Deadline: 30.09.2026
WORK. TRANSFORM? REPEAT! 2027
Call for Papers für eine Tagung vom 12. bis 14. Januar 2026 in Nürnberg. Deadline: 30. September 2026
Über sechs Jahre haben sich mehr als 30 Einzelprojekte im DFG-Schwerpunktprogramm 2267 mit der „Digitalisierung der Arbeitswelten“ beschäftigt. Als Follow-up unserer ersten Tagung Work. Transform. Repeat! 2024 nach der ersten Förderphase stellen wir am Ende des SPP mit der Work. Transform. Repeat! 2027 noch systematischer den Begriff der „digitalen Transformation“ in den Mittelpunkt.
Allein die Dynamik um KI in den letzten Jahren scheint nahezulegen, Digitalisierung und digitale Transformation synonym zu verwenden. Der oft disziplinäre Blick auf einzelne Technikphänomene und Geschwindigkeitsdynamiken alleine aber erklärt wenig. Unser DFG-Schwerpunktprogramm fragt mit einem interdisziplinären Blick in die Arbeitswelt daher nach den gesellschaftlichen Bedingungen für die und den Bearbeitungsformen der Digitalisierung und ob sich deren Dynamik und Wirkmacht als systemische Transformation fassen lässt.
Anknüpfend an unsere Ergebnisse aus der ersten Förderphase (Pfeiffer et al. 2024) ist es Ziel dieser Tagung, die damit zusammenhängenden Fragen in einem noch breiteren Kontext interdisziplinär zu verbinden und dabei soziologische, psychologische, wirtschaftswissenschaftliche, sozialgeographische, (wirtschafts-)informatische und historische Perspektiven auf Neukonfigurationen von Arbeit und Technik, auf vielschichtige Dynamiken der Transformation und auf veränderte Formen und Orte der Wertschöpfung zusammenzubringen.
Willkommen sind Beiträge, die sich mit den transformativen Dynamiken der Digitalisierung der Arbeitswelt beschäftigen und Fragen wie diesen nachgehen:
- Was kann jeweils als transformativ eingeordnet werden und wie lässt sich dies empirisch und konzeptionell festmachen und methodisch erfassen?
- Wo und anhand welcher Phänomene lässt sich der Unterschied zwischen „normalem“ Wandel und Transformationsdynamik aufzeigen?
- Wie wird die digitale Transformation sozial vorbereitet, technisch ermöglicht, diskursiv ausgehandelt sowie gesellschaftlich bewältigt?
- Welche neuen Qualitäten, Brüche und Kontinuitäten sowie Pluritemporalitäten zeigen sich gegenüber informationstechnischen Vorläufern?
- Welche Wechselspiele lassen sich zwischen sozialen Akteuren, betrieblichen Strukturen und gesellschaftlichen Zusammenhängen nachzeichnen?
- Welche neuartigen Beziehungen und Dynamiken zwischen der Mikro-, Meso- und Makroebene lassen sich identifizieren?
- Welche theoretischen Konzepte, disziplinären Begriffe und Theoriegrammatiken helfen beim Verständnis des Transformativen?
Einreichung
Der Call for Abstracts der Konferenz des DFG-Schwerpunktprogramms 2267 „Digitalisierung der Arbeitswelten“ richtet sich sowohl an die Projekte beider Förderphasen des SPP wie an andere Forschende der geschichts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit der digitalen Transformation der Arbeitswelt beschäftigen.
In einzureichenden Abstracts von rund 500 Wörtern (DE oder EN) bitten wir deutlich zu machen, welchen Bezug der Beitrag zur Transformationsdynamik leisten will und welche der oben skizzierten Fragen dabei im Mittelpunkt stehen.
Wir freuen uns über Einreichungen bis zum 30.09.2026 über den LINK zur Tagungsseite.
Eine Rückmeldung, ob der Beitrag ins Programm aufgenommen wurde, versenden wir bis Ende Oktober 2026.
Bei Fragen oder Anmerkungen freuen wir uns über eine Mail an:
Call for Papers (LINK)