Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 75 (2025) 12

Bandung-Konferenz

Im April 1955 tagen Vertreter von 29 asiatischen und afrikanischen Staaten im indonesischen Bandung – erstmals in Abwesenheit der Großmächte USA und Sowjetunion sowie der (ehemaligen) europäischen Kolonialmächte. Vor dem Hintergrund der Dekolonisierung und der beginnenden Blockkonfrontation tauschen sie sich über ihre politischen Interessen aus und fordern ihr Mitspracherecht in internationalen Fragen ein. Damit ist die „Dritte Welt“ auf der Weltbühne angekommen.

70 Jahre nach Bandung lohnt der Blick zurück. Denn einmal mehr ist die Weltordnung heute tektonischen Kräften ausgesetzt, und es stellt sich die Frage, welche Rolle die Staaten des Globalen Südens bei ihrer Neugestaltung spielen werden.

Anne-Sophie Friedel
Editorial

Jürgen Dinkel
Die asiatisch-afrikanische Konferenz von Bandung 1955. Erwartungen, Ereignis und Erinnerungen

Amitav Acharya
70 Jahre nach Bandung. Von Missverständnissen und Nachwirkungen

Arie M. Dubnov, Lior B. Sternfeld
Israel (oder sein Fehlen) in Bandung

Paul Stubbs
Nach Bandung. Jugoslawiens Rolle im Nord-Süd-Konflikt

Christine Hackenesch
Gemeinsame Vergangenheit - gemeinsame Zukunft? Chinas Engagement in Afrika 70 Jahre nach der Bandung-Konferenz

Eric Burton, Katharina Föger
Eine andere Welt? Der Globale Süden in der neuen Historiografie des Kalten Krieges

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