Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 75 (2025) 1–5

Auschwitz

Dass Auschwitz zur Chiffre für die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands und zum Symbol für Holocaust und Völkermord geworden ist, hat nicht zuletzt mit den monströsen Ausmaßen dieses Konzentrations- und Vernichtungslagers zu tun. Mehr als eine Million Menschen sind dort ermordet worden: vor allem Jüdinnen und Juden aus ganz Europa, aber auch Sinti und Roma, polnische Staatsangehörige, sowjetische Kriegsgefangene oder „nicht arbeitsfähige“ Deportierte.

Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Lagers stellt sich die Frage, was das Diktum „Nie wieder Auschwitz!“ heute für uns bedeutet und welche Verpflichtungen daraus erwachsen. Während die letzten Zeitzeugen sterben, sind Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus, Autoritarismus und Inhumanität weltweit wieder auf dem Vormarsch.

Sascha Kneip
Editorial

Lily Brett
Leben nach Auschwitz – Essay

Nikolaus Wachsmann
Auschwitz im System der SS-Konzentrationslager

Christin Zühlke
Genderspezifische Perspektiven auf sexualisierte Gewalt. Das Beispiel des Sonderkommandos in Auschwitz

Christian Kuchler
Auschwitz als Lernort. Ertrag schulischer Exkursionen zum Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau

Piotr M. A. Cywiński
Geschichte, Erinnerung und Identität – Essay

Axel Doßmann
Holocaust in höchster Auflösung. Über den Umgang mit Zeugenschaft

Volkhard Knigge
Äußere Angriffe – Innere Erosionen. Deutsche Erinnerungskultur 2025 – Essay

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