Tagung
Aufklärung und Repression – Zur Bekämpfung von israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen
Vom 12. bis 13. März 2026 veranstaltet das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) die Fachtagung „Aufklärung und Repression: Zur Bekämpfung von israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen“ im Rahmen des Weiterbildungsprojekts „IBAS – Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten“ an der katho am Standort Köln.
Antisemitismus bleibt auch im 21. Jahrhundert eine ernstzunehmende gesellschaftliche Herausforderung – sichtbar in Anfeindungen, Verschwörungserzählungen und Übergriffen. Seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 häufen sich antisemitische Vorfälle. Für nordrhein-westfälische Hochschulen weist die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW) für 2024 einen Anstieg der gemeldeten Fälle um 216 Prozent aus. Hochschulen tragen daher besondere Verantwortung: demokratische Werte vermitteln, Diskriminierung entgegentreten und eine respektvolle Lernumgebung sichern.
Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten (IBAS)
Seit September 2024 koordiniert das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) das Bildungsprojekt „Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten (IBAS)“. In Kooperation mit der Hochschulübergreifenden Fortbildung NRW richtet sich das Projekt mit kostenfreien Bildungsangeboten an Hochschulmitarbeitende in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Wissen zu Antisemitismus und zum arabisch-israelischen Konflikt zu vertiefen, Handlungssicherheit zu gewinnen und im Hochschulalltag wirksam zu intervenieren.
IBAS-Fachtagung
Um den Austausch und die Vernetzung weiter zu fördern, lädt das CARS im Frühjahr 2026 zu einer Fachtagung ein:
12.-13. März 2026 | katho am Standort Köln
Aufklärung und Repression – Zur Bekämpfung von israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen
Fachtagung im Rahmen des Projekts IBAS
Eingeladen sind primär Hochschulbeschäftigte aus NRW, darüber hinaus Fachleute aus Bildungsinstitutionen, Verwaltung und Politik sowie alle an der Thematik Interessierten, um sich zu informieren, zu vernetzen und mitzudiskutieren.