Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 75 (2025) 24-26

Syrien

Der syrische Bürgerkrieg, der im Frühjahr 2011 mit Protesten in Daraa begann, war einer der verheerendsten Konflikte unserer Zeit. In die Gefechte mit den alawitisch dominierten Regierungstruppen waren zahlreiche sunnitische Rebellenfraktionen verwickelt, die teilweise untereinander verfeindet waren. Über 500 000 Menschen kamen ums Leben, Millionen wurden verletzt oder vertrieben.

Im Dezember 2024 stürzten islamistische Oppositionskräfte das Assad-Regime. Doch der Umbruch wirft Fragen auf, nicht zuletzt angesichts der dschihadistischen Vergangenheit der neuen Machthaber um Ahmed al-Scharaa: Können ausgerechnet sie die Demokratisierung eines Staates einleiten, in dem konfessionelle und ethnische Spannungen weiterwirken?

Lorenz Abu Ayyash
Editorial

Kristin Helberg
Aufarbeitung und Neuanfang. Syriens fragiler Übergang

Guido Steinberg
Zwischen Dschihadismus und Pragmatismus. Eine kurze Geschichte der Hai'at Tahrir asch-Scham

Thomas Schmidinger
Eine kleine Geschichte des Baathismus in Syrien

Yusri Hazran
Alawiten, Drusen, Christen, Kurden. Minderheiten in Syrien

Patrick Kroker
Der Syrienkonflikt und das Völkerstrafrecht

Dastan Jasim
Die Kurden in Syrien

Anika Jansen, Sarah Pierenkemper, Fabian Semsarha
Syrerinnen und Syrer auf dem deutschen Arbeitsmarkt

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