Dossier

Rezensionen

Zum (wissenschaftlichen) Lesen und Schreiben

Die Arbeit an wissenschaftlichen Texten ist mit allerlei Konventionen verknüpft, die den Schreibenden einerseits Orientierung geben und sie andererseits bei der möglichst kreativen Formulierung ihres Gedankengangs einschränken. Das Dossier Wissenschaft als Handwerk bietet gezielte Hilfestellungen, um sich mit den zahlreichen akademischen Konventionen vertraut zu machen und sie einzuüben. Dazu folgt es einem didaktischen Programm, das den etwas sperrigen Titel „Publikationsorientiertes Schreiben lehren und lernen“ trägt. Wie der Name schon sagt, geht es darum, dass sich Studierende ab ihrem ersten Semester am wissenschaftlichen Publikationsprozess orientieren. Sie sollen bereits im Studium nicht für die Schublade schreiben, sondern für ein breites (fach-)öffentliches Publikum. Das Dossier richtet sich zum einen an Studierende der Soziologie und benachbarter Fächer, zum zweiten an all diejenigen, die ihre eigene, womöglich bereits entwickelte Arbeitsweise reflektieren und verbessern möchten, und zum dritten an Lehrende, die Anregungen suchen, um Studierende beim wissenschaftlichen Schreiben zu begleiten.

Mithilfe von Buchbesprechungen berichten sich Wissenschaftler:innen gegenseitig, was aktuell in ihren Fachgebieten inhaltlich passiert und welche gerade erschienenen Werke aus bestimmten Gründen (nicht) lesenswert sind. Indem wir diesem Genre einen eigenen Bereich mit ausgewählten REZENSIONEN widmen, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen erhalten Interessierte Tipps, welche Bücher es sich womöglich zu besorgen (und zu lesen) lohnt, um sich mit den Spielarten und Abgründen wissenschaftlichen Arbeitens zu befassen. Zum anderen bietet die Auswahl selbst Anschauungsmaterial über die Macharten dieser wissenschaftlichen Textgattung.

Die Redaktion

Swantje Lahm | Rezension

Weltflucht und Horizonterweiterung

Rezension zu „Warum Lesen – Mindestens 24 Gründe“ von Frank Wegner und Katharina Raabe (Hg.)

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Samir Sellami | Rezension

Ein literatursoziologischer Kraftakt

Rezension zu „Schreiben. Eine Soziologie literarischer Arbeit“ von Carolin Amlinger

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