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Aus Politik und Zeitgeschichte 74 (2024) 49–51

BRICS

Aus der Anfang der 2000er Jahre mit dem Akronym „BRIC“ bezeichneten Gruppe aufstrebender Schwellenländer ist ein Akteur von weltpolitischem Rang geworden. Neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören ihm mittlerweile auch Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate an – vierzig weitere Staaten sollen ihr Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet haben.

BRICS wird zunehmend als politischer und ökonomischer Herausforderer „des Westens“ gesehen. Allerdings unterscheiden sich die Staaten deutlich hinsichtlich ihrer politischen Systeme, ihrer Einstellung zu Menschenrechten und ihren wirtschafts- und geopolitischen Interessen und Ressourcen. Was sie eint, ist die dezidierte Kritik an der vom Westen geprägten und von ihm dominierten internationalen Ordnung.

Sascha Kneip
Editorial

Brahma Chellaney
Ende der westlichen Vorherrschaft? Auf dem Weg zu einer neuen Vorherrschaft

Günther Maihold, Melanie Müller
Von BRIC zu BRICS plus. Aufstieg eines weltpolitischen Akteurs

Robert Kappel
Willkommen im Club. Globale wirtschaftliche Machtverschiebungen durch BRICS

Miriam Prys-Hansen
Souveränität, territoriale Integrität, Nichteinmischung. BRICS als sicherheitspolitischer Akteur

Sebastian Haug
Stimme des Südens? BRICS bei den Vereinten Nationen

Herbert Wulf
Ziemlich beste Feinde. China, Indien und Russland zwischen Rivalität und gemeinsamen Interessen

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