Migration und Populismus

Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) stellt ersten Jahresbericht vor

In weiten Teilen Europas verzeichnen rechtspopulistische Bewegungen und Parteien seit einigen Jahren bemerkenswerte Wahlerfolge. Als Grund wird häufig die ‚Flüchtlingskrise‘ genannt. Eine Studie des Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) an der TU Dresden kommt zu einem anderen Ergebnis. Das Team von 14 Forscherinnen und Forschern hat in einer breiten vergleichenden Studie das Verhältnis von Migration und Populismus in Europa ab 2015 untersucht. Die Studie bietet einen umfassenden Einblick die Zusammenhänge sowie Hintergrundanalysen zu den folgenden Ländern: Deutschland, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich.

Die Studie wird am 06.11.2018, 11.15 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und steht ab diesem Zeitpunkt unter https://forum-midem.de/publikationen/ zum Download bereit.

GesprächspartnerInnen:
Prof. Dr. Hans Vorländer, Direktor MIDEM, TU Dresden
Dr. Oliviero Angeli, Wissenschaftlicher Koordinator MIDEM, TU Dresden
Kristina Chmelar, MIDEM-Expertin Tschechien, TU Dresden
Dr. Christian Wöhst, MIDEM-Experte Großbritannien, TU Dresden

Um Anmeldung zum Pressegespräch wird gebeten an midem.anmeldung(at)mailbox.tu-dresden(dot)de.

Das Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen, gefördert durch die Stiftung Mercator. Es fragt danach, wie Migration demokratische Politiken, Institutionen und Kulturen prägt und zugleich von ihnen geprägt wird. Untersucht werden Formen, Instrumente und Prozesse politischer Verarbeitung von Migration in demokratischen Gesellschaften – in einzelnen Ländern und im vergleichenden Blick auf Europa. Weitere Informationen über MIDEM können Sie gerne unserer Website entnehmen.