Zeitschrift | Ausgabe
GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 18 (2026), 3
Feminism in politics – politics in feminism
Dieser Heftschwerpunkt rückt die Politizität von Feminismen in den Vordergrund sowie ihre verschiedenen politischen Dimensionen und deren kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen. Im Offenen Teil werden Geschlecht als Analysekategorie, der Ausschluss von Kunstgewerblerinnen des Deutschen Kaiserreichs und Vielstimmigkeiten und Unstimmigkeiten des Mutterseins thematisiert.
Vorwort
Schwerpunkt Feminism in politics – politics in feminism
Fabienne Jannas
Kampf um Land, Körper im Widerstand: Frauen und Ernährungssouveränität auf Martinique
Melanie Heiland
Lucha – represión – resistencia: literarische Interventionen in lateinamerikanische Geschichts- und Erinnerungspolitiken
Volha Davydzik
Das politische Potenzial der feministischen Bewegung in der belarussischen Revolution von 2020
Alba María Kugelmeier López
Funkstille: Gender in der Rhetorik von Ursula von der Leyens zweiter Amtszeit
Katrin Meyer
Mit Aporien kämpfen. Die Politisierung von Demokratie am Beispiel der Schweizer Frauenstimmrechtsbewegung
Offener Teil Analysen und Debatten
Tina Leber
Erleben von Bedrohungen im Engagement gegen Rechts
Gerda Breuer
Doppelt übersehen. Zum Ausschluss von Kunstgewerblerinnen des Deutschen Kaiserreichs in der feministischen Historiografie und der Disziplin Designgeschichte
Sabine Grenz
Diskursive Resonanzen zwischen Säkularen und Religiösen – Pathologisierung, Vergeschlechtlichung, Kolonialisierung
Lisa Krall
Vielstimmigkeiten und Unstimmigkeiten des Mutterseins. Plädoyer für eine neumaterialistisch informierte Mutterschaftsforschung
Rezensionen
Claudia Fahrenwald
Hildegard Macha, 2025: Gleichstellung als Lebensaufgabe. Eine fiktionale wissenschaftsbiografische Erzählung
Esto Mader
Sabrina Saase/Audrey Namdiero-Walsh/Sophia Schlör/Kira Dücker (Hrsg.), 2025: Intersektionalität in Therapie und Beratung. (Un)Möglichkeiten
Sylka Scholz
Toni Tholen, 2025: Männlichkeit und Existenz. Über Karl Ove Knausgård
Clara Rosa Schwarz
Julia Teschlade/Mona Motakef/Christine Wimbauer, 2025: Auf dem Weg zur Normalität? LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung