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Soziologische Revue 47 (2024), 1
Das Symposium in diesem Heft ist dem Buch „Die Ehe in Deutschland: Eine soziologische Analyse über Wandel, Kontinuität und Zukunft“ von Rosemarie Nave-Herz gewidmet, das Heike Trappe und Anne-Kristin Kuhnt in ihrem Symposiumsbeitrag als das Alterswerk der Autorin bezeichnen.Neben dem Symposium und dem Themenessay von Anja Röcke, dass sich dem Phänomen der Selbstoptimierung widmet, dem sich der Themenesenthält das Heft zwei Sammelbesprechungen und eine Doppelbesprechung. In der politisch-soziologischen Sammelbesprechung unterscheiden Hans-Joachim Schubert und Jens Wurtzbacher unter dem Titel „Von der Krise der Demokratie zur Krise der Gegenwartsdiagnose? Zur Überzeugungskraft aktueller Analysen des politischen Wandels“ unterschiedliche Erklärungsansätze für die diagnostizierte Krise der Demokratie. In der arbeitssoziologischen Sammelbesprechung besprechen Lianara Dreyer, Mario Ottaiano, Daniel Schneiß und Nathan Weis unter dem „Splitter einer Zwischenevaluation“ aktuelle Veröffentlichungen zur Digitalisierung der Arbeitswelt mit Schwerpunkt auf Fragen der Digitalisierung der Produktion, der Dienstleistungsarbeit und digitalen Geschäftsmodellen. In ihrer Doppelbesprechung bespricht Inka Stock zwei Neuerscheinungen, die sich mit dem Einfluss wachsender migrationsbedingter Diversität auf die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen auswirkt.
INHALT
Ingo Schulz-Schaeffer
Editorial
Seiten 1-3
Symposium: Rosemarie Nave-Herz, Die Ehe in Deutschland: Eine soziologische Analyse über Wandel, Kontinuität und Zukunft, Berlin 2022
Bernhard Nauck
Soziologie der Ehe als Zusammenspiel von historischen Pfaden, rechtlichen Rahmungen und individuellen Sinnzuschreibungen
Seiten 4-9
Johannes Stauder
Eine soziologische Analyse zu Wandel, Kontinuität und Zukunft der Ehe?
Seiten 10-12
Heike Trappe und Anne-Kristin Kuhnt
„Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“ oder was hat der Titel eines Liedes von Wolf Biermann mit der Ehe in Deutschland zu tun?
Seiten 13-19
Themenessay
Anja Röcke „Selbstoptimierung“ und Gesellschaft. Grenzen und Perspektiven eines Konzepts
Seiten 20-34
Sammelbesprechungen
Hans-Joachim Schubert und Jens Wurtzbacher
Von der Krise der Demokratie zur Krise der Gegenwartsdiagnose? Zur Überzeugungskraft aktueller Analysen des politischen Wandels
Seiten 35-50
Lianara Dreyer, Mario Ottaiano, Daniel Schneiß und Nathan Weis
Splitter einer Zwischenevaluation
Seiten 51-70
Doppelbesprechung
Inka Stock
Wie bedingen sich gesellschaftlicher und organisatorischer Wandel in zivilgesellschaftlichen Organisationen? Neue Erkenntnisse aus zwei
Studien
Seiten 71-76
Einzelbesprechungen
Arbeit
Lukas Underwood
Alexandra Manske, Neue Solidaritäten: Arbeit und Politik im Kulturbetrieb
Seiten 77-80
Computerspiele
Amela Radetinac
Ralf Biermann / Johannes Fromme / Florian Kiefer (Hrsg.), Computerspielforschung: Interdisziplinäre Einblicke in das digitale Spiel und seine kulturelle Bedeutung
Seiten 81-85
Familienethnographie
Maya Halatcheva-Trapp
Jagoda Motowidlo, Streiten auf Distanz!? Transstaatliche Familienpraxis in soziotechnischen Konstellationen
Seiten 86-88
Gewaltordnungen
Kevin Wiggert
Jonas Barth, Staatliche Ordnung und Gewaltforschung. Zur Rolle von Gewalt in der stationären Pflege von Menschen mit Demenz
Seiten 89-93
Praxistheorie
Basil Wiesse
Frank Hillebrandt, Ereignistheorie für eine Soziologie der Praxis: Das Love and Peace Festival auf Fehmarn und die Formation der Pop-Musik
Seiten 94-97
Sozialstaat
Oliver Hümbelin
Jennifer Eckhardt, Spannungsfeld Nichtinanspruchnahme: Wenn Bedürftige auf den Sozialstaat verzichten
Seiten 98-102
Wohnen
Dörte Naumann
François Höpflinger / Valérie Hugentobler / Dario Spini (Hrsg.), Wohnen in den späten Lebensjahren. Grundlagen und regionale Unterschiede. Age Report IV
Seiten 103-107
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