Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 72 (2022), 21-22

Ökologie und Demokratie

Bereits heute sorgen energie- und klimapolitische Vorhaben, etwa der Ausbau der erneuerbaren Energien, für heftige Debatten. Der besonnene Austausch von Argumenten und der demokratisch organisierte Interessenausgleich erweisen sich dabei vielfach als schwierig. Wie sollen sie gelingen, wenn sich der Druck noch weiter erhöht, weil viel mehr in immer kürzerer Zeit notwendig wird?

Wie lassen sich "angemessen drastische", also ausreichende Maßnahmen rechtzeitig beschließen und umsetzen, ohne demokratische Standards zu vernachlässigen? Und wie weit darf Protest für oder gegen mehr Klimaschutz gehen?

INHALT

Johannes Piepenbrink
Editorial

Johannes Varwick
Auf dem Weg in die "Ökodiktatur"? Klimaproteste als demokratische Herausforderung - Essay

Robin Celikates
System Change, Not Climate Change? Ziviler Ungehorsam im Zeichen der Klimakatastrophe - Essay

Elke Seefried
Nachhaltigkeit und Demokratie

Frank Uekötter
Handeln und Verhandeln. Eine kurze Demokratiegeschichte der Atomkraft

Fritz Reusswig/Beate Küpper
Tyrannei der Minderheit? Energiewende und Populismus

Jörg Radtke
Schnell oder demokratisch? Dilemmata demokratischer Beteiligung in der Nachhaltigkeitstransformation

Nicole Doerr
Klimaschutz lokal vermitteln. Zur Rolle zivilgesellschaftlicher Klimaübersetzer:innen in Dänemark und Deutschland

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