Zeitschrift | Ausgabe
Neue Gesellschaft. Frankfurter Hefte 69 (2023), 1
In Anbetracht der vielen Krisen und Problemlagen und vor allem angesichts der Größe der Herausforderung, brauchen wir eine neue Verständigung über Prioritäten und Ziele politischen Handelns. Das ist die Idee dieser Doppelausgabe zum Jahresbeginn. Wie geht es dem Land? Je nachdem, wie man diese Frage beantwortet, ergeben sich die Konsequenzen.
Wie geht's dem Land?
Richard Meng
Der Essay
Der erzwungene Abschied von deutschen Lebenslügen Überholtes Geschäftsmodell
Peter Frey
Wie geht's dem Land?
Ungleichheit darf nicht zum Sprengsatz werden. Wie die finanzpolitische Balance zurückgewonnen werden kann
Norbert Walter-Borjans
Kein so schlechter Befund. Wie ukrainische Geflüchtete das Land verändern
Christian Jakob
Deutschlandbilder. Über das lange Leben der Stereotype
Hans Henning Hahn
Im seelischen Balanceakt. Die psychologische Seite der Krisen
Birgit Langebartels
Nachschlag: Trennen oder bleiben? Über den persönlichen Umgang mit Verschwörungsgläubigen
Karin Ceballos-Betancur
aktuell.hinterfragt
Kooperative Krisenregulierung. Die Konzertierte Aktion als sozialpolitischer Steuerungsversuch
Vergesst Afghanistan nicht. Frauenrechte nach der Machtübernahme der Taliban
Richard Kaniewski
Von der Krisenbewältigung zur Entwicklungsförderung. Was die Bundesregierung jetzt für eine gerechte Transformation beachten sollte
Mauricio Böhl Gutierrez
Zwischenruf: Corona und ich
Alex Favalli
Blick von außen
Ein Tandem wankt. Das neue Deutschlandbild in Frankreich
Jacques-Pierre Gougeon
Zeit für Geschichte
Außer Kontrolle – aber nicht am Ende. Warum die Weimarer Republik trotz zahlreicher Krisen 1923 noch standhielt
Peter Brandt
Medienspiegel
Welche Medien braucht die Demokratie? Über die notwendige Stärkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Heike Raab
Neues zur Mediokratie. Ein verhextes Problem?
Thomas Meyer
Dafür & dagegen
»Sollte es eine Wahlpflicht geben?«
Julia Schwanholz
Kultur und Kritik
Die fünfte Mission. Sozialdemokratie als kulturelle Kraft
Carsten Brosda
Oh! Susanna. Wie eine Ausstellung in Köln weibliche Positionen stärkt
Petra Schaefer
Kunst auf Knopfdruck. Kulturelle Teilhabe am Beispiel des Museum Tinguely in Basel
Lisa-Marleen Grenzebach
Poesie und Politik. Jochen Hörisch reflektiert über eine riskante Beziehung
Beate Tröger
Apokalypseblindheit – Günther Anders wiedergelesen
Benno Haunhorst
Das süße Gift. Stehen wir an der Schwelle zum autoritären Jahrhundert?
Johano Strasser
Wider das Verschwinden, Vergessen und Vernichten. Neue Kulturpolitik zum alten Kulturerbe
Wolfgang Schneider