Deadline: 04.08.2026

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (75 %) im Drittmittelprojekt „TeleAuge“

Stellenausschreibung der Universität Halle-Wittenberg. Deadline: 4. August 2026

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Soziologie, ist ab dem 01.11.2026, eine auf 3 Jahre befristete Drittmittelstelle für das Projekt „TeleAuge: Entwicklung und Evaluation eines telemedizinischen Versorgungsmodells - zur nachhaltigen augenärztlichen Versorgung im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts“ einer*eines Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m-w-d) in Teilzeit (75%) zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Arbeitsaufgaben: 

  • Wissenschaftliche Mitarbeit im Projekt „TeleAuge“, mit Schwerpunkt auf der versorgungswissenschaftlichen Begleitung und Evaluation eines KI-gestützten teleophthalmologischen Versorgungsmodells im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts. Folgende Tätigkeiten umfasst die Tätigkeiten in dem Projekt:
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines Mixed-Methods-Evaluationsdesigns zur Untersuchung von Akzeptanz, Nutzungsbereitschaft, Bedarfen, Barrieren und Umsetzungserfahrungen bei Patient*innen, Augenärzt*innen und weiteren versorgungsrelevanten Akteuren 
  • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung quantitativer und v.a. qualitativer Erhebungen, z. B. Interviews, Fokusgruppen, Fragebogenerhebungen und Prozessdokumentationen
  • Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung und Pilotierung der telemedizinischen Versorgungsstruktur, einschließlich Analyse zu Zugangsbarrieren und Anforderungen an eine spätere Verstetigung
  • Koordination und Kommunikation mit den Projektpartnern sowie Dokumentationen und Organisation
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen, Ergebnisberichten, Transferformaten und Handlungsempfehlungen zur Implementierung, Skalierung und möglichen Überführung des Versorgungsmodells in die Regelversorgung

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium u.a. Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Versorgungswissenschaft/-forschung oder verwandter Disziplinen (Master, Diplom)
  • Kenntnisse in empirischen Forschungsmethoden, insbesondere in qualitativen und/oder quantitativen Erhebungs- und Auswertungsverfahren
  • Gute Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche: Versorgungsforschung, Evaluationsforschung, digitaler Gesundheit, Telemedizin, Implementierungsforschung und/oder gesundheitlicher Chancengerechtigkeit 
  • sehr gute Kommunikations- und Organisationsfähigkeit sowie Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen, medizinischen und technischen Projektpartnern
  • Erfahrungen in der Präsentation (Kongresse, Konferenzen) von Forschungsergebnissen von Vorteil
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Gute Englischkenntnisse
  • Strukturierte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, Aufgaben eigenverantwortlich zu planen, umzusetzen und zu dokumentieren
  • Organisationsgeschick, Flexibilität und Interesse an interdisziplinärer Projektarbeit im Kontext digitaler Gesundheitsversorgung und Versorgungsforschung

Wir bieten:

  • Umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub
  • Die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit die Bildung junger Menschen zu unterstützen und dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden können
  • Eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich einer Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge
  • Die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität
  • Einen sicheren Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung, variable Teilzeitmodelle)
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit eine Zeugnisbe-wertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Vertret-Prof.in Dr.in Irene Moor, E-Mail: irene.moor(at)medizin.uni-halle.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-119/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 04.08.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Medizinische Soziologie, Sekretariat, Frau Patricia Schmidt, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail als PDF-Datei an: medizinische-soziologie(at)medizin.uni-halle.de.

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.

Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.

Zur Stellenausschreibung (PDF)

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