Leah Petersen | Essay | 17.06.2026
Das Elternhaus als Raum binärgeschlechtlicher Ordnung
„[…] ich kann mich wirklich auch dran erinnern, dass ich dann zum Park gegangen bin und dann einfach da geweint habe und es hat geregnet und ich war lieber draußen im Park im Regen als abends alleine im Bett oder in diesem Raum der Wohnung, obwohl ich die Tür hätte schließen können, aber es hat sich trotzdem nicht gut angefühlt zu wissen, da sind jetzt Menschen, die das nicht verstehen, wer du bist so. Obwohl das ja vermeintlich deine Eltern [sind].“[1]
Das Zuhause gilt gemeinhin als Zufluchtsort, als Raum der Sicherheit und Geborgenheit. Junge trans*, inter und/oder nichtbinäre Menschen, die mit ihrer Kernfamilie zusammenwohnen, nehmen dies häufig anders wahr.[2] Besonders Menschen, deren Geschlechtsidentität(en) jenseits der binären Geschlechterordnung liegen, geraten dabei vielfach in vulnerable Situationen.[3] Während die trans* Geschlechtlichkeit bei binären trans* Personen oder trans* Personen, die sich eher in einer binären Geschlechterlogik verorten, im Elternhaus in der Regel als Verschiebung innerhalb einer weiterhin wirksamen binären Geschlechterordnung verstanden wird – womit wiederum spezifische Diskriminierungserfahrungen verbunden sein können –, entzieht sich Nichtbinarität dieser Logik gänzlich. Vor allem Eltern hinterfragen und/oder bagatellisieren die nichtbinäre Selbstbeschreibung und erkennen sie vielfach nicht als ernstzunehmende Geschlechtsposition an. Warum wird Binärgeschlechtlichkeit in einem sozialen Raum, der meistens von Zugewandtheit und Intimität geprägt ist, so vehement verteidigt? Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Reaktionen auf Nichtbinarität hinsichtlich der normativen Struktur des Elternhauses ziehen? Unterfüttert mit Zitaten aus qualitativen Interviews stellt das vorliegende Essay die These auf, dass gerade das Elternhaus als ein zentraler gesellschaftlicher Raum zu verstehen ist, der von Machtstrukturen geprägt ist und in dem die heteronormative sowie binärgeschlechtliche Ordnung reproduziert wird. Nichtbinäre Selbstpositionierungen verweigern sich dem gesellschaftlichen Anspruch, sich als (ausschließlich) männlich oder weiblich zu deklarieren, und machen ihn dadurch sichtbar.
Raum und Geschlecht
Bevor ich im Folgenden vertiefend auf diese Thematik eingehe, will ich zunächst erläutern, welches Verständnis von Elternhaus diesem Essay zugrunde liegt. Ich begreife das Elternhaus als einen relationalen und gesellschaftlich hervorgebrachten sozialen Raum. Diese Konzeptualisierung knüpft an verschiedene raumtheoretische Ansätze an, die Raum als Resultat symbolischer Zuschreibungen (Pierre Bourdieu[4]), materieller Voraussetzungen (Henri Lefebvre[5]) oder gesellschaftlicher Praktiken (Martina Löw[6]) verstehen. Räume sind von gesellschaftlichen Normen, Vorstellungen, Erwartungen und daraus resultierenden sozialen Regeln durchdrungen. Gleichzeitig tragen sie wesentlich zur (Re-)Produktion und Stabilisierung ebendieser Normen bei. Angesichts dessen stellt sich die Frage, welche Bedeutung der Wechselwirkung zwischen Räumen und gesellschaftlichen Normen für die Konstitution sowie die Regulierung von Geschlecht zukommt.
Das nach wie vor dominierende Verständnis von Geschlecht basiert auf der naturalisierenden Annahme, Fähigkeiten, Interessen und soziale Rollen seien binärgeschlechtlich verteilt.[7] In Debatten um Zweigeschlechtlichkeit wird gerne auf biologische Merkmale verwiesen, etwa die Chromosomen, die Genitalien oder den Hormonhaushalt. Dies blendet die reale körperliche, genetische und hormonelle Vielfalt aus.[8] Im Alltag erfolgt die geschlechtliche Zuschreibung wiederum auf Grundlage wahrgenommener und interpretierter geschlechtlicher Darstellungsweisen, beispielsweise anhand von Kleidung, Mimik oder Gestik. Davon sind unsere Interaktionen maßgeblich geprägt: Je nachdem welches Geschlecht wir einer Person zuschreiben, haben wir unterschiedliche Erwartungen, häufig auch einen anderen Umgang.[9] Im Anschluss an Candace West und Don Zimmerman lässt sich Geschlecht als eine fortlaufende interaktionale Herstellungsleistung begreifen.[10] Judith Butler versteht Geschlecht performativ: als Effekt wiederholter, normativ strukturierter Praktiken.[11] Geschlecht erscheint somit nicht als genuine Eigenschaft einer Person, sondern als Ergebnis sozialer Prozesse, die von gesellschaftlichen Normen gerahmt werden.
Das Zuhause gilt als privater Bereich des Rückzugs,[12] vermeintlich finden nur im öffentlichen Raum gesellschaftlich und politisch relevante Prozesse statt.[13] Diese Unterscheidung bildet eine zentrale Grundlage für die Sozialstruktur moderner, kapitalistisch geprägter Gesellschaften[14] und ist eng mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Zweigeschlechtlichkeit verknüpft. So ist der private Wohnraum traditionell mit Weiblichkeit assoziiert, während außerhäusliche Aktivitäten, also die öffentliche Sphäre, dem Mann zugeschrieben werden.[15] Demnach weibliche Erfahrungen, nämlich die innerhalb des Wohnraums, sind somit dem Fokus von Öffentlichkeit und Politik entzogen, sie werden individualisiert und strukturell unsichtbar gemacht.[16] Auch in der Wissenschaft fanden als privat gelabelte Räume und die ihnen zugrunde liegenden strukturellen Bedingungen lange nur unzureichend Beachtung[17] – und das, obwohl sich viele gesellschaftlich wichtige Tätigkeiten im Wohnraum vollziehen, etwa Sorgearbeit, Haushaltsorganisation sowie die alltägliche Reproduktion sozialer Beziehungen und Arbeitskraft.[18] Alle sozialräumlichen Kontexte, auch die privaten, sind durch gesellschaftliche Erwartungen strukturiert. Wohnen ist somit ein komplexes soziales Phänomen,[19] das sowohl Bedingung als auch Ergebnis sozialer Machtstrukturen ist.[20]
Geschlechtervorstellungen und -rollen im Elternhaus
Die hegemonialen Bild- und Begriffswelten von Familie – in Politik, Werbung, Kultur – sind nach wie vor von binärgeschlechtlichen Kategorien geprägt (wobei sich insbesondere in Serien, Filmen und Büchern in den letzten Jahr(zehnt)en viel verändert hat): Mutter/Vater, Sohn/Tochter oder auch Bruder/Schwester. Geschlecht organisiert nicht nur Identitäten, es bedingt auch Rollen, Erwartungen und Zukunftsbilder.[21] Diese sind eng mit gesellschaftlichen Normen verknüpft, also mit kollektiv geteilten Überzeugungen, welches Verhalten in bestimmten sozialen Situationen als angemessen gilt.[22] Solche Normen durchdringen den Alltag aller Gesellschaftsmitglieder[23] und entfalten ihre Wirkmacht insbesondere dadurch, dass Abweichungen häufig mit Abwertung, dem Entzug von Anerkennung oder auch Diskriminierung einhergehen.
Gerade das Elternhaus vermittelt und stabilisiert normative Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität und Lebensweisen und trägt so zu deren Persistenz bei.[24] Die Kernfamilie ist maßgeblich daran beteiligt, zu definieren, welche Formen von Geschlecht, Begehren und Identität als legitim sowie sozial anerkannt gelten und welche zu verstecken oder zu unterdrücken sind.[25] Elternteile formulieren häufig Erwartungen an das Verhalten und die Lebensführung ihrer Kinder,[26] die sich in der Regel an heterosexuellen und cis-geschlechtlichen Vorstellungen orientieren und so zur alltäglichen Reproduktion der heteronormativen Ordnung beitragen.[27] Viele Elternteile gehen zunächst selbstverständlich davon aus, dass ihre Kinder cis-geschlechtlich sind und sich gemäß dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und den damit verbundenen geschlechtsspezifischen Eigenschaften verhalten. Auch in den diesem Essay zugrunde liegenden Forschungsprojekten berichteten mehrere der interviewten nichtbinären Personen, dass der elterliche Umgang von entsprechenden normativen Vorstellungen geprägt war. Toni* erzählt von der Erwartung, sich an gesellschaftlich vorherrschende Körperbilder anzupassen, um möglichen sozialen Sanktionen vorzubeugen:
„Und meine Mama war dann erstmal so ‚Mein Gott, was? Du kannst doch keine kurzen Haare tragen, das geht doch nicht. Dann denkt doch jeder, dass du ein Junge bist.‘ […] Meine Mama war nicht so begeistert, aber ich glaub, das war eher so in dem Sinne von, ‚Was könnten die anderen denn denken?‘ Nicht so, ‚Ich möchte [das] nicht […]‘, sondern so ‚Oh mein Gott, was sollen die anderen denken?‘ Weil meine Mama da sehr drauf bedacht drauf ist, was andere sagen könnten und wie das rüberkommt und dass das vielleicht dann auch negativ sich auf sie auswirkt.“
Emil* beschreibt: „[…] ich wurde nicht als Kind erzogen, sondern ich wurde auf jeden Fall als Mädchen […], als Frau erzogen. Also das war eigentlich immer Thema bei uns […].“
Nahezu alle interviewten nichtbinären Personen hatten in ihrer Kindheit und Jugend kaum oder gar keinen Kontakt mit queeren, trans* und/oder nichtbinären Lebensweisen. Häufig fehlten sowohl sprachliche als auch soziale Ressourcen, um die eigene Identität zu verstehen und zu artikulieren, was die Coming-out-Prozesse vieler Personen erheblich erschwerte. Zum Beispiel erzählt Jonah*:
„Ich glaube fest daran, dass [mein Coming-Out] eigentlich zwanzig Jahre früher problemlos möglich gewesen wäre. Wenn ich jemanden gehabt hätte, der mich lesen kann, jemanden gehabt hätte, mit dem ich hätte reden können und. […] Der mich ernst genommen hätte mit dem, was ich erzähle. […] Das hat mir einfach immer gefehlt.“
Die impliziten oder expliziten heteronormativen Annahmen strukturieren den Alltag sowie die verfügbaren Deutungs- und Ausdrucksmöglichkeiten von Geschlecht. Das Elternhaus grenzt geschlechtliche Möglichkeiten ein: Geschlechtliche Selbstpositionierungen außerhalb der cis-geschlechtlichen binären Ordnung sind in vielen Elternhäusern kaum oder nur mit massiven sozialen Kosten denkbar. Denn Nichtbinarität stellt die Selbstverständlichkeit der heteronormativen und besonders binärgeschlechtlichen Ordnung infrage, was in vielen Fällen negative Reaktionen aufseiten der Eltern hervorruft.[28] Jonah* beschreibt die Reaktion der Eltern: „Also die zwei packendsten Sätze waren ‚Es ist nur eine Phase‘, und als ich erklärte, was nichtbinär heißt: ‚Dann willst du also nur den halben Weg?‘“ Charlie* war mit offen nichtbinärfeindlichen beziehungsweise trans*feindlichen Reaktionen konfrontiert: „Ich hab mich auch vor meiner Mutter geoutet, das war weniger schön. Für mich so dieses komplette transphobe Alphabet, also dieses transphobe Wörterbuch quasi, einmal entgegen geschmissen bekommen.“ Andere der von mir interviewten Personen hatten sich ihren Eltern aus Angst vor ablehnenden Reaktionen zum Zeitpunkt des Interviews nicht anvertraut. Studien zu queeren, trans* und/oder nichtbinären Jugendlichen zeigen,[29] dass insbesondere trans* Personen von familiärer Ablehnung betroffen sind und oft nicht von ihren Kernfamilienmitgliedern verstanden und geschützt werden.[30] Dies kann weitreichende Folgen für die Betroffenen haben, beispielsweise sind trans* Personen aufgrund ihrer Diskriminierungserfahrungen besonders anfällig für Stress, Traumata, Substanzkonsum, Angststörungen, Depressionen und Suizidalität.[31] Auch sind besonders junge trans* Personen überproportional häufig von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffen, wofür familiäre Ausgrenzung und der Verlust des familiären Wohnumfelds als zentrale Ursachen gelten.[32]
Häufig stellen Eltern ihre eigenen Gefühle und Verarbeitungsprozesse über die Bedürfnisse ihrer Kinder und zeigen wenig Bereitschaft, sich mit deren Nichtbinarität auseinanderzusetzen. Robyn* erzählt vom Verhalten der Mutter:
„Sie hat mich beerdigt, also sie hat meine cis-Geschlechtlichkeit beerdigt und es hat sehr lange Raum eingenommen in der Zeit, wo ich ja die ganze Zeit dabei war, […] also sie hat ganz viele Rituale gebraucht, um zu verstehen, zu verkraften, dass ich jetzt nicht mehr so existiere, wie sie sich das vorgestellt hat. Und sie hat nicht verstanden, dass sich ja nicht so viel verändert hat.“
Solche und ähnliche Reaktionen wirken sich unmittelbar auf das Zusammenleben im Elternhaus und auf die zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Zugleich verweisen sie auf dessen Funktion als Raum, in dem gesellschaftliche Normen reproduziert, internalisiert und somit stabilisiert werden. Einige Interviewpersonen versuchten, so wenig Zeit wie möglich im gemeinsamen Wohnraum zu verbringen oder passten ihr Verhalten bewusst an, da sie sich nicht verstanden oder akzeptiert fühlten. Für manche Personen wurde das Elternhaus deshalb zu einem Raum permanenter Aushandlung und Anspannung, in dem sie sich nicht sicher fühlten. Einige meiner Gegenüber waren aus dem Elternhaus ausgezogen, um sich räumlich von ihren Elternteilen zu distanzieren, allerdings reichte dies nicht immer aus. Die Konflikte mit den Eltern bestanden teilweise auch im neuen Wohnumfeld weiter, sodass einige Personen den Kontakt komplett abbrachen.
Das Elternhaus als wichtiger Sozialraum
Wie die Analyse der Erfahrungen nichtbinärer Personen im Elternhaus verdeutlicht, ist das Elternhaus einer der zentralen Produktionsräume der heteronormativen gesellschaftlichen Ordnung. Weil nichtbinäre Menschen diese Ordnung unterwandern, stellen Eltern deren Selbstpositionierung häufig infrage, bagatellisieren sie oder zeigen offen nichtbinärfeindliche Reaktionen. Nichtbinarität geht demnach vielfach mit Konflikten sowie Aushandlungsprozessen innerhalb der Kernfamilie einher. Daran zeigt sich, wie stark Geschlecht das Zusammenleben und die sozialen Dynamiken im Elternhaus strukturiert.
Aber das Elternhaus birgt auch Veränderungspotenzial. Gerade in diesem intimen Raum können unterschiedliche Geschlechtsidentitäten, Sexualitäten und Lebenswege anerkannt werden, sodass Kinder und Jugendliche, die heteronormative Erwartungen zurückweisen, nicht länger sozial sanktioniert werden. Denn solche Veränderungen beginnen nicht nur auf gesamtgesellschaftlicher Ebene, sondern auch, vielleicht sogar insbesondere in alltäglichen Nahbeziehungen wie der Kernfamilie, in denen Geschlechternormen fortlaufend ausgehandelt, reproduziert, aber auch verschoben werden (können). Gerade im Elternhaus entscheidet sich damit in besonderer Weise, ob nichtbinäre Identitäten anerkannt, marginalisiert oder unsichtbar gemacht werden.
Fußnoten
- Robyn* – alle Interviewpersonen wurden pseudonymisiert. Die Zitate stammen aus zwei Forschungsprojekten: einer Masterarbeit, basierend auf sieben qualitativen Interviews mit nichtbinären Personen aus dem Jahr 2024, und einem Dissertationsprojekt, das seit 2024 durchgeführt wird. Im Rahmen der Dissertation wurden unter anderem dreißig qualitative Interviews mit trans* Personen geführt, darunter nichtbinäre trans* Personen.
- Youngsook Choi, The Meaning of Home for Transgendered People, in: Yvette Taylor / Michelle Addison (Hg.), Queer Presences and Absences, Basingstoke 2013, S. 118–140, hier S. 118.
- Christina Richards et al., Non-Binary or Genderqueer Gender, in: International Review of Psychiatry 28 (2016), 1, S. 95–102, hier S. 95.
- Pierre Bourdieu, Sozialer Raum und „Klassen“. Leçon sur la leçon. Zwei Vorlesungen, übers. von Bernd Schwibs, Frankfurt am Main 1985.
- Henri Lefebvre, The Production of Space, Oxford 1991.
- Martina Löw, Raumsoziologie, Frankfurt am Main 2001.
- Barbara Diane Miller (Hg.), Sex and Gender Hierarchies, Cambridge 1993, S. 4 ff.
- Agustín Fuentes, Sex Is a Spectrum. The Biological Limits of the Binary, Princeton, NJ / Oxford 2025, S. 40.
- Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter [1991], übers. von Kathrina Menke, Berlin 2023, S. 38.
- Candace West / Don H. Zimmerman, Doing Gender [6.5.2026], in: Gender and Society 1 (1987), 2, S. 125–151.
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- Gisela Riescher, „Das Private ist politisch“. Die politische Theorie und das Öffentliche und das Private, in: Meike Penkwitt (Hg.), Dimensionen von Gender Studies, Bd. 2, Freiburg im Breisgau 2003, S. 59–77, hier S. 59.
- Sabine Stövesand, Das Private ist Politisch. Über öffentliche Eingriffe in privatisierte Gewaltverhältnisse [6.5.2026], in: Widersprüche. Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich 33 (2013), 127, S. 65–81, hier S. 68.
- Ebd.
- Julia Slupska, Safe at Home. Towards a Feminist Critique of Cybersecurity [6.5.2026], in: St Antony’s International Review 15 (2019), 1, S. 83–100, hier S. 83.
- Eva Isselstein / Elisa Gerbsch / Tabea Carlotta Latocha / Marlene Hobbs, Editorial, in: Feministische Geo-RundMail. Informationen rund um feministische Geographie (2022), 161, S. 2–4, hier S. 2.
- Stövesand, Das Private ist Politisch [6.5.2026], S. 68.
- Judith Knabe, Wohnen und Wohnungspolitik als sozialraumbezogenes Handlungsfeld, in: Fabian Kessl / Christian Reutlinger (Hg.), Handbuch Sozialraum. Grundlagen für den Bildungs- und Sozialbereich, Wiesbaden 2019, S. 635–658, hier S. 636.
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- Ebd.
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- Erving Goffman, Stigma. Notes on the Management of Spoiled Identity, London 1963, S. 9.
- Choi, The Meaning of Home for Transgendered People, S. 118.
- Thomas Wimark, Homemaking and Perpetual Liminality among Queer Refuges, in: Social & Cultural Geography 22 (2019), 5, S. 647–665, hier S. 652.
- Gill Valentine / Tracey Skelton / Ruth Butler, Coming-Out and Outcomes. Negotiating Lesbian and Gay Identities with, and in, the Family, in: Environment and Planning D. Society and Space 21 (2004), 4, S. 479–499, hier S. 481.
- Wimark, Homemaking and Perpetual Liminality among Queer Refuges, S. 652.
- Emmie Mika Stemmer / Maria Gavranić / Lisa Hasenbein / Jens Pothmann, Zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Zur Lebenssituation von trans und nichtbinären Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland [6.5.2026], Abschlussbericht, unter Mitarb. von Felix Eggers, München/Halle 2024, S. 51 f.
- An dieser Stelle ist hervorzuheben, dass es bislang kaum Forschungsarbeiten gibt, die sich explizit und ausschließlich mit den Erfahrungen von nichtbinären Menschen im Elternhaus auseinandersetzen. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der Forschungsprojekte auf Arbeiten zurückgegriffen, die sich mit queeren Jugendlichen, mit den Erfahrungen von trans* Personen oder mit den Lebensrealitäten von trans* und/oder nichtbinären Jugendlichen in gemeinsamer Perspektive befassen.
- Edward McCann / Michael J. Brown, Homeless Experiences and Support Need of Transgender People. A Systematic Review of the International Evidence, in: Journal of Clinical Nursing 29 (2021), 1, S. 85–94, hier S. 90.
- Ebd.
- Peter Matthews / Christopher Poyner / Richard Kjellgren, Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and Queer Experiences of Homelessness and Identity. Insecurity and Home(O)Normativity, in: International Journal of Housing Policy 19 (2018), 2, S. 232–253, hier S. 232.
Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Henriette Liebhart.
Kategorien: Bildung / Erziehung Familie / Jugend / Alter Gender Körper Macht Normen / Regeln / Konventionen Queer Stadt / Raum
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