Zeitschrift | Ausgabe
WestEnd 20 (2023), 1
Die vom renommierten Institut für Sozialforschung (IfS) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main seit 2004 herausgegebene „WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung“ erscheint zweimal jährlich und richtet sich an ein breites intellektuelles Lesepublikum von Wissenschaftler:innen, Studierenden, Intellektuellen und Medienvertreter:innen. An ihre berühmte Vorgängerin, die „Zeitschrift für Sozialforschung“ (1932–1941), schließt die „WestEnd“ insofern an, als sie sowohl den Gedanken der Interdisziplinarität als auch den Anspruch einer kritischen Gesellschaftstheorie fortführt. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays u.a. aus der Soziologie, (Sozial-)Philosophie, Ästhetik, Geschichte, Sozialpsychologie und Rechtswissenschaft. Neben den Rubriken „Studien“ und „Eingriffe“ behandelt jedes Heft ein Schwerpunktthema („Stichwort“). Ausgabe 1/2023 ist dem US-amerikanischen Wissenschaftler und Bürgerrechtler William Edward Burghardt „W. E. B.“ Du Bois gewidmet.
INHALT
Studien
Hybride Regime. Populismus an der Macht
Jean L. Cohen
Demokratie am Arbeitsplatz. Eine Produktionsgenossenschaft im Kapitalismus
Ada Reichhart
Folter als Beruf
Mauricio Rebolledo
Stichwort
Stichwort: W. E. B. Du Bois – Der Klassiker zwischen den Disziplinen
Axel Honneth, Johannes Völz
Vorreiter und Kritiker. Du Bois im Spiegel des cultural turn
Axel R. Schäfer
Demokratie und ästhetische Erziehung. Du Bois’ Politik des Schönen
Robert Gooding-Williams
Die Color Line. Eine visuelle Soziologie des Schwarzen Amerikas
Annette Gordon-Reed
Du Bois’ marxistische Kapitalismuskritik. Zur Romantrilogie The Black Flame
Christa Buschendorf
Eingriffe
Der lange Schatten des Kolonialismus. Ein Literaturessay über Colonialism and Modern Social Theory
Axel Honneth
Ich war noch nie auf dem Pekinger Platz
Beina Xu
Eine bestimmte Idee der Freiheit. André Gorz zum 100. Geburtstag
Claus Leggewie
Archiv
Editorische Vorbemerkung
Johannes Völz
Die Seelen der Weißen
William Edward Burghardt Du Bois