Gender und Migration als Bildungsfaktoren. Intersektionale Zugänge im gesellschaftlichen Wandel

Jahrestagung des Rats für Migration an der Humboldt-Universität zu Berlin und W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin

Tagungsbeschreibung

Der Rat für Migration lädt vom 9.11. bis zum 10.11.2017 zur Jahrestagung „Gender und Migration als Bildungsfaktoren. Intersektionale Zugänge im gesellschaftlichen Wandel“ ein.

Tagungsprofil

Im Zentrum der Tagung stehen nationale und transnationale Querschnittsperspektiven von Gender, Flucht und Migration im Zusammenhang mit Bildung, Religion und staatlichen Regulierungsmaßnahmen. Die zunehmenden religionsbezogenen Aufladungen dieser Diskurse legen nahe, den Blick zu Religionsfragen hin zu öffnen. Die politische Krise um Fluchtmigration hat zur Folge, dass sich weitere migrationsbezogene Veränderungen in Deutschland und Europa entwickeln. Die Tagung greift deshalb auch die Situation der „Academics at risk“ auf und widmet sich dabei den inner- und außereuropäischen Perspektiven im Kontext von Gender und der Vergeschlechtlichung von Flucht und Migration. Der aktuell stattfindende soziale Wandel spiegelt sich in alltäglichen Lebenssituationen – in Schulen und Medien, in der Verwaltung, in Politik und Wissenschaft. Krisenhafte Veränderungen sowie neue politische Strömungen und Entwicklungen aus dem Krisenbewusstsein zeigen weitere Aufladungen auf: Ängste werden der Fluchtmigration als Auslöser zugeschrieben. Ziel dieser Tagung ist es deshalb, diese Perspektiven zusammenzuführen, weitere relevante Fragen wissenschaftlich fundiert zu diskutieren und Zukunftsperspektiven zu formulieren.

Ort: Humboldt-­Universität zu Berlin und W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin

Anmeldung: Wir bitten um Anmeldungen bis zum 3. November an info(at)rat-fuer-migration(dot)de. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 120 begrenzt. Reise- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

Der Rat für Migration ist ein bundesweiter Zusammenschluss von rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen. Seine zentrale Aufgabe sieht er unter anderem darin, politische Entscheidungen und öffentliche Debatten über Migration, Integration und Asyl kritisch zu begleiten.

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