Christian Fleck | Rezension |

Selbstauskunft eines Soziologen

Rezension zu „Lügen und Scham. Deutsche Leben“ von Dirk Kaesler

Dirk Kaesler:
Lügen und Scham. Deutsche Leben
Deutschland
Berlin 2023: Vergangenheitsverlag
324 S., 18,00 EUR
ISBN 978-3-86408-303-7

Die Zahl autobiografischer Veröffentlichungen von (Sozial-)Wissenschaftler:innen scheint zuzunehmen, aber vielleicht ist dieser Eindruck auch nur dem Umstand des anhaltenden Wachstums der Berufsgruppe geschuldet. Wenig überraschend drehen sich die mal längeren, mal kürzeren Selbstauskünfte meistens darum, wie der – immer noch eher selten: die – berichtende Gelehrte denn dazu kam, sich der Wissenschaft zu verschreiben und wie sich der weitere Werdegang gestaltete. Dieses Muster begegnet einem schon bei frühen Verfassern sozialwissenschaftlicher Autobiografien wie John Stuart Mill oder Sigmund Freud.[1] Die Fokussierung auf die intellektuelle Entwicklung resultiert dabei häufig aus dem Umstand, dass die betreffende Person (wie Freud, aber nicht Mill) zur Selbstauskunft eingeladen wurde.[2] Während es daher nicht verwundert, dass solche ,heteronomen Selbstmitteilungen‘ in dem Rahmen bleiben, der von den Einladenden, bei denen es sich nicht selten um Verlage handelt, gesteckt wurde, erstaunt es doch, dass sich auch unter den freiwilligen Selbstauskünften von Wissenschaftler:innen nur selten Texte finden, die den Rahmen der akademischen Normalbiografie verlassen. Wie es scheint, müssen schon außergewöhnliche Umstände das eigene Leben irritiert haben, damit Sozialwissenschaftler:innen sich zu solchen Grenzüberschreitungen bereitfinden.[3] Im 20. Jahrhundert war es vor allem die Verfolgung und Vertreibung jüdischer Intellektueller durch die Nazis, die etliche Betroffene veranlasste, ihre Geschichte ein wenig anders zu erzählen.[4] Die wenigen massiv Devianten unter den homines academici schwiegen zumeist eher, als dass sie, wie beispielsweise der französische Philosoph Louis Althusser oder der niederländische Sozialpsychologe Diederik Stapel, Rechenschaft zu geben versuchten, warum es sie aus der Bahn geworfen hatte.[5] Und jüngere autobiografische Veröffentlichungen, wie etwa Didier Eribons Rückkehr nach Reims,[6] nährten ob des selbstgefälligen Stils und der Auskunftsfreudigkeit des sich selbst als „Klassenverräter“ bezeichnenden Autors Zweifel an der, technisch gesprochen, Validität des Mitgeteilten. Da überrascht es dann auch nicht, Eribons Namen in einer Diskussion über Autofiktion genannt zu finden, was eine eher ungewöhnliche Nachbarschaft für einen Sozialwissenschaftler ist.[7]

Ein jüngerer Versuch eines zünftigen Soziologen, über sich und seine Herkunft Auskunft zu geben, ist nun Dirk Kaeslers Lügen und Scham.[8] Ohne Vorbemerkungen oder sonstige Präliminarien – abgesehen vom rückwärtigen Klappentext, der verrät, worum es dem Autor geht – springt der Text mitten ins Geschehen hinein. Das Buch nimmt seinen Ausgang von dem Entschluss des damals dreiunddreißigjährigen Autors, seinen leiblichen Vater, von dessen Existenz er lange Zeit nichts wusste, zur Rede zu stellen. Was dann am 17. November 1977 geschah, als sich Vater und Sohn zum ersten und einzigen Mal trafen, schildert Kaesler anhand zahlreicher verstreuter Erinnerungen, die aus dem Gedächtnis hervorzuholen, zu vervollständigen und zu ordnen er sich bemüht. Da er schreiben kann und mit dem vorliegenden Band offensichtlich auch schriftstellerische Ambitionen verfolgt, lesen sich die Passagen, in denen der Autor Auskunft über sein Vorhaben gibt, nicht wie die Schilderungen eines professionellen Soziologen.

„Das Schreiben an diesem Buch gestaltete sich als eine Reise, die seit mehr als vier Jahrzehnten anhält. Das erste geschriebene Wort war wie das Ablegen des Schiffes von der Kaimauer, wenn die Leinen los sind. Ich wusste nicht, was mich erwartete. Eines meiner ursprünglichen Ziele war die Entdeckung des mir unbekannten Vaters gewesen. Im Prozess des Schreibens wurde immer klarer: Nein, das stimmt nicht ganz. Es geht mir nicht um ihn. Es geht mir um mich selbst. Wie so viele Frauen und Männer meiner Generation suche ich nach der Wahrheit über mich. Gibt es sie? Die Wahrheit? Die wahre Geschichte?“ (S. 22)

In diesem Fall geht es nicht um das Aufwachsen als durchschnittliches Mitglied der „vaterlosen Gesellschaft“, die 1963 von Alexander Mitscherlich diagnostiziert und auf den Begriff gebracht wurde, sondern um eine sehr spezifische Form der Vaterlosigkeit, wuchs Kaesler doch in der Annahme auf, sein Vater sei im Krieg gefallen. Seine Mutter lüftete das Geheimnis erst anlässlich seiner Konfirmation, einer der wenigen, wohl etablierten Statuspassagen damaliger Verhältnisse. Ihr Ehemann Fritz Käsler war zwar tatsächlich als Soldat ums Leben gekommen, er war aber nicht der Vater des Kindes. Drei Jahre nach dem Tod ihres Angetrauten an der Westfront lernte die Kriegswitwe Emmi Käsler an ihrem Arbeitsplatz einen anderen Mann kennen und begann mit ihm eine Beziehung. 22 Monate später kam Dirk Rudolf zur Welt. Nicht nur Mutter und Kind, auch Dirks Vater überlebten die letzten Kriegsmonate – dem Beginn eines gewöhnlichen deutschen Familienlebens nach dem Ende der Nazidiktatur hätte also eigentlich nichts im Wege gestanden. Eigentlich.

Denn nicht nur, dass sich der Vater als gewandter, andernorts bereits verheirateter Polygamist entpuppte, der seine Münchener Geliebte jahrelang belog und in der Illusion eines baldigen gemeinsamen Lebens wiegte; irgendwann wurden dem zum Mann heranwachsenden Sohn weitere peinliche[9] Details der Familiengeschichte bekannt: Der Arbeitsplatz der Mutter war die Münchener Zentrale der Organisation Lebensborn und der Vater war Mitglied der SS.

Es bedarf keiner spezifisch soziologischen Phantasie, um sich auszumalen, dass eine derartige Familiengeschichte in der Bundesrepublik Deutschland nur in Rückzugsgebieten ehemaliger Parteigänger der NSDAP mit Stolz hätte erzählt werden können. Dirk Kaesler hatte zumindest das Glück, dass ihm das Aufwachsen in einer solchen Umgebung erspart blieb. Dass man selbst unter solch erschwerten Bedingungen fähig sein konnte, sich von seiner Herkunft zu distanzieren und sie publik zu machen, demonstrierten Martin Pollak und Georg Friedrich Haas, die beide im Milieu der sogenannten Ehemaligen aufwuchsen, wo Scham über das, was man im Großdeutschen Reich getan hatte, unbekannt war. Der Hinweis auf die Texte dieser beiden „Nazibuben“ [10] erfolgt hier aufgrund der thematischen Nähe, nicht um Kaeslers Leistung zu relativieren. Er wuchs heran, ohne dass ihm Ältere weiszumachen versuchten, zwar zu den Verlierern zu zählen, aber eigentlich einer der Besseren zu sein. Der Betrug des Vaters an der Mutter und an ihm selbst wogen für den Heranwachsenden schwerer als die Zugehörigkeit des Vaters zur SS, und auch der rückblickend sich seiner Leserschaft in einer neuen Rolle präsentierende emeritierte Soziologieprofessor verschiebt die Gewichte nicht.

Lügen und Scham ist keine Autobiografie im herkömmlichen, eingangs erläuterten Sinn, sondern eher das Logbuch einer Selbsterkundung. Was die Quellen betrifft, aus denen Kaesler dabei schöpfen konnte, kam ihm zugute, dass seine Mutter neben einem Gästebuch auch zahlreiche Briefe und andere Dokumente aufbewahrt hatte, die sie ihm vermachte. Dieses Material sowie reichhaltige Familienfotoalben nutzte Kaesler ebenso wie ein Interview, das er 1980 mit seiner Mutter geführt und auf Tonband aufgezeichnet hat. Drei Jahre davor war es zum einzigen, vom Sohn erzwungenen Treffen mit dem Vater gekommen. Aus dem Interview mit der Mutter wird umfangreich zitiert und Kaesler strich seine gelegentliche Missachtung der Normen korrekter sozialwissenschaftlicher Datenerhebung nicht aus dem Transkript.

An das Treffen mit dem Vater in einem noblen Münchener Restaurant erinnert sich Kaesler nur im Rückblick von fast fünfzig Jahren; damals, 1977, sah er (noch) keinen Grund, field notes zu schreiben. Das Bedürfnis, über sich selbst und die eigene Herkunft öffentlich Auskunft zu geben, wuchs offenbar erst im Laufe der Jahre heran. Wer sie sucht, der findet im Buch die Schwierigkeiten des Erinnerns hinreichend ausgebreitet, aber Kaesler erspart es den Leser:innen, darob allzu viel Schaum zu schlagen. An seine frühe Kindheit hat er keine Erinnerungen, spätere Ereignisse hätten auch anders gewesen sein können, und was er warum wissen will (oder früher wissen wollte), diskutiert der Autor nicht in extenso. So bleibt die fragmentierte Erinnerung an den Abend mit dem Vater mit Ausnahme der Schilderung einer Szene blass: Die beiden warteten in unterschiedlichen Räumen des Lokals aufeinander und der Vater wurde vom Sohn erst erkannt und angesprochen, als dieser das Lokal schon verlassen wollte. Im Rückblick ist Kaesler an diesem Treffen wichtig, dass er ein Angebot zu weiteren gemeinsamen Abendessen unzweideutig ablehnte. Die eigene Mutter und der Großvater, Mutters Vater, sind die Helden des Buches, wenn man es denn ein wenig pompös formulieren will. Der Großvater übernahm nicht nur die Rolle der männlichen Bezugsperson für den Heranwachsenden, sondern wird im Rückblick auch als jemand geschildert, der die Mesalliance der Tochter nicht derart missbilligte, dass der Enkel das mitbekommen hätte. Angesichts der Sozialisation des Großvaters im preußischen Militärmilieu doch bemerkenswert. Ob man, wie das ein anderer Rezensent getan hat, aus dem Umstand, dass Kaesler im Untertitel seiner Biografie über Max Weber diesen einen „Muttersohn“ nannte, nun folgern soll, dass der emeritierte Soziologieprofessor selbst ein solcher sei oder zumindest gewesen wäre, muss hier nicht weiter interessieren.[11] Klar ist jedenfalls, dass das Leben und die Mühen der Mutter einfühlsam geschildert werden. Nachdem sie jahrelang vergeblich versucht hatte, den Kindesvater zum Verlassen seiner anderen Familie zu bewegen, kämpfte sich Emmi Käsler tapfer durch das Leben; es scheint, sie habe auf ein eigenes weitgehend verzichtet. Über sich selbst gibt der Autor Kaesler nicht mehr preis als nötig. Wie es ihm damit und dabei denn gegangen sei, diese weitverbreitete, dennoch anbiedernde Frage zu beantworten, interessiert Kaesler nicht; bemerkenswerterweise interessiert es ihn aber auch nicht, was die Archive über seine Eltern berichten könnten. Dem anderen Leben des verschwundenen Vaters spürte Kaesler durch Kontaktaufnahme mit einer Halbschwester nach, von der er wissen wollte, wie ,der‘ denn als Vater gewesen wäre. Die in anderer Hinsicht informativeren Bestände des Berlin Document Centers blieben unbefragt. Dieser Umstand ist hier nur zu erwähnen, nicht zu kritisieren. Er ist ein weiterer Hinweis auf den persönlichen Charakter der Veröffentlichung, in der der bekannte Soziologe dem Privatmann Kaesler den Vortritt lässt.

Ich habe das schmale Buch mit großem Interesse gelesen und kann es allen, die an schwierigen Familienkonstellationen und/oder an der vaterlosen Generation der Zeit nach dem Ende der Nazidiktatur interessiert sind, nur empfehlen. Andere Interessen müssen anderswo nach Befriedigung suchen.

  1. John Stuart Mill, Autobiography [1873], London 1989; Sigmund Freud, Selbstdarstellung [1925], in: ders., Gesammelte Werke, Bd. 14, London 1948, S. 33–95. Die in der Werkausgabe abgedruckte Version enthält auch Freuds 1935 ergänzte Zusätze.
  2. Die Reihe „Die Wissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen“ brachte es im Felix Meiner Verlag bis 1929 auf insgesamt mehr als 30 Bände. Sie fand ihre Fortsetzung in mehrbändigen Ausgaben zu verschiedenen Fächern. Vgl. Philosophie in Selbstdarstellungen (3 Bde., 1975, 1977), Psychologie in Selbstdarstellungen (5 Bde., 1972 ff.), Pädagogik in Selbstdarstellungen (4 Bde., 1975 ff.), Psychotherapie und Psychiatrie in Selbstdarstellungen (je 1 Bd., 1973 bzw. 1977). Als Herausgeber fungierte jeweils Ludwig J. Pongratz. Ähnliche Formate finden sich auch in anderen Ländern: Vgl. Österreichische Geschichtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen (1950 und 1951) und Österreichische Rechts- und Staatswissenschaften der Gegenwart in Selbstdarstellungen (1922). Als Beispiel aus den USA kann man die Vorlesungsreihe „A Life of Learning“ des Dachverbandes der wissenschaftlichen Gesellschaften der USA (ACLS, American Council of Learned Societies) anführen: Siehe https://www.acls.org/resources/charles-homer-haskins-prize-lectures/.
  3. Albert O. Hirschman ist mit seiner Praxis der self-subversion einer der wenigen Wissenschaftler:innen, die bereit waren, im Rückblick auch ihre früheren theoretischen Überzeugungen auf den Prüfstand zu stellen, statt ,nur‘ über das eigenen Leben zu räsonieren. Vgl. Albert O. Hirschman, A propensity to self-subversion, Cambridge, MA 1995.
  4. Im Fall der von den Nazis Vertriebenen handelte es sich in vielen Fällen zunächst um journalistische Interviews und erst deutlich später um schriftliche Selbstauskünfte. Zu den Interviews vgl. Annette Vogt / Hans Sarkowicz (Hg.), Vertreibung des Geistes. 35 Stimmen aus dem Exil von Hannah Arendt bis Ernst Toch, München 2022 (die Interviews wurden 1959/60 aufgenommen); Mathias Greffrath (Hg.), Die Zerstörung einer Zukunft: Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern, Reinbek bei Hamburg 1979; Hajo Funke, Die andere Erinnerung. Gespräche mit jüdischen Wissenschaftlern im Exil, unter Mitarbeit von Hans-Hinrich Harbort, Frankfurt am Main 1989. Stellvertretend für autonom entstandenen Autobiografien seien hier genannt Peter Gay, My German Question: Growing up in Nazi Berlin, New Haven, CT 1998; Amitai Etzioni, My Brother's Keeper: A Memoir and a Message, Lanham 2003; und Edith Kurzweil, Full Circle: A Memoir, New Brunswick 2007.
  5. Louis Althusser, Die Zukunft hat Zeit. Die Tatsachen. Zwei autobiographische Texte, übers. von Hans-Horst Henschen, Frankfurt am Main 1993; Diederik Stapel, Ontsporing, Amsterdam 2012. Eine von Nicholas J. L. Brown besorgte englische Übersetzung mit dem Titel Faking Science: A True Story of Academic Fraud ist online verfügbar.
  6. Didier Eribon, Rückkehr nach Reims, übers. von Tobias Haberkorn, Berlin 2016.
  7. Rainer Moritz, Die Kunst der Selbsterfindung, in: Neue Zürcher Zeitung, 13.6.2023.
  8. Offenlegung: Ich bin mit Dirk Kaesler befreundet, war aber in die Entstehung des hier zu besprechenden Werkes in keiner Weise involviert.
  9. Die Verwendung von „peinlich“ folgt hier Erving Goffman, der damit das Bündel von diskreditierenden Informationen über eine Person bezeichnet. Vgl. Erving Goffman, Embarrassment and Social Organization, in: ders., Interaction Ritual. Essays on Face-to-Face Behavior, Garden City 1967, S. 97–113.
  10. Martin Pollak, Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater, Wien 2004 und Georg Friedrich Haas, Durch vergiftete Zeiten: Memoiren eines Nazibuben, Wien 2022. Das Milieu der Nachfahren der NS-Elite wird eindringlich geschildert von Philippe Sands, Die Rattenlinie. Ein Nazi auf der Flucht. Lügen, Liebe und die Suche nach der Wahrheit, übers. von Thomas Bertram, Frankfurt am Main 2020.
  11. René Schlott, Auf den Spuren der Herkunft. Für Mutter: Der Soziologe Dirk Kaesler erzählt eine Familiengeschichte, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2023; Dirk Kaesler, Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn. Eine Biographie, München 2014.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Karsten Malowitz.

Kategorien: Erinnerung Familie / Jugend / Alter Geschichte Gesellschaft Lebensformen

Christian Fleck

Dr. Christian Fleck ist Fellow am Institut für Höhere Studien in Wien. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden u.a. die Soziologie und Geschichte der Sozialwissenschaften und die Historische Soziologie.

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