Repräsentierende und Repräsentationen soziologischer Episoden

5. Workshop zur Geschichte der deutschsprachigen Soziologie am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen am 27. und 28. September 2019

Organisation

Uwe Doerk (Essen/Dresden), Alexander Wierzock (Essen/Berlin)

Keynote

Cécile Rol: Ein verkannter Trialog: Wilhelm Jerusalem, Émile Durkheim und Gaston Richard

Die Arbeitsgemeinschaft Soziologiegeschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie lädt Interessierte zum fünften Workshop zur Geschichte der deutschsprachigen Soziologie ans Kulturwissenschaftliche Institut Essen ein. Ziel des Workshops ist es, soziologiegeschichtliche Forschungsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. In diesem Jahr soll der Schwerpunkt der Veranstaltung auf Persönlichkeiten liegen, die bestimmte fachgeschichtliche Ereignisse, Episoden und Entwicklungen repräsentieren oder auf Theorien und Methoden, denen eine solche Stellung zukamen. Willkommen sind Arbeiten über Anfänge, Routinisierungen, dogmatische Verkrustungen, vermeintliche Irr- und Holzwege sowie über In- und Outsider der Geschichte des Faches. In guter Tradition des Arbeitskreises sind wir auch für Vorschläge offen, die neue disziplinäre, interdisziplinäre, wissenschaftssoziologische und wissenschaftsgeschichtliche, theoretische oder auch empirische Zugänge zur Soziologiegeschichte bieten. Beiträge aus anderen Wissenschaften werden ausdrücklich begrüßt.

Anliegen des Workshops ist ferner, den Austausch des Netzwerks für an der Soziologiegeschichte interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu ermöglichen und zu intensivieren. Im Rahmen der Tagung wird eine Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft stattfinden.

Call for Papers (PDF)