Désirée Waibel, Thorsten Peetz | Rezension |

Grenzen einer Gesellschaftstheorie

Rezension zu „The Ordinal Society“ von Marion Fourcade und Kieran Healy

Marion Fourcade / Kieran Healy:
The Ordinal Society
USA
Cambridge, MA 2024: Harvard University Press
384 S., 45,00 $
ISBN 978-0-674-97114-1

„We live in an ordinal society, a society oriented toward, justified by, and governed through measurement.“ (S. 1) So lautet die These, die Marion Fourcade und Kieran Healy in The Ordinal Society ausbuchstabieren. Das Buch verortet sich zwischen Gesellschaftsdiagnose und Gesellschaftstheorie – und es ist diese Differenz, an der Lesende sich abarbeiten können. Die diagnostische Seite: Fourcade und Healy konzentrieren sich auf einen aktuellen gesellschaftlichen Mastertrend, den sie gegenüber anderen Entwicklungen stark profilieren und vielleicht ein wenig überschätzen. Die gesellschaftstheoretische Seite: Die Autor*innen arbeiten an der Aktualisierung eines theoretischen Vokabulars, mit dem Gesellschaften als (automatisierte) Ungleichheitsstrukturen beschrieben werden können.

Ausgangspunkt der Gesellschaftsdiagnose ist die Beobachtung, dass Technologien die Möglichkeit eröffnet haben, immer mehr Aspekte des menschlichen Lebens – „the totality of people’s lives“ (S. 2) – in digitale, standardisierte Daten zu transformieren. Ermöglicht wird dies durch einen „Maussian bargain“ (S. 43): Digitale Plattformen stellen ihren Nutzer*innen zunächst kostenlos eine „box of delights“ (S. 33) bereit. Wie im gleichnamigen Roman von John Masefield, in dem eine magische Kiste es dem jungen Helden ermöglicht, Zeit, Raum und Größenverhältnisse zu überwinden, kann auch sie zur Erleichterung von Such- und Entscheidungsbewegungen des Alltagslebens herangezogen werden – und passt dabei sogar in die Hosentasche. Im Gegenzug wird das Einverständnis zur Überwachung des Nutzungsverhaltens verlangt. Und dies auf der ganzen Breite des digitalen Angebots: Bei Diensten der Informationssuche (Google), der Beziehungspflege (Facebook), des öffentlichen Diskurses (X), des Börsenhandels (Robinhood) und sogar des Landwirtschaftens (John Deere). Die „imposition of an unsought gift“ (S. 44) ermöglicht es den Digitalunternehmen, ein „social substrate“ (S. 49) aufzubauen, auf dem sie Daten kultivieren, auf deren Grundlage dann Gesellschaft organisiert wird.

Neben der technologischen Entwicklung sind Organisationen der zweite zentrale Treiber der Ordinalisierung der Gesellschaft. Organisationen legen Datensätze von und über Beschäftigte, Kund*innen sowie Drittparteien an und transformieren diese in „assets“, also in Chancen auf zukünftige Gewinne.[1] Sie folgen dabei einem „data imperative“, der „idea that the long-term profitability of organizations depends on the collection and exploitation of data“ (S. 76 f.). Diese heute selbstverständlich erscheinende Idee muss als eine soziale Institution[2] der digitalen Gesellschaft verstanden werden. Die Praxis des „Thou shalt gather data“ gründet dezidiert nicht auf ihrer Effektivität und Effizienz, sondern hat weitgehend legitimierenden Charakter: Es wird voluntaristisch und zielunscharf gezählt „because we can“ (S. 78, 79) – und weil es von Organisationen in der digitalen Gesellschaft als vernünftige Praxis erwartet wird.

Für das gesellschaftstheoretische Argument des Buchs ist nun entscheidend, dass Fourcade und Healy Digitalisierung nicht nur im Kontext neuer wirtschaftlicher Strategien analysieren, sondern die Auswirkungen des Sammelns und Verwertens digitaler Daten für die Gesellschaftsstruktur in den Blick nehmen. Hier arbeiten sie die Idee aus, dass die Mitglieder der Ordinal Society in „multiple dimensions“ automatisiert beobachtet und bewertet werden. Auf dieser Grundlage wird ihre Position in einem „vast multidimensional space of personal and behavioral characteristics“ bestimmt und mit einem „set of possibilities, prices, and experiences“ verknüpft (S. 116). Kurz: Die Lebenschancen von Individuen in der Ordinal Society werden zentral von digitalen Bewertungsmechanismen bestimmt. Die Differenzen, die moderne Gesellschaften kennzeichnen, werden also durch Digitalisierung überformt. Die Bewertungskriterien sind an den Maximen der Plattformen ausgerichtet, allen voran am Wert aktiver Nutzung. So wird das Manövrieren von Krediten mit einer höheren Kreditwürdigkeit gewürdigt als die grundsätzliche Vermeidung von Schulden. Auf der Dienstleistungsplattform TaskRabbit ist die Anzahl der angenommenen Aufträge wichtiger als die Qualität einzelner Arbeiten. In den sozialen Medien werden jene Autor*innen sichtbar, die viele und viel geteilte Inhalte posten (S. 249 f.). Diese Bewertungsmechanismen produzieren also nicht nur einen hyperindividualisierten Wettbewerb, sondern transformieren auch den intrinsischen Sinn von Aktivitäten beziehungsweise die Gründe, warum ihnen nachgegangen wird: Quantitative Unterschiede übertrumpfen qualitative Differenzen.

Garant einer einheitlichen Ordnung der digitalen Gesellschaft ist nicht mehr die Religion und auch nicht der Staat (zumindest nicht außerhalb Chinas), sondern die „tendency to accept a social ecology where everything is indexed, tracked, and measured“ (S. 93). Grundlage dieser Akzeptanz ist die „actuarial fairness“, die diesen Bewertungsverfahren zugeschrieben wird; schließlich werden individuelle Entscheidungen beziehungsweise tatsächliches Handeln mit objektiven Methoden gemessen und bewertet. In dieser Vorstellung von Richtigkeit (und gerade nicht von Gerechtigkeit) liegt auch die Zumutung der Ordinal Society, die „unbearable rightness of being ranked“ (S. 259).

Die gesellschaftstheoretische These des Buches könnte radikaler kaum sein: Vorbei ist die Zeit, in der Individuen Wertkonflikte austragen mussten, die aus den rationalisierten Eigenlogiken von Wertsphären entstehen.[3] An die Stelle der Pluralität von Rechtfertigungsordnungen, die Sinn und Legitimität von Handlungen und Objekten erzählbar machen,[4] tritt ein übergreifendes Legitimitätsprinzip, die Höhe des Eigenkapitals, das die „totality of one’s interactions with the digital economy“ (S. 121) repräsentiert. Interdependenzunterbrechungen zwischen gesellschaftlichen Bereichen gehören der Vergangenheit an, denn die digitale Ökonomie regiert durch. Damit liefern Fourcade und Healy eine Beschreibung zeitgenössischer gesellschaftlicher Entwicklungen, die eine Alternative zu Ansätzen bietet, die auf die Singularisierung von Identitäten[5] oder ihre Anreicherung mit Wert[6] und damit auf Fragen der Qualität und Qualifizierung zielen. Singularisierung erscheint aus Perspektive der Autor*innen eher als ein Oberflächenphänomen, hinter dem die harte kalkulierende Praxis neue „Wertigkeitsordnungen“[7] errichtet.

Fourcade und Healy zeigen in ihrem Buch, was eine Theorie der digitalen Gesellschaft leisten muss: Die Entwicklung einer gesellschaftstheoretischen Perspektive, die den digitalen Wandel in seinen Auswirkungen auf und seiner Bedingtheit durch Gesellschaft, Organisation und Individuen nachvollziehbar macht. Ihre prägnant formulierten zeitdiagnostischen Thesen laden aber auch zu Kritik ein. Ist Datafizierung tatsächlich das zentrale Moment der digitalen Gesellschaft, oder müsste man nicht auch andere Elemente des digitalen Wandels hervorheben? Vielleicht die Rolle von Netzwerken?[8] Oder die Plattformisierung[9] und damit einhergehende Regulierung von „Handlungsräumen“?[10] Den digitalen Kapitalismus?[11] Oder den Diskurs über und die erwarteten Folgen von Künstlicher Intelligenz?

In gewisser Weise hat Kieran Healy bereits 2017 eine Antwort auf diese Kritik formuliert.[12] Die Forderung nach Nuancierung, insbesondere nach der Berücksichtigung weiterer Variablen, Aspekte oder Dimensionen verringert den Abstraktionsgrad der Untersuchung und führt deshalb zu weniger klar formulierten theoretischen Konzepten. Ziel jeder theoretischen Formulierung ist Distanz zur Realität; der Verzicht auf Abstraktion verunmöglicht Kreativität.

Diese Kreativität zeigt sich insbesondere im Argument der Autor*innen, dass die Ordinal Society nicht nur „a means of social organization” ist, sondern auch „a mode of first-person experience“ (S. 259). Im Kapitel „The Road to Selfdom“ wird untersucht, wie Ordinalisierung die Sphäre des Individuums, also jene der Erfahrung und des Ausdrucks, durchdringt. Hier beobachten sie die Entstehung einer spezifischen Form individueller Souveränität, konkret: eines emotional wachen „self-organization man“ (S. 189, 216). Dieser betreibt öffentliche Authentifizierung, präsentiert sich als Experte und stellt sich maximal authentisch dar – allerdings weniger zur Erfüllung von Umwelterwartungen, sondern aus Passion. Grundlage dieser Leidenschaft ist die „willingness to experience the positive, real-world outcomes associated with high scores as naturally deserved, as the consequence of being a good, reliable, popular, and trustworthy person“ (S. 253).

Mit dem cleveren und unternehmerischen „self-organization man“ wird ein Individuum beschrieben, das zu den Sortiermaschinen der Ordinal Society passt. Dazu wird thematisiert, dass die Chancen, ein solches Individuum zu sein, ungleich verteilt und dessen Widerstandsmöglichkeiten sowie Möglichkeiten zur Generierung von sozialer Solidarität spärlich sind.[13] Es bleibt aber offen, wie und warum wir uns als Einzelkämpfer:innen in den diversen digitalen Systemen nicht nur behaupten müssen, sondern dies auch wollen. Im Anschluss an William H. Whytes[14] Suche nach dem „organization man“ könnte man die Antwort auf diese Leerstelle auch jenseits der Organisation suchen. Woher kommt der „self-organization man“? Wie ist er sozial – und nicht nur organisational – positioniert: im Privaten, geografisch und mit Blick auf (diskriminierende) Einstellungen und Zugehörigkeit? Welche Aspekte seiner Existenz machen den Sog und Erfolg des digitalen Organisationsmodells über den reinen Zwang hinaus nachvollziehbar und individuelle Affinitäten entsprechend soziologisch verortbar? Eine um solche Dimensionen erweiterte Gesellschaftsbeschreibung hätte sich noch klarer von der schon länger etablierten These des Überwachungskapitalismus[15] abgegrenzt.

Durch dieses Versäumnis bleibt das Buch bei der These stehen, dass Ordinalisierung – zunächst aus „delight“, dann aus Fatalismus – gesellschaftsweit gelebt wird, und wenn auch nur, weil es die sich stets verfeinernden Sortiermaschinen so vorsehen. Das Unterkapitel zum Stand der Sozialwissenschaft in der Ordinal Society (S. 276 ff.) gibt Hinweise auf die Gründe für diese Leerstelle: Die zeitgenössischen Sozialwissenschaften haben ihre einstige Position als „technocratic high priests“ (S. 277) einer neuen Gesellschaft verloren. Seit sie die Datenwirtschaft übernommen haben, werden Techfirmen die dominanten Produzenten sozialwissenschaftlichen Wissens. Selten wird „uns“ Zugang zu den umfassenden Datensets gewährt, die die digitale Gesellschaft abbilden wollen. Fehlende Finanzierung, fehlendes Personal, fehlender Rechtsschutz und nicht zuletzt fehlende computing power verdammen Sozialwissenschaftler*innen „(to) spend time stuck on Zoom calls, pitching one another phrases coined to characterize the world we find ourselves in and our disaffection for it“ (S. 277). So treffend diese Selbstdiagnose auch klingen mag: Sie nimmt an, dass die Ordinal Society nur über ihre eigenen Mittel, also Daten, zu erforschen ist. Und übersieht dabei gerade, was letztlich ihren Kern ausmachen wird beziehungsweise die „first-person experience“ schon jetzt ausmacht: Dass auch die digitale Gesellschaft mehr ist als die Summe ihrer digitalen Daten und deren Verarbeitungsinfrastrukturen – ein sozialer Handlungsraum,[16] in dem Akteure Projekte verfolgen, sich durchwursteln, an Grenzen stoßen, sie eigensinnig umgehen, Konflikte austragen und so weiter.

Schließlich wirft das Buch – wie jede ambitioniertere Arbeit zur Theorie der digitalen Gesellschaft – die Frage auf, ob eigentlich die Zeit schon reif ist für einen synthetisierenden theoretischen Entwurf. Die großen Arbeiten der Gesellschaftstheorie, von Max Webers religionssoziologischen Schriften bis zu Niklas Luhmanns Theorie der funktional differenzierten Gesellschaft, zeichnen sich eigentlich dadurch aus, dass sie eine gesellschaftliche Entwicklung historisch rekonstruieren und deren Resultat auf den Begriff zu bringen versuchen. Im Fall der Digitalisierung der Gesellschaft ist die dafür notwendige historische Distanz noch nicht gegeben. Selbst wenn Digitalisierung natürlich auch eine Geschichte hat, kann man angesichts des scheinbar nicht enden wollenden technologischen Wandels gegenwärtig noch nicht davon ausgehen, dass sich die Transformation, die beschrieben werden soll, schon hinreichend stabilisiert hat. Das bedeutet nicht, dass die Soziologie dazu verdammt ist, zum Status quo der Gesellschaft zu schweigen. Es bedeutet aber wohl, dass die große These sich ihrer Grenzen bewusst sein muss.

  1. Kean Birch / David T. Cochrane / Callum Ward, „Data as asset? The measurement, governance, and valuation of digital personal data by Big Tech“, in: Big Data & Society (2021), o. H., o. S. (Online-Ausgabe; Seitenangaben in der Vorlage fehlen); Susi Geiger / Nicole Gross, „A tidal wave of inevitable data? Assetization in the consumer genomics testing industry“, in: Business & Society 6 (2021), 3, S. 614–649.
  2. John W. Meyer / Brian Rowan, „Institutionalized organizations: Formal structure as myth and ceremony“, in: American Journal of Sociology 83 (1977), 2, S. 340–363.
  3. Max Weber, Zwischenbetrachtung: Theorie der Stufen und Richtungen religiöser Weltablehnung [1920], in: Max Weber, Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie 1, Tübingen 1988, S. 536–573.
  4. Luc Boltanski / Laurent Thévenot, Über die Rechtfertigung. Eine Soziologie der kritischen Urteilskraft [1991], Hamburg 2007.
  5. Andreas Reckwitz, Die Gesellschaft der Singularitäten, Berlin 2017.
  6. Luc Boltanski / Arnaud Esquerre, Bereicherung. Eine Kritik der Ware, Berlin 2018.
  7. Steffen Mau, Das metrische Wir. Über die Quantifizierung des Sozialen, Berlin 2017, S. 261.
  8. Dirk Baecker, A Sociological Theory of Media and Digitalization, i.E.
  9. José van Dijck / Thomas Poell / Martijn de Waal, The Platform Society. Public Values in a Connective World, Oxford 2018.
  10. Ulrich Dolata / Jan-Felix Schrape, „Plattform-Architekturen. Strukturation und Koordination von Plattformunternehmen im Internet“, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 74 (2022), S. 11–34; Thorsten Peetz, In Gesellschaft von Plattformen, in: Zeitschrift für theoretische Soziologie 14 (2025), 2, S. 136–169.
  11. Tanja Carstensen / Simon Schaupp / Sebastian Sevignani (Hg.), Theorien des digitalen Kapitalismus, Berlin 2023; Thorsten Peetz, Kapitalismus, digital. Rezension zu Theorien des digitalen Kapitalismus von Tanja Carstensen, Simon Schaupp und Sebastian Sevignani (Hg.), in: Soziopolis, 2024 (18.02.2026).
  12. Kieran Healy, Fuck Nuance, in: Sociological Theory 35 (2017), 2, S. 118–127
  13. Virginia Eubanks, Automating Inequality: How High-Tech Tools Profile, Police, and Punish the Poor. New York 2018.
  14. William H. Whyte, The Organization Man [1956], Philadelphia 2002.
  15. Shoshana Zuboff, The Age of Surveillance Capitalism. The Fight for a Human Future at the New Frontier of Power, London 2019.
  16. Dolata/Schrape, Plattform-Architekturen; Peetz, In Gesellschaft von Plattformen.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Hannah Schmidt-Ott.

Kategorien: Daten / Datenverarbeitung Demokratie Digitalisierung Gesellschaft Gesellschaftstheorie

Désirée Waibel

Désirée Waibel ist Oberassistentin am Soziologischen Seminar der Universität Luzern im Schwerpunkt „Organisation und Wissen”. In ihren aktuellen Forschungen befasst sie sich mit Expertise, Bewertung und digitalen Infrastrukturen.

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Thorsten Peetz

Professor Dr. Thorsten Peetz ist Soziologe und Professor für Organisationsforschung an der International Psychoanalytic University Berlin. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Soziologische Theorie, Organisations-, Medien- und Kultursoziologie sowie die Soziologie der Bewertung.

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