Workshop
Wohin steuert die Nachhaltigkeitsforschung?
Der Arbeitskreis Soziologie der Nachhaltigkeit (SONA) lädt in Kooperation mit dem Institut für Sozialforschung (IfS), dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), der DGS Sektion Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie sowie der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Frankfurt-Rhein-Main zu einem zweitägigen offenen Workshop ein, der zwei Zielen dienen soll: Neben der Diskussion aktueller Forschungsprojekte und -ideen steht der Austausch über die Bedingungen und Perspektiven wissenschaftlicher Arbeit im Themenfeld der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeits- und Umweltforschung im Zentrum.
Das Netzwerk, die Sektion und die Institute vereinen Forschende in unterschiedlichen Karrierephasen – etablierte Wissenschaftlerinnen ebenso wie Kolleginnen in der Qualifikations- und Etablierungsphase – eine Karrierephase, die zwar Chancen aber insbesondere strukturelle Unsicherheiten mit sich bringt. Zugleich arbeiten wir in einem Forschungsfeld, das durch hohe gesellschaftliche Erwartungen, inter- und transdisziplinäre Schnittstellen und teils unklare institutionelle Verankerungen geprägt ist. Der Workshop bietet einen Raum, um diese Erfahrungen zu reflektieren, voneinander zu lernen und Wege für eine nachhaltige wissenschaftliche Praxis im doppelten Sinne – thematisch und beruflich – zu diskutieren.
Ziele
• Austausch über Erfahrungen und Strategien in der wissenschaftlichen Laufbahn im Feld der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeits- und Umweltforschung
• Thematische Vernetzung und Austausch zu aktuellen Forschungsfragen, Methoden und Ansätzen im Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt
• Reflexion über Publikationsstrategien, Kooperationsformen und Forschungsförderung
• Stärkung kollegialer Netzwerke und Perspektivenaustausch innerhalb und zwischen Netzwerken
• gegenseitige Unterstützung und Beratung
• Austausch über die wissenschaftspolitischen Bedingungen unserer Arbeit
Formate
Der Workshop kombiniert Erfahrungsberichte etablierter Kolleg*innen mit interaktiven Austauschformaten. Neben eigenen Sessions für inhaltliche Inputs und Projektdiskussionen stehen Kleingruppenarbeit, Peer-Feedback und informelle Gespräche im Vordergrund. Der Fokus liegt auf Offenheit, gegenseitiger Unterstützung und der Entwicklung gemeinsamer Strategien. Im Zentrum steht die Frage, wie nachhaltige Wissenschaft inhaltlich, institutionell und praktisch gestaltet werden kann – als Forschungsthema ebenso wie als Arbeitsweise.
Organisation:
- Carsten Ohlrogge (WWU Münster)
- Jens Köhrsen (Universität Oslo)
- Miriam Schad (ISOE)
- Sebastian Suttner (JMU Würzburg)
- Svea Maren Kietzmann (TU Dortmund)
- Thomas Barth (IfS)
Kontakt:
sebastian.suttner(at)uni-wuerzburg.de
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