz über das von einem anonymen Autor verfasste Werk Istorija Rusov, der als einer der ersten historiographischen Texte über die Ukraine gilt. Wie versucht ein ukrainischer Untertan des russischen Zaren im 18. Jahrhundert die Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen zu erzählen, seiner Sympathie für die Ukraine Ausdruck zu verleihen, ohne sich dem Vorwurf der Illoyalität ausgesetzt zu sehen? In diesen und anderen Essays lädt Plokhy seine Leserschaft ein, einem Historiker bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

Im zweiten Teil seines Buches versammelt Plokhy eine Reihe von Essays über das „rote Jahrhundert“. Nach dem Zusammenbruch des russischen Zarenreichs im Februar 1917 rückte die Möglichkeit, einen unabhängigen ukrainischen Nationalstaat zu gründen, zum ersten Mal in greifbare Nähe. Der Begriff „Russische Revolution“ verdeckt die Tatsache, dass diese Revolution in einem Vielvölkerreich stattfand, in dem sich im Verlauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eine Vielzahl von nationalen Bewegungen gebildet hatten, die das imperiale Zentrum herausforderten. Keine aber wurde sowohl von russischen Nationalisten als auch dem Staat als ein so großer Affront empfunden wie das Insistieren ukrainischer Historiker und Intellektueller auf die Eigenständigkeit ukrainischer Geschichte, Kultur und Sprache. In ihren Augen war dies nicht nur ein Angriff gegen das Imperium, sondern vor allem gegen die eigene, russische Nation. Auch die angeblich anti-imperialistischen Bolschewiki akzeptierten keine unabhängige Ukraine und integrierten sie gewaltsam in die Sowjetunion, auch wenn sie dies im Namen der sozialistischen Revolution taten und nicht im Namen eines russischen imperialen Nationalismus.

Der Höhepunkt sowjetischer Gewalt gegen die Ukraine war zweifellos der Holodomor, jene von Stalin und seinen Gefolgsleuten künstlich herbeigeführte Hungersnot im Zuge der gewaltsamen Kollektivierung der Landwirtschaft. Zwar war nicht nur die Ukraine von Hungersnot betroffen, aber hier war das massenhafte Aushungern der Menschen zugleich der Versuch, die Ukraine in die Unterwerfung zu zwingen. Plokhy zeigt plastisch, wie der Angriff auf die Ukraine auf drei Ebenen stattfand: gegen die als widerspenstig geltende Bauernschaft, gegen die ukrainische Intelligenzija, die noch vor dem „großen Terror“ ab 1936 fast in ihrer Gänze vernichtet wurde, und gegen diejenigen ukrainischen Kommunisten, die versuchten, die Not in der Ukraine zu lindern. Dieser Essay bietet auch Leser:innen ohne Vorwissen einen guten Einstieg in das Thema. Demgegenüber gewährt der zweite Text dazu einen Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt der Harvard Universität, das untersucht, warum die Hungersnot in unterschiedlichen Regionen der Ukraine unterschiedlich stark ausgeprägt war. Das ist das Besondere an diesem Band: Einführende Essays sind genauso enthalten wie solche, die auf aktuelle Fragestellungen der Geschichtswissenschaft hinweisen.

Der Zweite Weltkrieg, der sich in hohem Maß auf dem Territorium der heutigen Ukraine vollzog, spielt eine erstaunlich untergeordnete Rolle in diesem Band. Zentrales Thema ist er vor allem in einem Essay über den sowjetischen Angriff auf Ostpolen im September 1939. Dieser aber ist gerade aus heutiger Perspektive sehr instruktiv. Der sowjetische Einmarsch stand im Einklang mit den Vereinbarungen zwischen NS-Deutschland und der stalinistischen Sowjetunion, die im August 1939 getroffen wurden und als Hitler-Stalin-Pakt erinnert werden. Plokhy aber interessiert sich besonders dafür, wie Stalin den Einmarsch im östlichen Polen (der heutigen Westukraine) auf einer ideologischen Basis legitimierte. Er konstatiert einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der sowjetischen Außenpolitik, sprach die stalinistische Propaganda doch nicht mehr von der Revolution, die nach Polen getragen werden müsse, sondern ihrer vermeintlichen Verpflichtung zum Schutz der belarussischen und ukrainischen Minderheit in der Zweiten Polnischen Republik. Ethnizität ersetzte den Sozialismus als Argument für eine militärische Intervention. Es ist unmöglich diesen Essay zu lesen, ohne an die Gegenwart zu denken, in der Putin bereits 2014 den Krieg gegen die Ukraine mit der angeblichen Diskriminierung russischsprachiger Ukrainer:innen legitimierte und diese außerdem als vermeintliche Russ:innen ethnisierte.

Dem Zerfall der Sowjetunion hat Plokhy ebenfalls mehrere Essays gewidmet. Das imperiale Erbe Russlands ist einer der Schlüssel, um den heutigen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine zu verstehen. Es ist schließlich kein Zufall, dass es die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine im August 1991 war, die der Sowjetunion den finalen Todesstoß versetzte. Plokhy, der selbst ein Buch über den Atomunfall in Tschornobyl[2] geschrieben hat, betont die ungewöhnliche Allianz, die sich in der Ukraine zwischen der ukrainischen kommunistischen Kaderpartei und der anti-sowjetischen ukrainischen Intelligenzija im Verlauf der 1980er-Jahre ausgebildet hatte. Für erstere zeigte die Politik Moskaus nach der Explosion des Reaktors im April 1986, wie wenig sie in der Ukraine zu sagen hatten, für letztere bestätigte die desaströse Informationspolitik Gorbatschows einmal mehr die Verlogenheit und imperiale Arroganz der Sowjetunion, die sich weder für das Wohl ihrer Bürger:innen noch für Umweltkatastrophen interessierte. Die ukrainisch-russischen Beziehungen seit 1991 thematisiert Plokhy in einem Aufsatz mit dem Titel Das Imperium schlägt zurück. In der Tat lässt sich der russische Angriff auf die Ukraine im Jahr 2014 als bis dahin radikalste Manifestation der post-imperialen Krise Russlands seit dem Zerfall der Sowjetunion deuten. In der Vorstellungswelt von Putin und seiner Entourage sind es Großmächte, die die Politik bestimmen, Gesellschaften sind für sie keine relevanten Akteure der Geschichte. Tatsächlich aber war es die ukrainische Zivilgesellschaft, die die Emanzipation von Moskau anstrebte und dessen imperiales Herrschaftsmodell in Frage stellte. Plokhy unterstreicht hiermit noch einmal, was viele Kommentator:innen auch in Deutschland nicht begriffen. Die so genannte „Ukraine-Krise“ war nie Ausdruck eines neuen Kalten Kriegs, hatten doch weder die Europäische Union noch die USA, mithin der „Westen“, versucht die Ukraine zu kontrollieren. Es war die von der ukrainischen Gesellschaft und Politik vorangetriebene Annäherung an die Europäische Union und die damit verbundene Befreiung aus der imperialen Umklammerung Moskaus, die Putin mit seinen Aggressionen zu verhindern suchte. Dies ist zweifelsohne entscheidend für den russischen Krieg gegen die Ukraine, dabei geht aber bei Plokhy ein ebenfalls wichtiger Faktor etwas unter: Die Revolution der Würde 2013/14 war zugleich eine Absage an das kleptokratische und autoritäre Herrschaftsmodell Putins, das dieser in Russland erfolgreich etabliert hat. Als Janukowytsch es ihm in der Ukraine gleichtun wollte, rebellierte die ukrainische Zivilgesellschaft.

Aber auch in anderer Hinsicht vermag dieser Band entlang empirischer Befunde der Forschung gängige Narrative über die Ukraine in Frage zu stellen. Beliebt war auch 2013/14 die Behauptung, das Land sei unversöhnlich in „Ost“ und „West“ gespalten. Die Bevölkerung im Donbas galt als Teil des „Ostens“, der mit dem ukrainischen Staat zum großen Teil ohnehin nichts anzufangen wisse. Bei Plokhy erfährt man von dem noch aus Sowjetzeiten stammenden Sonderbewusstsein der Industrieregion, das aber nicht notwendigerweise mit einer Ablehnung des ukrainischen Staates einhergeht. Zwar waren die Sympathien mit Russland hier zweifelsohne höher als in anderen Regionen der Ukraine, aber zu Beginn des hybriden Kriegs Russlands im Donbas, lehnte die Mehrheit der Bevölkerung die Machtübernahme der vermeintlichen „Separatisten“ ab. Am Beispiel der erinnerungskulturellen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zeigt Plokhy, dass diese mentale Kategorisierung der Ukraine viel zu schematisch ist. So übersieht die Zweiteilung nicht zuletzt die Zentralukraine, in der sich schon vor 2013/14 eine Desowjetisierung der Gedenkkultur beobachten lässt. Schon sehr viel länger aber verweisen Ukrainer:innen darauf, dass die Ukraine ein eigenständiges europäisches Land ist und nicht etwa ein Anhängsel Russlands. In gewissem Sinne wiederholte sich in der Ukraine die Mitteleuropa-Debatte der 1980er-Jahre, als tschechische, slowakische, ungarische und polnische Intellektuelle beklagten, dass sie politisch dem „Osten“ zugerechnet werden, obwohl sie sich als Teil, ja als Herz Mitteleuropas verstanden.

Die Ukraine steht heute im Zentrum der europäischen Politik. Mit Beschämen liest man, wie Brüsseler Bürokraten noch 2004 infrage stellten, ob die Ukraine überhaupt zu Europa gezählt werden könne. Ausgesprochen zögerlich bis ablehnend reagierte die Europäische Union auf das Werben der Ukraine um eine Beitrittsperspektive. Nicht nur aus heutiger Sicht wirkt es absurd, dass Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ungefähr zu derselben Zeit aufgenommen wurden. Das Motiv der EU war die Rücksichtnahme auf russische Befindlichkeiten, Putins Aggression verhindert hat dies bekanntlich nicht, dafür aber vielen Ukrainer:innen das Gefühl gegeben, dass das restliche Europa sie in ihrem Kampf für Unabhängigkeit und Freiheit im Stich lässt. Keine zehn Jahre später fand in Kyjiw trotzdem die größte pro-europäische revolutionäre Erhebung statt, die der Kontinent je erlebt hatte. Man kann Plokhy nur zustimmen, dass in mehrfacher Hinsicht eine Neuausrichtung Europas notwendig ist. Die Ukraine hat nun eine Beitrittsperspektive, aber nie zuvor hat ein Land dafür einen so hohen Preis gezahlt. Erst der russische Totalangriff im Februar 2022 hat dazu geführt, dass die Ukraine nicht mehr am Rande der (west-)europäischen Wahrnehmung liegt. Es ist eine bittere Erkenntnis, dass die Ukraine von vielen erst in dem Moment, in dem ihre Menschen für ihr Land kämpfen und sterben müssen, als europäische, als „echte“ Nation wahrgenommen wird. Wer Plokhys Band zur Hand nimmt, bekommt keine Überblicksdarstellung über die komplizierte Geschichte der Ukraine, aber es wird einem anschaulich vor Augen geführt, wie komplex und vielschichtig diese ist und wieviel es zu entdecken gibt. Wann, wenn nicht jetzt?

  1. Serhii Plokhy, The Gates of Europe. A History of Ukraine, New York 2015; ders., Das Tor Europas. Die Geschichte der Ukraine, übersetzt von Thomas Wollermann, Bernhard Jendricke, Stephan Pauli, Stephan Kleiner, Anselm Bühling, Hamburg 2022.
  2. Serhii Plokhy, Chernobyl. History of a Tragedy, London / New York 2018.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Jens Bisky.

Kategorien: Demokratie Erinnerung Europa Geschichte Gewalt Militär Politik Staat / Nation

Franziska Davies

Franziska Davies lehrt als akademische Rätin Osteuropäische Geschichte an der LMU München. Gemeinsam mit Katja Makhotina veröffentlichte sie 2022 „Offene Wunden Osteuropas. Reisen zu den Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs“.

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