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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 49-50

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten Prinzipien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte definieren bis heute den Kernbestand dessen, was Menschen einander moralisch schulden und Staaten zu schützen verpflichtet sind: die Gleichheit, Freiheit und Würde jedes Menschen.

Um die faktische Geltung der Menschenrechte steht es jedoch 75 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Menschenrechtserklärung nicht zum Besten. Zwar haben ihre Grundsätze nichts von ihrer Strahlkraft verloren, doch sind sie in weiten Teilen der Welt hehre Versprechen geblieben. Vor allem autokratisch regierte Staaten ziehen zunehmend die Universalität der Menschenrechte in Zweifel und enthalten ihren Bevölkerungen diese elementaren Rechte vor.

Sascha Kneip
Editorial

Beate Rudolf
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Grundlage und Motor des Menschenrechtsschutzes

Nahed Samour
Zur postkolonialen Kritik der Menschenrechte

Silke Voß-Kyeck
Von Universalität und Macht. Der UN-Menschenrechtsrat als Hüter der Menschenrechte

Michael Krennerich
Wer den Mächtigen que(e)r kommt ... Verfolgung und Schutz von Menschenrechtsverteidiger⁎innen

Markus Krajewski
Wirtschaft und Menschenrechte. Regelungsinstrumente zwischen Recht und Moral

Felix Ekardt
Menschenrechte in der Klimakrise. Zum Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts

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