Zeitschrift | Ausgabe

sub\urban 12 (2024), 1

Offene Ausgabe

In dieser thematisch offenen Ausgabe finden sich gleich drei Aufsätze, die aktuelle Konflikte in ostdeutschen Städten analysieren, sowie ein weiterer zu kolonialismuskritischen Kartierungsprojekten. In der Rubrik Debatte plädiert Rivke Jaffe für einen methodischen Zugang, mit dem kritische Stadtforschung sogenannte „politische Tiere“ stärker in eine Analyse urbaner Ungleichheiten miteinbeziehen kann. Das Magazin versammelt Beiträge über Alice Constance Austins feministische Visionen von Architektur und Städtebau, eine Selbstreflexion über das Worker Center Berlin sowie eine kritische Analyse zu Diversität in der Planungsprofession. Den Abschluss bilden vier Rezensionen über interessante Neuerscheinungen aus der Stadtforschung.

INHALT

Aufsätze

Rechte Refiguration. Räume der alltäglichen Normalisierung des populistischen Rechtsradikalismus 
Valentin Domann 
11-38

Institutionelle Normalität oder ostdeutsche Peripherisierung? Eine ethnographische Annäherung an behördlichen Umgang mit Rassismus 
Leon Rosa Reichle, Janine Dieckmann, Axel Salheiser 
39-64

Die Koproduktion sozialer Infrastrukturen in Ankunftsquartieren. Borderscapes in ostdeutschen Großwohnsiedlungen 
Madlen Pilz, Katja Friedrich, Stefanie Rößler
65-96

Kartieren als Methode dekolonialer Erinnerungspraxis in europäischen Städten
Sybille Bauriedl , Linda Pasch
97-128

Debatte

Rassistische Hunde und klassistische Ratten? Die mehr-als-menschliche Politik urbaner Ungleichheit 
Rivke Jaffe 
129-148

Magazin

Vergessene Strukturkritik. Architektin Alice Constance Austins feministische Vision und die Idealisierung der Kernfamilie in den USA im frühen 20. Jahrhundert 
Theresa Klingler 
149-160

Neue Konjunkturen des Widerstandes? Eine Selbstreflexion über das Worker Center Berlin 
Worker Center Berlin 
161-170

Diversität in der Planungsprofession. Analyse der Sozialstruktur der Studierenden des Bachelors Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar 
Lisa Vollmer 
171-190

Rezensionen

Eine Lücke in der Theorie? Die politische Erklärung für Gentrifizierung. Rezension zu Matthias Bernt (2022): The commodification gap. Gentrification and public policy in London, Berlin and St. Petersburg. Hoboken: Wiley.
Jan Üblacker 
191-198

Eine Kritik urbanen Alltags. Rezension zu Julia von Mende (2022): Zwischen Küche und Stadt. Zur Verräumlichung gegenwärtiger Essenspraktiken. Bielefeld: transcript. 
Christine Neubert 
199-204

Ein Streifzug durch die gemeine stadt. Rezension zur digitalen Publikations- und Veranstaltungsreihe von Sabrina Dittus / Stephan Lanz / Kathrin Wildner (2021): gemeine stadt: berlin gemeinsam gestalten. www.gemeinestadt.net.
Johanna Richter 
205-212

Räume für kollektivere und freiere Beziehungsweisen. Rezension zu Kitchen Politics (Hg.) (2023): Die Neuordnung der Küchen. Materialistisch-feministische Entwürfe eines besseren Zusammenlebens. Münster: edition assemblage. 
Eva Kuschinski 
213-221

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