Thomas König | Literaturessay |

Zur Aufklärung über Kategorisierungen und Klassifikationen

Literaturessay zur Soziologie des Bewertens

Im Beruf, beim Fußball, in der persönlichen Gesundheitsvorsorge oder auf Reisen – überall sind heutzutage Metriken, Rankings, Bewertungen und Evaluationen am Werk. Dies geschieht vor dem Hintergrund von makrosoziologischen Entwicklungen wie Digitalisierung, Effizienzlogik und New Public Management sowie großem gesellschaftlichem Wohlstand bei gleichzeitig stark zunehmender sozialer Ungleichheit. Die grundlegenden soziologischen Beobachtungen zu diesem Phänomen sind nicht neu: Wert ist eine soziale Zuschreibung und der Vorgang des (Be-)Wertens kann analysiert werden. Schon die sogenannten Klassiker der heutigen Sozialwissenschaften – Adam Smith, David Ricardo und Karl Marx ebenso wie Émile Durkheim und Georg Simmel – haben sich dazu ihre Gedanken gemacht. Neu ist vielleicht die Ubiquität des Bewertens, und der Umstand, dass dies wiederum eigene kulturelle Erscheinungen mit sich bringt.

Zum aktuellen Stand der Forschung

Jedenfalls beschäftigt sich eine Vielzahl neuer Studien mit der Frage nach Wert und Bewerten, ein neues Feld scheint zu entstehen. Hierzu will das aktuelle Buch der Soziologin Anne K. Krüger einen Überblick verschaffen. Bei Soziologie des Wertens und Bewertens handelt es sich um eine informierte Zusammenstellung der Ergebnisse rezenter Forschung. Knapp gesagt: Das Buch erfüllt seinen Anspruch, die „unterschiedlichen Bezugspunkte erstmals [...] zusammenzuführen und überblicksartig anhand zentraler Studien [...] in ihrer Relevanz darzustellen“.[1]

Beeindruckend ist, wie Krüger mehrere Forschungsstränge zu einem gut strukturierten und in sich schlüssigen Überblickstext zusammenbindet. Sie beschäftigt sich nicht nur mit der Soziologie des Wertens und Bewertens, die sich in Subdisziplinen wie der Kultur-, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Organisationssoziologie niederschlägt, sondern auch mit Wissenschaftsgeschichte und -forschung. Relevante Studien und Konzepte findet sie aber auch in eher entlegenen Gebieten wie dem Rechnungswesen und in den internationalen Beziehungen. Die interdisziplinäre Vielfalt macht ihr Buch zu einer lesenswerten Einführung, es ist darüber hinaus auch empfehlenswert für jene, die sich bereits mit Aspekten des Wertens und Bewertens auseinandergesetzt haben.

Krüger konzentriert sich zunächst auf Studien auf Mikro- und Mesoebene, welche die grundlegenden Vorgänge des Kategorisierens und Klassifizierens sowie des Quantifizierens und Vergleichbarmachens analysieren. Kapitel 4 („Ratings und Rankings“) stellt schließlich eine erste Synthese dar und skizziert mehrere „sozialwissenschaftliche Forschungsperspektiven“, die „Mechanismen und Effekte aufzeigen, die konstitutiv für ein Verständnis von Ratings und Rankings als soziale Praktiken sind“.[2] Die „Reaktivität“ von (quantitativen) Indikatoren bestehe darin, dass diese Indikatoren „selbst einen Effekt darauf ausüben, was wie erhoben wird, und damit keine objektive Abbildung der Wirklichkeit darstellen“.[3] Häufige Auswirkungen sind sogenannte „self-fulfilling prophecies“, aber auch das bewusste Spielen („Gaming“) mit Rankings.

Eine weitere Perspektive ist die „Disziplinierung“, also inwiefern Rankings und Ratings soziale Akteure an gewisse (oftmals nicht explizierte) Normen und Vorgaben binden. Neben der „Soziomaterialität“, die sich (vor allem in neueren Studien) auf die Rolle der „dahinterstehende[n] Technik in der Herstellung von Rankings“ konzentriert,[4] begreift die Autorin noch „Wettbewerb“ als ein Konzept, das vor allem Reputation zu einem Wert an sich erklärt und zugleich deren Zuschreibung dynamisiert. Im Anschluss daran beschäftigt sich ein eigenes Kapitel mit „Digitalisierung und (Be-)Wertung“.

In den Kapiteln 6 und 7 schließlich wendet sich die Autorin den grundsätzlichen Fragen des Wertens und Bewertens selbst zu – sie steigt gewissermaßen auf die Makroebene, wo sie bei den gesellschaftstheoretisch ambitionierten Studien landet. Zunächst thematisiert Krüger mit dem Thema „Valuieren und Inwertsetzen“, dass es darum geht, „wie auf jemanden oder etwas Bezug genommen und damit dieses Objekt, diese Person oder diese Organisation mit Wert versehen wird“.[5] Kapitel 7 – „Wertordnungen und Heterarchie“ – geht auf Studien ein, die „den kollektiv geteilten Wertvorstellungen“ gewidmet sind,[6] die uns überhaupt in die Lage versetzen, Objekte, Personen oder Organisationen zu valuieren.

In beiden Kapiteln beschäftigt sich Krüger mit den zuvor genannten und anderen Klassikern (neben Durkheim und Simmel auch noch Weber, Dewey und Parsons sowie Foucault und Bourdieu), ehe sie drei rezente Theorieansätze wiedergibt, die sich mit der „Rolle von Wertordnungen für soziale Ordnung oder Machtstrukturen“ auseinandersetzen: das Konzept der „Heterarchie“, die „Soziologie der Kritik“ mit ihrem Fokus auf Rechtfertigungsordnungen sowie die Analyse von „institutionelle[n] Logiken“.

Bislang fehlt es an ernsthaften Versuchen, die beiden Bereiche Kategorisieren und Klassifizieren konzeptionell zusammenzubringen.

Es gibt kein (Be-)Werten ohne Kategorisieren und Klassifizieren, und beides impliziert immer auch schon die Intention eines (vergleichenden oder unvergleichbaren) Bewertens – so viel ist klar. Trotzdem, und dies ist ein Desiderat in der Forschung, fehlt es offenbar bislang an ernsthaften Versuchen, die beiden Bereiche (Kategorisieren und Klassifizieren) konzeptionell zusammenzubringen.

Der meisterhafte Überblick, den Krüger über die Forschungen, Publikationen und Traditionen zu geben vermag und den sie kohärent darstellt, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es einen Bruch zwischen den ersten vier inhaltlichen Kapiteln (2 bis 5) und den letzten beiden eher theoretisch ausgerichteten Kapiteln (6 und 7) gibt. Während der erste Block von Krügers Abhandlung sich mit einem empirisch relativ einfach zu beobachtenden Phänomen beschäftigt, geht es im zweiten Block um ein Thema, das direkt die Theoriebildung der sozialen Welt und unseres Zusammenlebens betrifft. Das ist keine Verfehlung der Autorin: Ein auf Überblick konzentriertes Buch kann ein so grundlegendes konzeptionelles Desiderat nicht einfach mal so nebenbei lösen. Dies wird beim Lesen des Textes immerhin deutlich; schön wäre gewesen, wenn Krüger selbst auf die Lücke hingewiesen hätte.

Auffällig sind auch die Leerstellen in der Wirtschaftswissenschaft. Zwar behandelt Krüger eine Reihe von wirtschaftssoziologischen Studien, die sich mit Märkten beschäftigen, aber die Ökonomie – als Wissenschaftsdisziplin – bleibt unerwähnt. Selbiges gilt ganz generell für monetäre Werte, auch bekannt als Preise. Wiederum sei gesagt: Eine Einführung kann natürlich keine eigenen theoretischen Brücken schlagen. Aber es ist schade, dass die Autorin die Leser:innen nicht deutlicher auf bisher unbehandelte Themen aufmerksam macht.

Kulturelle Umgangsformen des Bewertens

Wie weitreichend die Thematik des Bewertens ist, soll – aus einer Reihe an neuen Publikationen – exemplarisch an zwei Sammelbänden gezeigt werden, die sich mit spezifischen gesellschaftlichen Feldern und der Rolle des Wertens und Bewertens darin befassen. Im Sammelband Bewertungskulturen von Oliver Berli, Stefan Nicolae und Hilmar Schäfer konzentrieren sich die einzelnen Beiträge auf etwas, das ich hier als den Kulturbetrieb bezeichnen möchte: Wissenschaft, Kunst, Sport (auch wenn sie eine darüber hinausgehende Anwendbarkeit in Aussicht stellen).

Unter den Terminus „Bewertungskulturen“ fassen die Herausgeber spezifische Umgangsformen des Bewertens, die sich von anderen Bewertungsphänomenen abgrenzen lassen, weil sie sich in kulturellen Teilbereichen und in einzelnen Nischen ausdifferenziert haben. Der titelgebende Begriff soll „sowohl die Heterogenität der an Bewertungen beteiligten Elemente als auch die performative Dynamik von Bewertungen“ erfassen.[7] Mit anderen Worten: Die Herausgeber sehen den Begriff als Schlüssel zur Analyse der oben genannten gesellschaftlichen Teilbereiche. Zugleich sei es möglich, damit vergleichend zu arbeiten. Dazu entwerfen Berli, Nicolae und Schäfer in der Einleitung eine Heuristik mit vier Dimensionen: Formalisierung, Reichweite, Agonalität und Genealogie.

Einschränkend ist hinzuzufügen, dass zwar der einleitenden Artikel sowohl den Begriff der „Bewertungskulturen“ als auch die vier Dimensionen einführt; die darauffolgenden Einzelbeiträge beziehen sich allerdings weder auf das eine noch die anderen. Die Aufsätze wirken vielmehr etwas willkürlich zusammengestellt und sind wohl nur bei thematischem Interesse von Bedeutung. Spannend wäre gewesen, den Begriff der „Bewertungskulturen“ tatsächlich zur Analyse anderer Bereiche (jenseits des Kulturbetriebs) angewendet zu sehen. So handelt es sich letztlich um einen Sammelband, der aus einer Konferenz im Rahmen eines geförderten Drittmittelprojekts entstanden ist und insofern auch so etwas wie akademische Pflichtübungen abbildet.

Bewertung organisieren – Organisationen bewerten

Ähnlich verhält es sich bei der Kompilation Perspektiven der Organisationssoziologie der Bewertung, herausgegeben von Frank Meier und Thorsten Peetz, die umfangreicher und auch stärker strukturiert ist. Hier geht es spezifisch um Organisationen, die selbst Bewertete sein können, aber auch Bewertungen vornehmen und, notabene, organisieren.[8] Der einleitende Artikel beschränkt sich bewusst auf einen Problemaufriss, in dem die beiden Herausgeber „systematische Fragen für die Organisationssoziologie der Bewertung“ aufstellen: Was unterscheidet Organisationen „als spezifische Bewertungsobjekte von anderen möglichen Bewertungsobjekten – zum Beispiel Personen, Leistungen oder materiellen Objekten“?[9] Aber auch: „[W]ie strukturieren Organisationen das Bewertungsgeschehen?“[10] Und zuletzt: „[W]ie sind Bewertungsfragen auch im Kontext des Verhältnisses von Organisation und Gesellschaft zu diskutieren?“[11] Damit macht der Band auf ein Desiderat in der sonst so umfassenden Studie von Krüger aufmerksam, in der Organisationen tatsächlich nicht vorkommen.

Die Beiträge zu den „Konzepten“ – welchen der erste Teil des Sammelbandes gewidmet ist – wollen die Frage nach Werten und Bewerten mit der Organisationssoziologie in Verbindung bringen. Thorsten Peetz etwa unternimmt den Versuch, die Abfolge an Praktiken zu bestimmen, die es braucht, um eine Bewertung als Resultat zu erzielen. Peetz’ Darstellung zufolge sind es vier: Identifizierung, Kategorisierung, Relationierung und Inwertsetzung.[12] Das ist aufschlussreich, um zukünftige empirische Analyse anzuleiten; unmittelbar mit Organisationen hat es freilich noch wenig zu tun. Eine andere interessante Perspektive nimmt der Aufsatz von Anne Krüger gemeinsam mit Felicitas Hesselmann und Judith Hartstein ein. Er wirft die Frage auf, „welche Rolle digitale Infrastrukturen für die Soziologie des Wertens und Bewertens“ spielen.[13] Doch auch hier bleibt der Bezug zu den Organisationen ungeklärt.

Ein eigenständiges Forschungsfeld?

Was lernen wir aus dieser (zugegeben etwas zufällig herausgegriffenen) Zusammenschau der beiden Sammelbände mit dem Überblickswerk von Krüger? Zunächst, dass es unter der Fragestellung nach der Rolle von Werten und Bewerten eine wirklich große Zahl an (ausdifferenzierenden) Studien und Projekten gibt. Das Thema ist offensichtlich in der deutschsprachigen Soziologie angekommen. Weiters, dass die Analysen von Bewertungsvorgängen – bei allen Unterschieden und Ausdifferenzierungen – zumindest ein paar Gemeinsamkeiten haben: Sie sind sozialkonstruktivistisch (interpretativ) ausgerichtet, sie haben in der Regel eine pragmatische Sichtweise von Bewertung sowie vom zugeschriebenen Wert und beziehen sich daher gern auf entsprechende Passagen in John Deweys Werk, außerdem betonen sie den situativen Aspekt von Vorgängen.

Die neue sozialwissenschaftliche Aufmerksamkeit für Wert und Bewertung kreiert selbst eine Rückkoppelung: Michele Lamont hatte 2012 auf die Frage, ob es sich bei den sogenannten Valuation Studies um eine Subdisziplin der Soziologie handele, noch ausweichend geantwortet: Für eine diesbezügliche Einschätzung sei es noch zu früh.[14] Krüger kennt eine solche Zurückhaltung nicht mehr; sie möchte mit ihrem Buch zeigen, „dass es sich lohnt, die Soziologie des Wertens und Bewertens als eigenständiges Forschungsfeld zu betrachten, das einen relevanten Beitrag zu sozial- und gesellschaftstheoretischen Fragestellungen leisten kann“.[15] Ins gleiche Horn blasen Berli, Nicolae und Schäfer, wenn sie dem von ihnen auf das Akronym SVE (Sociology of Valuation and Evaluation) verkürzten „Forschungsprogramm“ den Anspruch zuschreiben, „die mit unterschiedlichen ungleichheitsanalytischen, pragmatischen oder wissensanalytischen Akzentuierungen verfolgten Forschungsfragen zusammenzuführen und Ergebnisse verschiedener Untersuchungen miteinander in Beziehung zu setzen“.[16]

Braucht es ein eigenes Forschungsfeld beziehungsweise -programm, um eine ausgezeichnete Übersicht und Darstellung der Forschung zum Thema des Wertens und Bewertens darin platzieren zu können? Inwiefern ist ein solches Feld überhaupt abzugrenzen, wenn zugleich völlig richtig konstatiert wird, dass das Thema des Wertens und Bewertens die „Frage nach den grundlegenden Bedingungen für soziale Ordnung“ aufwirft?[17] Hat die Konjunktur des Themas vielleicht mehr mit dem akademischen Arbeitsmarkt und seinen Distributionsmechanismen zu tun?

Krüger bezeichnet die „Untersuchung von Kategorisierungen und Klassifikationssystemen“[18] zu Beginn ihres Buches in Bezug auf Durkheim als „ein grundlegendes Programm für soziologische Forschung“.[19] So bedeutend eine kritische soziologische Perspektive auf Kategorien und Klassifikationen ist, sie sorgt auch für eine Spaltung, die den Sozialwissenschaften seit mehr als hundert Jahren zu schaffen macht. Aufschluss darüber gibt Krügers Fußnote zu Durkheims berühmter Studie zum Selbstmord, in der er selbst „auf vorgegebene statistische Kategorien zurückgreift, ohne sie zu hinterfragen“. Daher sei er „gleichzeitig auch Mitbegründer einer quantitativ forschenden Soziologie [...], die weniger an Kategorisierungen als sozialem Prozess interessiert ist, sondern Kategorisierungen vielmehr selbst zu methodischen Zwecken vornimmt und darauf aufbaut“.[20]

Ein Teil der Sozialwissenschaften entwirft unhinterfragt statistische Kategorien, während ein anderer Teil dieselben Kategorien in ihrer Existenz und Gestalt als Ausdruck eines sozialen Prozesses erfasst und sie daher gesellschaftsanalytisch untersucht.

Die Spaltung entsteht also dadurch, dass ein Teil der Sozialwissenschaften unhinterfragt statistische Kategorien entwirft, während ein anderer Teil dieselben Kategorien in ihrer Existenz und Gestalt als Ausdruck eines sozialen Prozesses erfasst und sie daher gesellschaftsanalytisch untersucht. Üblicherweise wird dieser Riss erkenntnistheoretisch gelesen: als Streit zwischen (neo-)positivistischen und interpretativen (sozialkonstruktivistischen) Ansätzen. Es stellt sich die Frage, wie produktiv das ist.

Krüger (und die von ihr versammelte Forschungsliteratur) jedenfalls baut ausschließlich auf dem zweiten Strang auf. Diesbezüglich – das wird mit ihrem Buch deutlich – hat die sozialwissenschaftliche Forschung in den letzten Dekaden mit der Hinwendung zu Werten und Bewertungen wesentliche Fortschritte gemacht. Das Problem ist freilich, dass die kritisch untersuchte Konstruktion der gesellschaftlich relevanten Kategorisierungen und Klassifikationssystemen (um es in Krügers eigener Terminologie zu benennen) selbst eine wesentliche Kompetenz der Sozialwissenschaften ist. Ja, man könnte sogar so weit gehen, die Sozialwissenschaften ganz generell als Produkt der Modernisierung und einer neuen Art von Staatlichkeit zu verstehen,[21] deren wesentliche Leistung bis heute die Ausarbeitung von Klassifizierungssystemen ist, die empirische Untersuchungen der sozialen Welt anleiten und zugleich normativ wirksam werden.

Der gesellschaftliche Mehrwert der Sozialwissenschaften besteht darin, Konstruktionsarbeit zu leisten: in staatlichen Behörden, Statistikämtern, auch in Forschungsprojekten. Wäre es dann nicht im akademischen Selbstinteresse einer wissenschaftlichen Einführung, dies nicht nur kritisch zu reflektieren, sondern auch darauf hinzuwirken, dass eine Verbesserung der Kompetenz zur Konstruktion von Kategorien und Klassifizierungen erreicht werden kann? Explizite Ansätze dazu finden sich in der Soziologie nur gelegentlich.[22] Gerade die vertiefte Auseinandersetzung mit Werten und Bewertungen könnte der Anlass sein, solche Ansätze hervorzuheben oder gar selbst zu entwickeln.

  1. Anne K. Krüger, Soziologie des Wertens und Bewertens, Bielefeld 2022, S. 14.
  2. Ebd., S. 80.
  3. Ebd., S. 81.
  4. Ebd., S. 89.
  5. Ebd., S. 135.
  6. Ebd., S. 165.
  7. Oliver Berli / Stefan Nicolae / Hilmar Schäfer, Bewertungskulturen. Ein Vorschlag für eine vergleichende Soziologie der Bewertung, in: dies. (Hg.), Bewertungskulturen, Wiesbaden 2021, S. 1–23, hier S. 13.
  8. Frank Meier / Thorsten Peetz, Perspektiven der Organisationssoziologie der Bewertung, in: dies. (Hg.), Organisation und Bewertung, Wiesbaden 2021, S. 1–23, hier S. 4.
  9. Ebd., S. 11.
  10. Ebd.
  11. Ebd., S. 12.
  12. Thorsten Peetz, Elemente einer Soziologie der Bewertung, in: Meier/Peetz (Hg.), Organisation und Bewertung, S. 25–48, hier S. 34–40.
  13. Anne K. Krüger / Felicitas Hesselmann / Judith Hartstein, Bewertung in und durch digitale Infrastrukturen, in: Meier/Peetz (Hg.), Organisation und Bewertung, S. 101–129, hier S. 103.
  14. Michèle Lamont, Toward a Comparative Sociology of Valuation and Evaluation, in: Annual Review of Sociology 38 (2012), 1, S. 201–221.
  15. Krüger, Soziologie des Wertens und Bewertens, S. 188.
  16. Berli/Nicolae/Schäfer, Bewertungskulturen, S. 5.
  17. Krüger, Soziologie des Wertens und Bewertens, S. 168.
  18. Ebd., S. 29.
  19. Ebd., S. 30.
  20. Ebd., S. 195, Anm. 4.
  21. Peter Wagner, Sozialwissenschaften und Staat. Frankreich, Italien, Deutschland 1870–1980, Frankfurt am Main / New York 1990.
  22. Siehe etwa Pierre Bourdieu / Loïc Wacquant, Reflexive Anthropologie, über. von Hella Beister, Frankfurt am Main 2006.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Wibke Liebhart.

Kategorien: Daten / Datenverarbeitung Kultur Normen / Regeln / Konventionen Wissenschaft

Thomas König

Dr. Thomas König arbeitet am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien und beforscht u. a. Evaluierungspraktiken im Wissenschaftssystem.

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