Marx hat keinen Bart - Von der anhaltenden Wirkung einer Idee

49. Herrenhäuser Gespräch in Hannover

Karl Marx wollte die Welt fundamental verändern. Der Philosoph, Ökonom und Journalist war ein genialer Geist, der die bürgerliche Gesellschaft bis ins Kleinste analysierte und das Proletariat mobilisierte. Seine Ideen haben seinen Tod weit überlebt, auch wenn sich viele nach der Wende von 1989/1990 einig waren, dass kommunistische und sozialistische Gesellschaftsexperimente katastrophal und auf Dauer gescheitert seien. In jüngerer Zeit gibt es eine bemerkenswerte Renaissance der Beschäftigung mit Karl Marx und seinen Schriften. Gewinnen Marx' Gedanken durch Krisen in der Gegenwart neue Bedeutung? Sein 200. Geburtstag ist Anlass genug, seine Kapitalismuskritik vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage neu zu reflektieren.

Eine Veranstaltungsreihe von VolkswagenStiftung und NDR Kultur.

Prof. Dr. Silja Graupe, Institut für Ökonomie, Cusanus Hochschule
Dr. Christina Morina, Historikerin, Duitsland Instituut Amsterdam und Autorin von "Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte"
Dr. Jürgen Neffe, Journalist und Autor v. "Marx. Der Unvollendete"

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur


Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.


Eintritt frei

Es stehen 250 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Weitere Informationen.