Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 30-32

Welternährung

Weltweit hungerten 2021 bis zu 828 Millionen Menschen. Rund 2,3 Milliarden, etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung, lebten in Ernährungsunsicherheit. Gleichzeitig gelten mehr Menschen als je zuvor als überernährt – längst ist von einer globalen „Adipositas-Epidemie“ die Rede.

Mit der Weltbevölkerung wächst die globale Nachfrage nach Nahrungsmitteln. Um diese auf eine Weise zu decken, die es allen Menschen erlaubt, sich ausreichend und gesund zu ernähren, und die sich zugleich innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen bewegt, muss an verschiedenen Stellen im Welternährungssystem angesetzt werden.

Anne-Sophie Friedel
Editorial

Michael Brüntrup
Einführung in das Welternährungssystem

Heike Wieters
Kleine Geschichte des internationalen Kampfes gegen den Hunger

Matin Qaim
Eine Welt ohne Hunger bis 2030? Stand und Perspektiven für das Sustainable Development Goal 2

Friedrich Schorb
Adipositas – eine globale Ernährungskrise?

Nina Mackert
Gesundes Essen messen. Proteine, Kalorien und die Geschichte des Diskurses um gesunde Ernährung

Antje Risius
Von Wissen, Vertrauen und Ernährungsumwelten. Gesellschaft und Bildung für nachhaltige Ernährung

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