Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023), 10-11

Krieg in der Ukraine

Seit mehr als einem Jahr herrscht Krieg in der gesamten Ukraine. Dem russischen Angriffskrieg sind bislang Zehntausende Frauen, Männer und Kinder in der ukrainischen Zivilgesellschaft und noch einmal deutlich mehr Soldaten auf beiden Kriegsseiten zum Opfer gefallen. Der Alptraum, der für viele Menschen in der Ukraine bereits 2014 begann, hält unvermindert an. Sein Ende ist nicht abzusehen.

Selten in der jüngeren europäischen Geschichte war die Illegitimität eines kriegerischen Angriffs so eindeutig wie in diesem Fall, waren Aggressor und Opfer so klar identifizierbar. Die moralische Pflicht, den Angegriffenen zur Seite zu stehen, kann daher nicht infrage stehen. Über Ausmaß, Form und Ziel der Hilfe wird indes gestritten.

Sascha Kneip
Editorial

Gwendolyn Sasse/Volodymyr Yermolenko/Tanja Penter
24. Februar 2022: Ein Jahr danach

Nicole Deitelhoff
Wie lässt sich der Krieg in der Ukraine beenden?

Michael Müller/Peter Brandt/Reiner Braun
Frieden schaffen. Europas Verantwortung für eine gemeinsame Sicherheit

Franziska Davies
Ende der Ostpolitik? Zur historischen Dimension der "Zeitenwende"

Julia Grauvogel/Christian von Soest
Erfolg und Grenzen der Sanktionspolitik gegen Russland

André Härtel
Wiederaufbau der Ukraine. Dimensionen, Status quo und innerukrainische Voraussetzungen

Martin Wengeler
Reden über den Krieg. Einige Anmerkungen zu Kontinuitäten im Sprechen über Krisen, Kriege und Aufrüstung

Alle Ausgaben von

Aus Politik und Zeitgeschichte

Über die Zeitschrift und weitere Ausgaben

Newsletter