Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 28-29

Hitze, Dürre, Anpassung

Seit einigen Jahren werden in Deutschland und Europa regelmäßig Hitzerekorde gebrochen; die sommerlichen Hitzewellen beginnen immer früher im Jahr und dauern zugleich immer länger an. Spätestens seit 2018 befindet sich Deutschland in einer Dürreperiode, die nicht nur durch zu geringen Niederschlag im Sommer gekennzeichnet ist, sondern auch durch zu wenig Regen und Schnee in den Wintermonaten. Die anhaltende Trockenheit beschwört schon jetzt zukünftige Nutzungskonkurrenzen um die wertvollen Süßwasservorkommen herauf.

Die Entwicklung ist seit Langem bekannt; ebenso ist klar absehbar, dass es noch wärmer und trockener werden wird. Weitsichtige Politik und Anpassung in verschiedenen Bereichen sind daher dringend notwendig.

Johannes Piepenbrink
Editorial

Mojib Latif
"Man muss anerkennen, dass wir jetzt schon in einem anderen Klima leben". Ein Gespräch über das aktuelle Klimageschehen, Anpassungsmaßnahmen und den demokratischen Dialog darüber

Uwe Ritzer
Schwindender Reichtum. Vom Umgang mit Wasser in Deutschland

Andreas Marx, Friedrich Boeing
Zur Entwicklung von Wasserhaushalt und Dürren in Deutschland

Annika Joeres
Dürre Zeiten in Südeuropa. Das Beispiel Frankreich

Andrea Fischer-Hotzel, Anna-Kristin Jolk
Kommune, pass dich an! Hitze und Trockenheit auf lokaler Ebene begegnen

Kira Vinke
Hitze, Dürre, Krieg. Klimawandel als Sicherheitsrisiko

Martin Bauch
"Wenn du mich siehst, dann weine". Dürren in der Vormoderne – Rekonstruktion, Anpassung, Erinnerung

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