Die Verdinglichungstheorie und die Ontologie der Entfremdung. Georg Lukács, die Kritische Theorie und die Idee des Sozialismus

Öffentliche Fachtagung am IfS Frankfurt am Main

Es ist überflüssig, auf die historische Bedeutung von Georg Lukács’Werk für die Entstehung des westlichen Marxismus, die Geschichte der marxistischen Philosophie und Ästhetik sowie die Gründung des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt hinzuweisen. Seit Axel Honneths Studie Verdinglichung (2005) und den von Michael J. Thompson und Timothy Brewes/Timothy Hall edierten Sammelbänden – um nur ein paar Beispiele anzuführen – ist deutlich geworden, dass es inzwischen eine Wiederentdeckung von Lukács’zeitgeistwiderspenstigem Denken gibt. Die Lukács-Tagung am IfS – im Anschluss an eine Veranstaltung der Internationalen Georg Lukács-Gesellschaft im Rahmen der Frankfurter Buchmesse tags zuvor – trägt diesem neuerwachten Interesse Rechnung und möchte auf aktuelle Tendenzen der Lukács-Forschung aufmerksam machen.

Als Vortragende sind eingeladen:

Konstantinos Kavoulakos (Kreta); Dirk Braunstein (IfS) und Simon Duckheim (Gießen); Maik Puzic (Siegen); Thomas Metscher (Bremen) angefragt; Daniel Göcht (Köln); Frank Engster (Berlin); Rüdiger Dannemann (Essen)

Zum Programm (PDF)