Zeitschrift | Ausgabe
Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 74 (2026), 1
Bildungsexpansion im Dorf
Clemens Zimmermann/Gunter Mahlerwein
Editorial
Der Erfolg der vom Zeithistoriker Ewald Frie unternommenen Beschreibung der Veränderungen des ländlich-bäuerlichen Lebens in den Nachkriegsjahrzehnten am Beispiel seiner eigenen Familie, „Ein Hof und elf Geschwister. Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben“ (München 2023) auf dem Buchmarkt verweist auf die Relevanz eines Themas, das in der historischen Forschung noch auffallend wenig bearbeitet wurde. Dieser „Abschied vom bäuerlichen Leben“ fand nämlich überwiegend statt durch berufliche Neuorientierung ehemals im agrarischen Bereich Erwerbstätiger und – noch wichtiger – durch die mit dem landwirtschaftlichen Strukturwandel, je nach Perspektive, erzwungenen oder ermöglichten Entscheidungsspielräume in der Ausbildungs- und Berufswahl der nachfolgenden Generationen. Die Erfahrung, über die Wahrnehmung von Bildungsangeboten als erste Generation sich von der bäuerlichen und oft auch von der ländlichen Herkunft zu lösen, wie sie am Beispiel der jüngeren der elf, zwischen den 1940er und 1960er Jahren geborenen Geschwister beschrieben wird, teilten sehr viele Angehörige der in den 1960er und 1970er Jahren sozialisierten Alterskohorten. Das Lesepublikum des Buches dürfte zu einem nicht unwesentlichen Teil genau in dieser Gruppe zu vermuten sein. Das zeigte sich sehr deutlich an den Wortmeldungen in den gut besuchten Lesungen des Autors, in denen von je eigenen Erfahrungen berichtet wurde.
Angesichts der somit erkennbar nicht nur bildungs-, sondern auch sozialhistorischen Relevanz des Themas überrascht, wie auffallend wenig Aufmerksamkeit der Geschichte von Schule und Bildung in der Beschreibung dörflicher und ländlicher Entwicklung in den Nachkriegsjahrzehnten gewidmet wurde.
Daher legt diese Ausgabe der ZAA den Schwerpunkt auf die neuere Geschichte von Bildung und Schule in hoch diversen ländlichen Kontexten, die in der bisherigen Forschung wenig beachtet und heute meist übersehen werden. Es werden zum Ersten die Leitkonzepte ländlicher Bildungsreform seit den 1950er Jahren verfolgt, die auf die Beseitigung gravierender Bildungsungerechtigkeit zielten und die Diskriminierungen ländlicher Bevölkerungen zu beseitigen trachteten. In diesem Zusammenhang spielte auch die Beseitigung konfessionell bedingter Restriktionen eine Rolle. Bei diesem Thema sind ferner auch der Zustand und das zurückgedrängte Angebot kleiner Elementarschulen zu berücksichtigen.
Zum Zweiten wird danach gefragt, seit wann und inwiefern sich die seit dem Ende der 1960er Jahre in Westeuropa verstärkenden Impulse der Bildungsreform auf dem Land tatsächlich auswirkten. Insbesondere wird der in bildungssoziologischen Studien kaum einmal gestellten Frage nachgegangen, welche räumliche Organisation des Schulangebots dazu nötig wurde.
Zum Dritten wird die aktive Partizipation von Landgemeinden und Schülereltern an der Bildungsreform herausgearbeitet, die deren Durchsetzung von ‚oben‘ teils blockierte und modifizierte, teils dazu führte, dass auf dem Land tradierte und charakteristische Merkmale ländlichen Schulwesens nicht völlig verschwanden.
Diese Fragestellung wird in vier Beiträgen und für unterschiedliche nationalgeschichtliche und regionalpolitische Konstellationen verfolgt. Es zeigen sich, ausgehend von sehr unterschiedlichen historischen Ausgangsvoraussetzungen und lokalen Akteurskonstellationen sowie vor dem Hintergrund tiefgreifender Einflüsse der Urbanisierung am Ende deutliche Konvergenzen der Bildungsexpansion.
Der Beitrag von Clemens Zimmermann ruft die vehemente Bildungsreformdebatte im Zeichen der bildungsökonomisch begründeten „Bildungskatastrophe“ (Picht 1965) in der Bundesrepublik Deutschland (ca. 1965-1975) in Erinnerung. Er wendet sich zunächst den schon zuvor laufenden Versuchen zu, das Landschulwesen im Zuge immanenter Reformansätze zu verbessern, bis dann die Wucht der Bildungsreform, die sich das Ziel setzte, alle Begabungspotenziale auszuschöpfen sowie zur gesellschaftlichen Chancengleichheit beizutragen, solche Ansätze überwiegend obsolet machte. Dazu trug bei, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe ständig zurückging, sodass sich Landjugendliche auf neue Berufsperspektiven einzustellen hatten. In recht kurzer Zeit weitete sich in vielen bundesdeutschen Landregionen das Angebot weiterführender Schulen aus, es nahm stärker flächendeckenden Charakter an, zugleich war eine Stärkung der Realschulen zu bemerken, was gerade für Mädchen auf dem Land besondere Chancen bot. Insgesamt sieht man recht früh die Entwicklung, dass auch auf dem Land die Schülerinnen am meisten von der Reformentwicklung profitierten. Allerdings sollten durch diesen Entwicklungsmodus langfristig die ausgedünnten Hauptschulen in Schwierigkeiten geraten. In und zwischen Dorfgemeinden ergaben sich Konflikte hinsichtlich der Frage nach den Standorten der neuen zentralisierten Schulen. Jedoch wurde dieses Problem dadurch entschärft, dass man Lösungen zur Finanzierung der notwendigen Schulbusse fand und meist die Grundschulen (1.-4. Schuljahr) in den Wohnorten beließ, dadurch den jüngsten Schulkindern die Fahrt zu den Mittelpunktschulen ersparte. Nicht betrachtet werden konnten die teils stark divergierenden, teils ähnlichen Entwicklungen in der DDR, weil es an geeigneten Forschungsarbeiten fehlt.
Für Rheinhessen und das Bundesland Rheinland-Pfalz zeigt Gunter Mahlerwein im Rahmen seiner Studie zu föderal und regional organisierten Abläufen der Bildungsreformen auf, wie sich um 1970 ganz neue faktorielle Konstellationen und Akteursimpulse ergaben, die in recht kurzer Zeit das ländliche Bildungsangebot erheblich verbesserten – wenn auch weiterhin soziale und räumliche Disparitäten bestanden. Hierbei zeigt der Autor interregionale Unterschiede der Schulbesuchsqoten auf, klärt die langfristigen negativen Folgen der Einführung von Konfessionsschulen in den 1950er Jahren für die Bildungschancen unterlegener Gruppen, zeigt in der quantitativen Betrachtung auf, wie stark Stadt-Land-Unterschiede ausgeprägt waren und diskutiert die objektiven und mentalen Schwierigkeiten der Einführung von Mittelpunktschulen, bei der allerdings tiefere Konflikte ausblieben. Erstmals wird in der Forschung von den Perspektiven von Schülerinnen und Schüler auf der Basis zahlreich geführter (retrospektiver) Interviews berichtet und bezieht Gunter Mahlerwein den Faktor des Erziehungsstils einer neuen Lehrergeneration ein.
Insgesamt kann man in Rheinhessen von einer „Annäherung von Stadt und Land“ aufgrund der realisierten Bildungsreformen sprechen, zu denen die Zentralisierung von Hauptschul- und die Schaffung von Realschul- und gymnasialen Angeboten im ländlichen Raum, und, oft übersehen, die Ausweitung von Angeboten der beruflichen Bildung gehörten. Die Dynamisierung der Quantität, Qualität und Diversität der auf dem Land erreichbaren Bildungsabschlüsse hatte weitreichende gesellschaftliche und sozialräumliche Folgen: Nicht nur schloss sich ein Stück weit eine tradierte Lücke von Stadt und Land, sondern ermöglichte der Ausbau des ländlichen Schulwesens den Zuzug bislang stadtgebundener Schichten, die ihre Kinder in wohnortnahe weiterführende Schulen zu senden beabsichtigten.
Der Beitrag von Malorie Ferrand beruht auf ihrer materialreichen, an der Universität Lyon eingereichten Dissertation , in der sie die territorialen Transformationen des französischen Schulsystems herausarbeitet und auf die sozialen Akteure im Gebiet der Bildungsregion („Akademie“) von Grenoble eingeht, - und zwar als Interdependenz von sowohl zentralisierenden wie dezentralisierenden Reformimpulsen. Im Beitrag hier betont die Autorin besonders die Relevanz lokaler Einflussfaktoren ab, und konterkariert insofern die vorherrschende system- und staatsorientierte Betrachtungsweise der Reformen der Mittelschulen und damit der Transformation des gesamten Bildungssystems. Der Beitrag hebt besonders auf den „territorialen Effekt“ der Laufbahnen der Schülerinnen und Schüler ab. Es sind die Faktoren der geographischen Nähe relevanter Bildungs- und Ausbildungsangebote, die mit der territorialen Struktur verbundene soziale Zusammensetzung der Schülerschaften, der subjektive Faktor, welchen Raum und welche Orte sich die Betreffenden für ihren weiteren Bildungsweg überhaupt vorstellen konnten, einzubeziehen. Die Schulreformen in Frankreich konnten keine Verzahnung von Berufsbildung und Berufsprofilen erreichen, was sich in ländlichen Regionen durch die begrenzte Zahl differenzierter Arbeitsplätze besonders negativ auswirkt und heute in ganz Frankreich in einer hohen Jugendarbeitslosigkeit resultiert. Die Reformen konnten weder bis heute die Ungleichheiten zwischen Stadt und Land (den so genannten „Peripherien“) sowie hinsichtlich der Involvierung verschiedener sozialer Klassen völlig aufheben und verfehlten das vorgegebene Ziel, gesellschaftliche Chancengleichheit herzustellen. Aber die Stärkung der Autonomie der Schulen, steigende Lehrergehälter und Abiturientenquoten, die Förderung individueller Schwerpunkte von Schülerinnen und Schülern auch an den ländlichen Collèges wirkten sich im Vergleich zu den 1960er/70er Jahren positiv aus.
Die Studie von Annemarie Augschöll Blasbichler richtet den Blick auf die Bergregion Südtirol. Nach 1945 gestattete der italienische Staat den Wiederaufbau eines deutschsprachigen Schulwesens, nachdem das faschistische Regime die Schule systematisch für seine Assimilierungspolitik instrumentalisiert und den Unterricht nach 1923 ausschließlich in der Nationalsprache zugelassen hatte. Der Aufsatz zeichnet sowohl das politische Ringen der deutschsprachigen Minderheit von 1945 bis 1980 um autonome Kompetenzen im weiterhin zentralistisch organisierten Schulwesen nach als auch die erheblichen Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung erworbener Rechte unter den spezifischen Bedingungen der Berggebiete. Dazu zählen abgelegene Siedlungen ohne ausreichende verkehrstechnische Erschließung, soziale und wirtschaftliche Belastungen der Bergbauernbevölkerung sowie die Auswirkungen auch in den ersten Nachkriegsjahrzehnten andauernder staatlicher Repressionspolitik. Zugleich bemüht sich die Autorin um eine verstehende Analyse zeitgenössischer Einstellungen zur Bedeutung schulischer Bildung.
Für die komparative Betrachtung lassen sich in der Studie zwei zentrale Vergleichsdimensionen verfolgen. Zum einen differenziert sie zwischen urbanen Lebensräumen und entlegenen Weilern. Während für Kinder in den Städten schulische Einrichtungen (neben der 1962 für alle verpflichtend eingeführten und in Zentrumsgemeinden eingerichteten Einheitsmittelschule-Sekundarstufe I auch weiterführende Schulen) fußläufig erreichbar waren, war in Bergebieten bereits der Besuch der Volks- bzw. ab 1962 Grundschule für Kinder wie Lehrpersonen mit erheblichen Herausforderungen verbunden, weshalb für Letztere strukturelle Benachteiligungen teilweise bis in die 1990er Jahre fortbestanden. Zum anderen fungiert die ethnische Zugehörigkeit als analytische Kategorie, konkret die Unterscheidung zwischen der italienischen sowie der deutschen und ladinischen Sprachgruppe, die sich in Einstellungen genauso wie in weitreichenden Begünstigungen bzw. Benachteiligungen effektiver Verwertbarkeit von Bildungsabschlüssen zeigte.
Ein wesentlicher Teil der Analyse basiert auf bildungsbiographischen Untersuchungen zentraler schulischer Akteure auf der Mikroebene, insbesondere ehemaliger Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen. Augschöll Blasbichler wählt damit einen mikrohistorischen Zugang, der Akteurskonstellationen, Schulgebäude, materielle Ausstattung und Einstellungen bzw. Haltung über Interviews recherchiert und analysiert. Der Beitrag geht somit über eine rein minderheitenpolitische Perspektive hinaus und ordnet die Südtiroler Befunde in einen breiteren Kontext von Bildungsentwicklung in peripheren Bergregionen ein, wobei sich punktuelle Parallelen zu den im Heft dargestellten französischen Fallbeispielen erkennen lassen.
Im Interview mit Stefan Brakensiek geht Ewald Frie auf die bildungshistorischen Aspekte seiner Familienbiographie ein und beschreibt die vor allem auf unterschiedliche Bildungsverläufe basierenden differenzierten Lebenswege der Geschwister, aber auch der Elterngeneration.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die historische und soziologische Bildungsforschung ländliche Schulverhältnisse und die Frage nach weiteren räumlichen Differenzierungen von Bildungschancen in Landräumen vernachlässigt hat, ebenso deren Folgen für den sozialen Wandel in den Dörfern und in der Gesamtgesellschaft. Ferner sind komparative Ansätze äußerst selten und diese wiederum müssen auf eine Durchdringung regionaler Verhältnisse verzichten. Auch nach der Periode der insgesamt in Westeuropa erfolgreichen Bildungsreformen seit den 1960er Jahren trat keine Angleichung der Bildungsverhältnisse von Stadt und Land ein. In Großstädten liegen die Abiturquoten weiterhin deutlich höher als in dünn besiedelten ländlichen Kreisen, dort müssen Schüler und Schülerinnen den Schulbus nutzen, steuern Eltern eher auf eine Berufsausbildung im dualen System hin, gibt es aber weniger sozial und kulturell stark benachteiligte Gruppen. Allerdings ist die Abiturquote in den suburbanen Siedlungen in Stadtnähe häufig höher als in den Kernstädten.
Literatur
Anweiler, Oskar (1988): Schulpolitik und Schulsystem in der DDR, Opladen.
Bauerkämper, Arnd (1998): Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in der Bundesrepublik in den 50er Jahren, in Axel Schildt/Arnold Sywottek (Hrsg.), Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre, Bonn, S. 188-202.
Bourdieu, Pierre / Passeron, Jean-Claude (1971): Die Illusion der Chancengleichheit: Untersuchungen zur Soziologie des Bildungswesens am Beispiel Frankreichs, Stuttgart.
Frie, Ewald (2023): Ein Hof und elf Geschwister. Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben, München.
Mahlerwein, Gunter (2007): Aufbruch im Dorf. Strukturwandel im ländlichen Raum Baden-Württembergs nach 1950, Stuttgart 2007.
Mahlerwein, Gunter (2020): „Aufgewachsen auf dem Lande“. Gesellschaftlicher und kultureller Wandel in den ländlichen Räumen Norddeutschlands in den 1950er und 1960er Jahren, in: Lu Seegers (Hrsg.), 1968. Gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande, Göttingen, S. 43-57.
Mitter, Wolfgang (1981): Gesamtschulen in der Bundesrepublik Deutschland und die allgemeinbildende polytechnischen Oberschule der DDR, in: Siegfried Baske (Hrsg.), Bildungsreformen in der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, Heidelberg, S. 9-24.
Picht, Georg (1965): Die deutsche Bildungskatastrophe. Analyse und Dokumentation, Olten/München.
Prost, Antoine (2001): La démocratisation de l’enseignement en France depuis la Seconde Guerre mondiale, in: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 23, 2001, 1, S. 73-94.
Richter, Roland (1990): Der schwere Weg zum Abitur. Selektion und Wettbewerb im französischen Schulwesen, in: Die Deutsche Schule 82, 1990, 3, S. 313-322.
Tomazzoli, Elisabetta (2020): Viaggiando tra montagne, campagne e piccole isole: le scuole primarie rurali italiane motore per lo sviluppo della comunità, in: Temps d’Educació 59, S. 91-108.
Weber, Peter J. (2000): Frankreich und seine zentralen Bildungstraditionen, in: Klaus Schleicher / Peter J. Weber, Zeitgeschichte europäischer Bildung 1970-2000, Münster, S. 97-122.
Zanetel, Leonardo (1997): Kleine Grundschulen im Trentino, in: Detlef Fickermann / Horst Weishaupt / Peter Zedler (Hrsg.), Kleine Grundschulen in Europa, Berichte aus elf europäischen Ländern, Erfurt 1997, S. 161-183.
7 Clemens Zimmermann / Gunter Mahlerwein
Editorial
13 Clemens Zimmermann
Von der Debatte um die verbesserte "Landschule" zur Bildungsexpansion,
1965–1975
25 Gunter Mahlerwein
Bildungsexpansion im Dorf. Am Beispiel rheinhessischer Landgemeinden
(1950er bis 1970er Jahre)
43 Malorie Ferrand
Schulreformen und ländliche Modernisierung in Frankreich. Das Gebiet
der "Académie de Grenoble" in den 1960er bis 1980er Jahren
59 Annemarie Augschöll Blasbichler
Aufwachsen und Bildungschancen in Südtirol in den ersten Nachkriegsjahrzehnten
83 Ewald Frie im Interview mit Stefan Brakensiek
Ein Hof und elf Bildungsverläufe
90 Abstracts
REZENSIONEN
92 Peter-Michael Steinsiek
Geschichte der „Bauernjagd“. An Beispielen besonders aus Niedersachsen.
Mit Anmerkungen über die Jagd der Eliten und das Jagen an sich.
(Werner Rösener)
93 Kurt Andermann/Gerrit Jasper Schenk (Hrsg.)
Bauernkrieg. Regionale und überregionale Aspekte einer sozialen Erhebung
(Frank Konersmann)
98 Gerhard Hetzer/Anke Sczesny (Hrsg.)
Hungersnot und territoriale Vielfalt.
Die Hungerkrise 1770/1772: Abläufe, Folgen, Erinnerung
(Johann Kirchinger)
99 Gaby Huch
Die Adelsfamilie Lehndorff in Steinort. Eine Studie zu ostpreußischen
Lebenswelten
vom 18. bis ins 20. Jahrhundert
(Denny Becker)
103 Dieter Reithmeier
Mut zur Pädagogik. Lehrerbewegung in Bayern seit 1825
(Johann Kirchinger)
104 Lisa Cronjäger
Umtriebszeiten. Forsteinrichtungskarten und die Umwandlung von Wäldern
im 19. Jahrhundert
(Martin Bemmann)
107 Anne Sudrow
Heil Kräuter Kulturen. Die SS, die ökologische Landwirtschaft und die
Naturheilkunde im KZ Dachau / Saat der Gewalt. Der „Kräutergarten“
in Dachau seit 1945
(Johann Kirchinger)
109 Jens Ebert/Meggi Pieschel/Susanne zur Nieden
Die biodynamische Bewegung und Demeter in der NS-Zeit.
Akteure, Verbindungen, Haltungen.
(Stefan Rindlisbacher)
112 Mieke Roscher
Zucht und Züchtung. Eine politische Tiergeschichte des „Dritten Reiches“.
(Peter Richterich)
114 Andreas Wagner
Zwischen Reben und Rüben.
Eine Geschichte von Trauben, Wein und fünf Generationen
(Werner Nell)
120 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
122 Anschriften der Autorinnen und Autoren
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