Rest in Pixels

Veranstaltung im Rahmen des "Digitalen Salons" am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin

Chatbots, Hologramme, digitale Klone: Gestorben und für immer im Cyberspace? Wie wollen wir erinnert werden und wer verfügt über unser digitales Erbe?

Avatare toter Freunde treffen oder Selfies mit der verstorbenen Oma machen: Wer heute stirbt, ist längst nicht tot. Die Toten von Morgen sind besser vernetzt als je zuvor. In Form von Chatbots, Hologrammen oder digitalen Klonen verspricht die Digitalisierung ewiges Leben. Doch helfen uns diese Technologien bei der Trauer? Können wir noch Abschied nehmen, wenn die Verbindung zu den Verstorbenen nie abbricht? Ob Social Media-Profil, digitale Tagebücher oder Sprachnachrichten – Spuren unserer Identität bleiben im Netz. Wer verfügt am Ende über unser digitales Erbe und wer verwaltet die Datenflut der digitalen Geister?

Die Moderatorin Teresa Sickert diskutiert mit:

• Christopher Eiler, Experte für digitale Nachlassregelung, Columba

• Lea Gscheidel, Bestatterin, Re.Designing Death Movement

• Agnieszka Walorska, Geschäftsführerin, CreativeConstruction

Die Einführung in das Thema übernimmt Martin J. Riedl, Fellow im Projekt „Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft“ am HIIG.

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