Bochumer Summer School: Empirische Sozialforschung

Summer School mit neun Workshops

Methoden der empirischen Sozialforschung bilden in allen sozialwissenschaftlichen Fächern ein Kernelement der curricularen Ausbildung. Studierende vermissen hierbei aber oftmals eine vermittelnde Nähe zu forschungspraktischen Fragen und kritisieren deshalb die Praxisferne der Methodenausbildung. Dieses Defizit trägt dazu bei, dass sowohl Studierende in ihren empirischen Abschlussarbeiten als auch wissenschaftliche Kräfte in Forschungsprojekten plötzlich vor zahlreichen forschungspraktischen Fragen und Problemen stehen, die sie weitgehend unvorbereitet zu lösen haben.

An dieser Stelle setzt die Bochumer Summer School 2017 Empirische Sozialforschung an: Mit den neun auf der Titelseite genannten Workshops sollen die grundlegenden Arbeitsschritte empirischer Sozialforschung quantitativer und qualitativer Art in einer dezidiert forschungspraxisorientierten Weise behandelt werden. Dabei wird in zwei Workshops auch auf psychologische und kommunikative Aspekte der Forschungsarbeit intensiv eingegangen, die wichtig für eine lebendige Produktivität und Motivation bei der Forschungsarbeit sind. 

1. Quantitative Auswertungen mit SPSS (W. Voß), 23. bis 26. August 

2. Explorativ-interpretatives Forschungsprojekt gestalten (P. Stegmaier), 23./24. August 

3. Grounded Theory for Beginners (P. Stegmaier), 25./26. August  

4. Gewusst wie: Planung und Durchführung qualitativer Forschungsinterviews (S. Friese), 23./24. August 

5. Computergestützte qualitative Datenanalyse: Eine Einführung (S. Friese), 25./26. August

6. The Joy of Research: Mit innerer Stärke und Forschungsfreude die Forschungsarbeit voranbringen (M. Rudlof), 23./24. August 

7. Erfolgreich kommunizieren in der Wissenschaft: mit Passion, Überzeugungskraft & Leichtigkeit (M. Rudlof),25./26. August 

8. Ethnographie/Teilnehmende Beobachtung (C. Preiser), 23./24. August 

9. Aufarbeitung Ethnographischer Daten (C. Preiser), 25./26. August 

Die Workshops wenden sich an Forschende aller Fachrichtungen und Einrichtungen. Sie richten sich sowohl an Anfänger_innen als auch Fortgeschrittene. In den meisten Workshops haben die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, eigenes Material mitzubringen und daran zu arbeiten. Die Workshops bieten eine Zusammenarbeit mit erfahrenen Dozent_innen sowie eine praxisorientierte und kollegiale Atmosphäre, in der konstruktiv zusammengearbeitet wird.

Weitere Informationen zu den Workshops, zu Anmeldung und Preisen.