Zeitschrift | Ausgabe

Arbeit 33 (2024), 4

Drei Nachfragen beherrschen dieses Heft:

Dass mobile Arbeit die Interessenvertretungen der Beschäftigten vor neue Herausforderungen stellt, ist allgemein bekannt – aber meist wird nur die Ebene der betrieblichen Interessenvertretung, also die Betriebs- und Personalräte betrachtet. Doch auch auf der Ebene der Tarifverträge gibt es eine ganze Reihe von einschlägigen Regelungen. 

Der Begriff der Systemrelevanz, zuerst bekannt geworden im Zusammenhang der Finanzkrise 2007/2008 in Bezug auf Unternehmen, die „too big to fail“ waren und deswegen staatlich gestützt wurden, hat in den Corona-Jahren eine erstaunliche Karriere gemacht: Nun wurden ganz unterschiedliche Tätigkeiten, von der Verkäuferin im Lebensmitteleinzelhandel bis zum Chefarzt, als lebenswichtig und damit als Bestandteile „kritischer Infrastrukturen“ definiert. Aber ist es denn eigentlich materiell und symbolisch von Vorteil, systemrelevant zu sein? 

Saisonarbeit von Migrantinnen und Migranten in der Landwirtschaft wird häufig mit Einfacharbeit gleichgesetzt. Aber stimmt das durchgängig?

CONTENT

Tarifverträge zu mobiler Arbeit. Tarifpolitische Gestaltung einer digitalisierten Arbeitswelt?
Nele Dittmar
Seiten: 141-161 

Zahlt sich systemrelevante Arbeit aus? Eine empirische Untersuchung des materiellen und symbolischen Wertes von Berufen in Deutschland
Katrin Stache, Christian Ebner, Daniela Rohrbach-Schmidt, Nicole Holzhauser
Seiten: 163-186 

Von „Weinbergfrauen“ zu migrantischer Saisonarbeit Arbeit im Qualitätsweinbau
Jürgen Kädtler, Gisela Kottwitz
Seiten: 187-210 

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Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik

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