"Foundational work 'on the ground'". Gestaltpsychologists, the Rockefeller Foundation, and American (Social) Psychology in the 1930s and 1940s: Reflections on material from the archive

Online-Seminar mit Christine Lund

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung nur online stattfindet. Externe Interessierte können sich für die ZOOM-Veranstaltung unter folgender Adresse anmelden und bekommen die Zugangsdaten zugeschickt: anmeldung(at)cmb.hu-berlin(dot)de

Kontakt
Johara Berriane
berriane(at)cmb.hu-berlin.de

Das Forschungsseminar findet im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Mobilität, Migration und räumliche Neuordnung statt.

Verantwortlich: Johara Berriane, Nikola Tietze

Koorganisation: Lucie Lamy, Pierrine Robin, Paula Seidel

Der  Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Transformation von Räumen, der Evolution von Mobilitäten und Prozessen der Migration. Aus interdisziplinärer Perspektive adressieren wir die temporalen, sozialen sowie räumlichen Dimensionen dieser Veränderungen.

Die Forschenden des Schwerpunkts „Mobilität, Migration und räumliche Neuordnung“ befassen sich mit Transformationen und Neukonfigurierungen von Räumen im Kontext des Wandels von Institutionen, Grenzen und individuellen Handlungsbedingungen. Der Schwerpunkt baut auf die Errungenschaften der am Centre Marc Bloch entwickelten Forschungsarbeiten auf und vertieft diese in neuer Perspektive. Im Zentrum steht  ein empirischer Ansatz, der die Wechselwirkungen zwischen der spezifisch situierten Feldforschung, den Analysekategorien und der Herausbildung theoretischer Reflexion hervorhebt. Ein weiteres Merkmal des Schwerpunkts ist der Fokus auf den europäischen Raum, insbesondere auf Frankreich, Deutschland und Osteuropa. Gleichzeitig werden zunehmend auch globale Prozesse und außereuropäische Räume (z.B. Nord- und Westafrika oder Lateinamerika) in den Blick genommen und überregionale Vergleiche durchgeführt.

Stadt, Viertel, Region und Grenzraum bilden wichtige Verankerungspunkte für die stark vom spatial turn beeinflussten Recherchen. Europa wird als Sozialraum verstanden, dessen Kohärenz es zu hinterfragen gilt.

Der deutsch-französische Vergleich ist eine besondere Stärke des Schwerpunkts. So werden die Thesen von der europäischen Konvergenz und umgekehrt jene von der hartnäckigen Differenz der sozialen Prozesse zweier benachbarter und eng verbundener Länder fortwährend auf den Prüfstand gestellt. Die empirischen Arbeiten in Bezug auf Mittel- und Osteuropa wie auch der vergleichende Blick auf andere Regionen der Welt ermöglichen es,  Regionalisierungsprozesse, Migrations- und Mobilitätsbewegungen zu untersuchen.

Zur Veranstaltung (Link)