Über "Täter" und "Opfer" in der Demokratie

Kooperationstagung der Akademie Führung und Kompetenz am Centrum für angewandte Politikforschung München (CAP), des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München für Zukunftsfragen und des Netzwerks Politische Bildung Bayern

Gerade im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik kann eine Eskalation des politischen Streits festgestellt werden. Exemplarisch lässt sich dies an den sich verhärtenden Fronten zwischen PEGIDA auf der einen und zivilgesellschaftlichen Akteuren einer Willkommenskultur auf der anderen Seite verdeutlichen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass sich beide Seiten in einer Täter-Opfer-Dichotomie verorten. Ähnliches lässt sich bei der Flüchtlingsthematik beobachten. Woher aber kommt die Tendenz, in der Demokratie von Tätern und Opfern zu sprechen? Und lassen sich mit diesen Begriffen politische Phänomene in der Demokratie angemessen beschreiben? Wo haben wir es in der Demokratie wirklich mit Täten und Opfern zu tun? Welche Gefahren liegen in der Täter-Opfer-Logik?

Teilnehmer/innen können sich bis zum 23. September 2017 anmelden. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.