Christine Neubert | Rezension |

Inklusion und Kontingenz

Rezension zu „Multispezies-Ethnographie. Zur Methodik einer ganzheitlichen Erforschung von Mensch, Tier, Natur und Kultur“ von Katharina Ameli

Abbildung Buchcover Multispezies-Ethnographie von Katharina Ameli

Katharina Ameli:
Multispezies-Ethnographie. Zur Methodik einer ganzheitlichen Erforschung von Mensch, Tier, Natur und Kultur
Deutschland
Bielefeld 2021: transcript
216 S., 29,00 EUR
ISBN 978-3-8376-5532-2

Als ich im Rahmen meiner ethnografischen Forschung zu Architektur im Alltag einer „Episode tierischer Architekturerfahrung“[1] gefolgt bin, war mir nicht klar, dass ich indirekt Multispezies-Ethnografie betrieb. Denn meine Überlegung „Was passiert der Biene?“ wäre Katharina Amelis Buch über Multispezies-Ethnografie zufolge eine treffende Frage, um das „Mit-Machen“ (S. 99) von Tieren, aber auch von Pflanzen in sozialen Situationen in den Blick zu bekommen. Der Autorin geht es um die sukzessive Etablierung und praktische „Anleitung“ (S. 25) einer noch stärker reflektierten und inklusiven Ethnografie, die jegliche Arten und Weisen des Seienden in einer „mehr-als-menschlichen-Welt“ (S. 24) adäquat berücksichtigt.

Uneingeschränkte Offenheit gegenüber Erkenntnissen und Ergebnissen ist eine wesentliche Herausforderung, die sich dabei insbesondere für die Forschenden stellt. Denn sie kommen nicht umhin, noch deutlicher als ohnehin in qualitativen und insbesondere in ethnografischen Forschungsprozessen üblich die grundsätzlichen Unsicherheiten sowie die Kontingenz des Sozialen als methodische und erkenntnisleitende Prinzipien des Forschens anzuerkennen. Fraglich ist, inwiefern die Umsetzung dieser nicht geringen Anforderung der Multispezies-Forschung im Allgemeinen auf die (wissenschaftliche) Haltung und Kompetenz menschlicher Akteure im Forschungsprozess angewiesen bleibt – und ob die Ethnografie im Speziellen über geeignete Stellschrauben verfügt, ein spezifisches Menschsein reflexiv einzubinden.

Ansprüche der Autorin

Katharina Ameli entwirft in ihrem Buch eine deutschsprachige Ethnography after Humanism.[2] Sie schließt damit an aktuelle Debatten um posthumane wie postmoderne Wendungen einer Gesellschaftstheorie im Anthropozän[3] an und möchte diesbezüglich einen Fokus auf theoriegenerierende empirische Sozialforschung legen. Im Rekurs auf ein erweitertes Verständnis des Sozialen unter anderem bei Bruno Latour und Donna Haraway geht es Ameli um eine „transformative Multispezies-Forschung“ (S. 21), die den Gegenstand des ethnografischen Forschens in die „Hypothese von inklusiven MenschenTiereNaturenKulturen“-Figurationen (S. 22) einbettet.

Was ist damit genau gemeint? Im Buch fungiert die Figuration als heuristisches Konzept, das die „Verknüpfung der Human-Animal Studies und NaturenKulturen“ (S. 69) von Bruno Latour leistet. Amelis Vier-Nomen-Plural hat vor allem die Funktion, soziale Verflechtungen in ihrer gesteigerten Komplexität und Interdependenz abzubilden: Nicht nur Naturen und Kulturen sind in der Mehrzahl und als wechselseitig konstitutiv zu denken, sondern auch Menschen und Tiere sind plural und lassen sich nicht eindeutig innerhalb der Natur- oder der Kultursphäre verorten. Es stellt sich die Frage, wie Wissenschaftlier*innen in Forschungssituationen den vielfältigen Pluralisierungen – im Hinblick auf Methoden, Gegenstand und Theorie – gerecht werden können? Amelis Buch versteht sich darauf, diesbezügliche Antwortansätze aus dem Forschungsstand zusammenzutragen.

Aufbau des Buches

Nachdem Ameli in der Einleitung, Kapitel 1, die Multispezies-Ethnografie zwischen „Mensch-Tier“ und „Mensch-Natur-Verhältnissen“ verortet, beleuchtet sie die aufgenommenen Stränge im zweiten Kapitel zum Forschungsstand des Mensch-Tier-Natur-Verhältnisses aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Hierbei zieht sie Soziologie, Pädagogik, Naturwissenschaften sowie Veterinärmedizin heran, um sie systematisch nach den konzeptionellen Ansätzen und Studien zu befragen, in die Tiere und Pflanzen beziehungsweise die belebte und unbelebte Natur eingebunden sind. Für die Soziologie kommt Ameli unter anderem auf die in der Umweltsoziologie bestehende Konfliktlinie zwischen konstruktivistischen und realistischen Denkansätzen zu sprechen, was sie mit Ausführungen zur Philosophische Anthropologie nach Helmuth Plessner wie auch mit Überlegungen zur Wissenssoziologie nach Berger und Luckmann illustriert. Die daran anschließend vorgestellten interdisziplinären Forschungsansätze der Human-Animal-Studies und des NaturenKulturen-Konzepts nach Bruno Latour bilden den referenziellen Kern von Amelis interdisziplinärer Multispezies-Ethnografie.

In Kapitel 3 versucht die Autorin, aus dem MenschenTiereNaturenKulturen-Konzept eine Methodologie der Multispezies-Ethnografie zu entwickeln. Grundlage hierfür sind wieder Donna Haraways Überlegungen zum ko-konstitutiven und situativen Begegnen von Spezies, das die Forschenden, so Amelis Plädoyer, mit einem ethnografischen Forschungsstil untersuchen können, der geprägt ist von Offenheit gegenüber anderen disziplinären Zugängen und (fremden) Wissenskulturen. Der im weiteren Verlauf des Kapitels eingeführte Begriff des „indigenen Wissens“ (S. 71) wirft allerdings die Idee einer „neuen und innovativen“ (S. 25) Forschungsrichtung wieder zurück auf das antiquierte eurozentristische Verständnis einer Ethnologie in Wanderschuhen. Weshalb arbeitet Ameli nicht mit einer dezidiert praxistheoretisch ausgerichteten Ethnografie? Diese wäre in der Lage, diverse Wissenskulturen und Wissenspraktiken – und damit unterschiedliche Gegenstände sowie verschiedene erkenntnistheoretische Annahmen – gleichwertig einzubinden.

Kapitel 4 entfaltet schließlich die Multispezies-Ethnografie als Methodik, wobei die Autorin zunächst die allgemeine Ethnografie nach ihrer Geschichte und ihren Charakteristika befragt, um daraus Kennzeichen und Arten der Multispezies-Ethnografie abzuleiten. Bei der Abgrenzung einzelner Ansätze orientiert sich Ameli stark am Forschungsstand und beschreibt, ähnlich wie Hamilton/Taylor,[4] ein methodisches Vorgehen, das die Vielschichtigkeit und Genauigkeit menschlicher Wahrnehmung fokussiert sowie audiovisuelle Medientechnik oder künstlerische Verfahren wie Performances und Poems im Feld einsetzt. Insbesondere Letztere hätten großes Potenzial, die jeweiligen Akteure – seien es Tiere, Menschen, Pflanzen oder gänzlich Unbelebtes – im Rahmen der Forschung nicht als Objekte zu verdinglichen, sondern sie vielmehr als kontingente Gegenüber performativ einzubinden. In den Worten Hamiltons/Taylors: „They go beyond rational-cognitive ways of learning and provide new ways of understanding the relationships between species.“[5]

Das zentrale Kapitel 5, nach dem nur noch zwei kurze Teile zu Gütekriterien (6) und Folgerungen (7) kommen, hat zum Ziel, „systematisch und strukturiert“ (S. 131) ein Forschungsdesign für eine Multispezies-Ethnografie zu entwerfen. Dafür greift die Autorin auch auf eigene Erhebungen im natur- und erlebnispädagogischen Kontext zurück, anhand denen sie untersuchen will, „wie Interdependenzen zwischen Studierenden, Lehrenden und der mehr-als-menschlichen Welt in universitären Lehr-/Lernprozessen ausgestaltet waren“ (S. 141). Beispielgebend sind ihre (wohlgemerkt online) abgehaltenen Lehrveranstaltungen. Allerdings diskutiert und reflektiert Ameli die Passung von Design und Forschungsfrage nicht anhand ihrer konkreten (wenn auch vorläufigen) Ergebnisse. Stattdessen verbleibt sie viel zu allgemein bei Anforderungen und Gütekriterien qualitativer beziehungsweise ethnografischer Forschung, sodass die Erkenntnisse hier kaum über die Aussagen der vorherigen Kapitel hinausreichen.

Konkretes empirisches Material, das wiederum Rückschlüsse auf mögliche Daten einer Multispezies-Forschung zuließe, bilden lediglich zwei Protokolle, resultierend aus einer früheren Beobachtung von Interaktionen zwischen Hunden und Senior*innen. Dieses klassische Beispiel einer Mensch-Tier-Beziehung, für die sich die Soziologie auch ohne den Anspruch einer posthumanen und stärker inklusiven Forschungsperspektive interessiert,[6] bleibt notwendigerweise hinter den Erwartungen an die vormals angekündigte Analyse von MenschenTierenNaturenKulturen zurück. Daran ändern auch Amelis selbstkritische Fragen wenig: „Weist die Darstellung […] genügend Interdependenzen und Begegnungen zwischen Menschen, Tieren und Naturen […] auf? […] Kommt die mehr-als-menschliche-Welt bzw. deren Akteure zu ihrem Recht, ausreichend in die Darstellung und deren Perspektivwechsel einbezogen zu werden?“ (S. 169) Zumindest in dem abgedruckten Auszug des Beobachtungsprotokolls ist der geforderte „geschärfte Blick auf den Hund und dessen Sicht“ (S. 156) nicht erkennbar. Das Protokoll beschreibt das beobachtbare Verhalten, die Regungen und Aktivitäten (Fressen, Pflanze beschnuppern) des Hundes, ohne den Versuch zu wagen, der Perspektive des Tieres zu folgen und ihm – wie zuvor gefordert – mehr als den für ein Haus- und Nutztier üblichen Wahrnehmungs- und Handlungsspielraum zuzugestehen. Dabei könnte es auch sein, dass sich der Hund langweilt und deshalb zwischen den Leckerli-Zuweisungen der Forscherin und der Seniorin schnüffelnd zu einer Pflanze läuft. Weshalb vermag die Pflanze den Hund zu locken? Weshalb lässt sich die Pflanze beschnüffeln? Wie fühlt es sich für die Pflanze an, von der Hundeschnauze berührt zu werden? Wie positionieren sich Pflanze und Hund in der gebauten Umgebung einer Senior*innen-Wohnstation und wie verbindet die Praktik des Schnüffelns Pflanze, Tier, Mensch und Kultur?

Theorie und Praxis

Amelis Arbeit verbleibt auf der Ebene der konzeptionellen Vorüberlegungen zu einer Multispezies-Ethnografie. Ihr Buch entwirft eine „Methodik“, die im Grunde die Prämissen beschreibt, die jede ethnografische Forschungshaltung auszeichnen sollten: Neugier und theoretische wie methodische Offenheit, Empathie und Intuition gegenüber Feld und Gegenstand sowie Mut und Kompetenz im Handwerk. Hinzu kommen nach meiner Lesart die gesteigerte Aufmerksamkeit und inklusive Haltung gegenüber belebten und unbelebten Dingen, die an sozialen Situationen mitwirken; Bruno Latour würde von hybriden Aktanten sprechen. Es geht darum, die Nebenpfade und Alternativen sozialer Wirklichkeit aufzuzeigen, die im Zusammenleben mit anderen Spezies längst bestehen und für die insbesondere die ethnografische Forschungshaltung sensibel ist und weiter sensibilisiert werden kann.

Es geht darum, die Nebenpfade und Alternativen sozialer Wirklichkeit aufzuzeigen, die im Zusammenleben mit anderen Spezies längst bestehen und für die insbesondere die ethnografische Forschungshaltung sensibel ist und weiter sensibilisiert werden kann.

Die oben aufgeworfenen Fragen geben eine Idee davon, wie Forscher*innen das vermeintlich Vertraute – nämlich die westeuropäische Mensch-Hund-Beziehung – in seiner kulturellen Bedingtheit und Kontextualisierung erkunden könnten. Sich die Kontingenz der inklusiven Haltung vergegenwärtigen – das ist eine wichtige Pointe der Multispezies-Forschung, die Ameli so direkt jedoch nicht formuliert. Überhaupt schlägt sich die Autorin leider kaum eigene Pfade durch das Dickicht der von ihr referierten Literatur, ihre eigenen Positionen lassen sich selten erkennen. Auch mangelt es zuweilen an einer Systematik, um als Leserin zu erfahren, wie bestehende Forschung im Feld der Multispezies, klassische Positionen zu Interaktion oder symbolischem Interaktionismus und neuere materialistische, feministische und postanthropozentrische Theorien aufeinander zu beziehen sind. Hier vergibt Ameli die Chance, mittels stärkerer Führung durch den Forschungsstand ein eigenes Argument herauszuarbeiten. Die immer wiederkehrende Erinnerung an einen erhöhten Reflexionsbedarf (S. 141, 148, 173), der aufgrund von interdisziplinären Forschungskontexten und pluralisierten Gegenständen besteht, kann nicht als wirklicher Erkenntnisgewinn gelten.

Obwohl Ameli Georg Breidenstein et al.[7] zitiert, ignoriert ihr Buch deren Idee von (sozialen) Praktiken, die ethnografisch analysiert werden könnten und die, wie zu Beginn der Rezension angeregt, in der Lage wären, Lebenswelten und Spezies zu verbinden. Auch wäre eine praxistheoretische Perspektive auf die Ethnografie selbst, eben als Forschungspraxis,[8] sinnvoll, um den Menschen als subjektiven Akteur zu dezentrieren. Zugleich ließe sich mit Blick auf die erkenntnistheoretischen Dimensionen der Körperlichkeit, Materialität und Zeitlichkeit von Praktiken zeigen, inwieweit die ethnografische Datenproduktion als Praktik vom Besitz eines Körpers/Leibs abhängt und dass Theoriegenerierung auch als körper-leibliches Deuten und Verstehen begriffen werden kann.[9]

Zurück zum Anfang

Die „Vision“ des Buches, „ganzheitlich hinterfragen“ (S. 23) zu wollen, wie durch Multispezies-Ethnografie Tiere und Naturen adäquat in Erkenntnisprozesse über soziale Wirklichkeit integriert werden können, bleibt eher ein nächster Arbeitsauftrag. Seinen theoretischen Anspruch bearbeitet das Werk dafür zu oberflächlich und mit sich wiederholenden Allgemeinplätzen über Ethnografie und Forschungsethik. Damit fällt es deutlich hinter den zitierten Quellen zurück.

Zudem hat Amelis innovative Multispezies-Ethnografie eine bisweilen (nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht) irritierende Stoßrichtung, etwa, wenn sie nicht primär wissenssoziologisch oder praxistheoretisch begründet, dass und warum sie indigene Theorien einbezieht, sondern hierfür mit einem engen Kulturbegriff argumentiert, der die Weltsicht indigener Personen oder Völker exotisiert; oder wenn sie konstatiert, die Ethnografie liefere „am Ende Geschichten [und] Statistiken“ (S. 94). Letzteres wirft schon deshalb Fragen auf, weil die Ethnografie keiner quantitativen Forschungslogik folgt. Für eine Einführung in die Ethnografie als Forschungsstil und in eine erkenntnistheoretische Perspektive auf Wirklichkeit, die auch non-humane Lebewesen einbezieht, würde ich eher das Buch von Hamilton/Taylor zu Rate ziehen.

Zumindest was die theoretische und methodologische Vorbereitung angeht, ist es längst möglich, qualitative Daten über die komplexen und zugleich spezifischen Verwobenheiten in der „Begegnung mit Anderem“ zu generieren – wir müssen es nur tun.

Einer der treffenden Punkte im Sinne ihrer angestrebten Methodenreflexion liegt bei Ameli in einer Bemerkung zur Sprachlichkeit von Forschung (die jedoch nicht neu und wieder eng an Hamilton/Taylor entwickelt ist): Den Pflanzen und Tieren „explizites Gehör zu verschaffen […] stellt die größte Herausforderung dar, da es im Grundsatz ein Ungleichgewicht gibt, wenn Menschen einerseits andere Menschen und gleichzeitig die mehr-als-menschliche-Welt beforschen. Einfach, weil der Zugang zum Verstehen der Menschen einfacher zu sein scheint, als die Perspektive eines Eichhörnchens einzunehmen, um Interdependenzen zu erkennen.“ (S. 149, meine Hervorhebung, C.N.). Die Modalitätsverbkonstruktion zu sein scheint spiegelt den Fluchtpunkt der Multispezies-Ethnografie nahezu beiläufig wider: Zumindest was die theoretische und methodologische Vorbereitung angeht, ist es längst möglich, solche qualitativen Daten über die komplexen und zugleich spezifischen Verwobenheiten in der „Begegnung mit Anderem“[10] zu generieren – wir müssen es nur tun. Auch wenn das Buch von Katharina Ameli hierzu keinen eigenen Beitrag leistet, da die Autorin hauptsächlich bestehende Literatur zusammenträgt, lohnt sich die Lektüre für den allemal hilfreichen Ein- und Überblick zur Multispezies-Ethnografie.

  1. Christine Neubert, Gebauter Alltag. Architekturerfahrung in Arbeitsumgebungen, Wiesbaden 2018, S. 138–141.
  2. Lindsay Hamilton / Nik Taylor, Ethnography after Humanism. Power, Politics and Method in Multi-Species Research, London 2017.
  3. Frank Adloff / Sighard Neckel (Hg.), Gesellschaftstheorie im Anthropozän, Frankfurt am Main / New York 2020.
  4. Hamilton/Taylor, Ethnography after Humanism, S. 88–193.
  5. Ebd., S. 147.
  6. Nicole Burzan / Ronald Hitzler (Hg.), Auf den Hund gekommen. Interdisziplinäre Annäherung an ein Verhältnis, Wiesbaden 2017.
  7. Georg Breidenstein / Stefan Hirschauer / Herbert Kalthoff / Boris Nieswand, Ethnografie. Die Praxis der Feldforschung, Konstanz/München 2013.
  8. Andrea Ploder / Julian Hamann (Hg.), Practices of Ethnographic Research (= Sonderheft des Journal of Contemporary Ethnography 50 (2021), 1).
  9. Christine Neubert / Ronja Trischler, ‚Pocketing‘ Research Data? Ethnographic Data Production as Material Theorizing, in: Journal of Contemporary Ethnography 50 (2021), 1, S. 99–119.
  10. Katharina Hoppe, Donna Haraways Gefährt*innen. Zur Ethik und Politik der Verwobenheit von Technologien, Geschlecht und Ökologie, in: Feministische Studien 37 (2019), 2, S. 250–268, hier S. 257.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Wibke Liebhart.

Kategorien: Anthropologie / Ethnologie Interaktion Methoden / Forschung

Abbildung Profilbild Christine Neubert

Christine Neubert

Dr. Christine Neubert ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Soziologie des Fachbereichs Sozialökonomie an der Universität Hamburg. In Forschung und Lehre fokussiert sie Alltag und Praktiken, Materialität, Stadt und Architektur sowie die Methodologie qualitativer Sozialforschung.

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