Zeitschrift | Ausgabe
Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023), 17
Deutsche Außenpolitik
Als Bundeskanzler Olaf Scholz wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die gesamte Ukraine von einer "Zeitenwende" sprach, schienen sich lange gehegte Erwartungen an die Bundesrepublik als zentrale Macht in Europa zu erfüllen. Seither hat sich unter Deutschlands Partnern zum Teil erhebliche Ernüchterung eingestellt.
Dabei ist die Dringlichkeit nach wie vor hoch, dass sich Deutschland außen- und sicherheitspolitisch so aufstellt, dass es auch in einer internationalen Ordnung bestehen kann, die veränderten Prämissen folgt. Die erste Nationale Sicherheitsstrategie und die erste deutsche China-Strategie, die in den kommenden Monaten vorgelegt werden sollen, sind dafür zentrale Bausteine.
Anne-Sophie Friedel
Editorial
Alyona Getmanchuk, Jarosław Kuisz, Eric-André Martin, Peter Sparding
Partner Deutschland. Internationale Perspektiven
Angela Mehrer, Jana Puglierin
Deutschland in Europa
Claudia Major, Christian Mölling
Über die Zeitenwende hinaus. Für eine neue deutsche Sicherheitspolitik
Thorsten Benner
Von "umfassender strategischer Partnerschaft" zu Systemrivalität. Für eine Chinapolitik ohne Illusionen
Marieke Fröhlich, Anna Hauschild
Feministische Außenpolitik. Hintergründe und Praxis
Sarah Brockmeier
"Review 2024"? Für eine Zeitenwende im Auswärtigen Amt