Zeitschrift
Signorelli
Website: https://www.signorelli.de/
Erscheint: zwei Mal jährlich
»Welche Einflüsse hatten mich nun den Namen Signorelli vergessen lassen, der mir so vertraut war und sich dem Gedächtnis so leicht einprägt?« (Freud, 1898)
Signorelli ist der Initial-Lapsus der Psychoanalyse. In seiner Erzählung lässt sich das Grundmotiv der Psychoanalyse fixieren: Das Ringen um Bedeutung, das Geben von Deutung(en); der Versuch, sich der Versuchung zu erwehren, Sinn der reinen Kontingenz zu überantworten, und sich den Fragen von Sexualität bis zu den «letzten Dingen» zu stellen. Gleichsam kann er als Zeugnis der freudschen Entdeckungslust am eigenen Unbewussten gelesen werden, ein ebenfalls konstitutives Moment der Psychoanalyse, denn «{d}as Fremde zu verstehen, setzt voraus, sich das eigene Fremde begreiflich zu machen, ohne es final weganalysieren zu können. Dies macht die Essenz vom dynamisch Unbewussten aus.» (Salfeld, Heft #1)
Psychoanalyse & Kulturtheorie
Psychoanalyse und Kulturtheorie sind die Leitplanken unserer Zeitschrift. Die Zeitschrift – so unser Ziel – soll dabei als Sprachrohr psychoanalytischer Nachwuchswissenschaftler dienen, die ihre Arbeiten in Essayform einer breiteren (Fach-)Öffentlichkeit zur Diskussion stellen wollen. Bevorzugt werden demgemäß Texte von Studierenden, angehenden und jungen Klinikern sowie Forschenden aus dem akademischen Mittelbau publiziert. Neben den Essays finden sich in allen Ausgaben Gespräche zu einem leitenden Heftthema. Den Abschluss der Zeitschrift bilden freie Beiträge. Dies können Marginalien, Glossen oder (in Ausnahmefällen) Rezensionen sein. Die Zeitschrift wird herausgegeben von der gemeinnützigen Gesellschaft für Psychoanalyse und Kulturtheorie, in welcher Arbeitskreise und Veranstaltungen zu den namensgebenden Bereichen organisiert werden.
Die Redaktion
Shefika Dogan
Alina Floors
Nicolas Hauck
Nora Kühnert
Benjamin Kretz
Tobias Reuss
Yannick Strohmeier
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