Zeitschrift | Ausgabe

Aus Politik und Zeitgeschichte 75 (2025) 6–7

Wahlkampf

In Deutschland hat mit dem Ende der Ampelkoalition ein Wahlkampf im Turbomodus begonnen, der die Parteien angesichts des vorgezogenen Bundestagswahltermins am 23. Februar 2025 unter enormen Zeitdruck setzt. Insbesondere für die kleineren Parteien bedeutet dies eine große Herausforderung.

Ein Blick in die vergleichsweise junge Geschichte bundesdeutscher Wahlkämpfe zeigt, dass ein vorzeitiges Regierungsende weder beispiellos ist, noch als Katastrophe interpretiert werden muss. Vielmehr sollte es Anlass sein, konstruktive Kritik zu üben, Versäumnisse der demokratischen Parteien zu reflektieren und Lehren für künftige Wahlperioden zu ziehen.

Leontien Potthoff
Editorial

Paul Nolte
Wahlkämpfe in Deutschland. Vom Engagement zur Distanzierung?

Isabel Heinemann
“Wir haben die richtigen Männer”. (Wahl-)Kämpfe um die politische Repräsentation von Frauen in der jungen Bundesrepublik

Andreas Jungherr
Wahlkampf digital. Öffentlichkeit, Koordination und künstliche Intelligenz

Katja Muñoz
Systematische Manipulation sozialer Medien im Zeitalter der KI. Eine wachsende Bedrohung für die demokratische Meinungsbildung

Christina Holtz-Bacha
Dauerstreit und Dauerwahlkampf. Ampelzoff als Interpretationsfolie und strategisches Instrument

Marcel Lewandowsky
Abgrenzung oder Anpassung? Zum Umgang mit populistischen Parteien

Julia Reuschenbach
Wahlkampf in Dauerschleife. Die Ampelkoalition, ihr Ende und dessen Folgen

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