Florian G. Mildenberger | Rezension | 30.03.2026
Durch die rosarote Brille
Rezension zu „Come out! Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte“ von Thomas Sparr
Ein Essay ist eine subjektive kurze Abhandlung und als solche hätte das Buch 2019 zum 50. Jahrestag der Revolte in der New Yorker Bar „Stonewall Inn“ erscheinen sollen, doch irgendwie misslang dem Autor, seines Zeichens Lektor beim Suhrkamp-Verlag, die Fertigstellung (S. 9). Sieben Jahre später ist nun anstelle des Essays ein einigermaßen dickes Buch erschienen, in dem selbst erlebte und fernab der eigenen Lebenswelt erfolgte Geschichte zusammenfließen (S. 15). In vier vielfach untergliederten Hauptkapiteln mit den bezeichnenden Titeln 1969, 1979, 1989 und 2015 nimmt Sparr die geneigte Leserschaft mit auf eine Reise durch die Untiefen gleichgeschlechtlicher Emanzipation in den USA und der Bundesrepublik Deutschland – die DDR findet nur am Rande Erwähnung. Eine persönlich gefärbte Einführung, Epilog, Danksagung, Zeittafel, Literaturverzeichnis und ein kombiniertes Personen-/Ortsregister runden das Werk ab.
Eine linksliberale Emanzipationsgeschichte …
Sparr betont, wie intensiv das Thema bereits durchforscht wurde und dass gleichwohl der genaue Ablauf der Ereignisse im Sommer 1969 sich noch nicht in einer kohärenten Darstellung in der Forschungsliteratur niedergeschlagen habe. Stets kreisen die Ausführungen um den Abend des 28. Juni 1969, als eine Razzia von New Yorker Polizisten in der Bar „Stonewall Inn“ im Greenwich-Village sich völlig anders entwickelte als in den Jahren zuvor. Anstatt die Demütigungen der Staatsmacht still zu erdulden, vermöbelten die Anwesenden die Polizisten, drängten sie von außen in die Bar zurück und drohten, das Gebäude mit den Beamten darin abzufackeln. Ausgehend von diesem Ereignis und den rasch verbreiteten Berichten entwickelte sich dann eine breite Solidaritäts- und Emanzipationsbewegung.
Sparr zeichnet diese Entwicklungen für das deutsche Lesepublikum nach und beschreibt, wie aus willkürlicher Polizeigewalt, sommerlicher Hitze und der notwendigen Menge anwesender Personen aus sozial benachteiligten Schichten sich binnen Minuten eine Stimmung des Unmuts entwickelte, der sich in Gegengewalt entlud (S. 21 ff. u. S. 27). Als Paradebeispiel dient Sparr die Transsexuelle Sylvia Rivera (1951–2002), deren Biografie mit der Story über das „Stonewall Inn“ verschmilzt. Die Wurzeln des Unmuts aber lagen Jahrzehnte zurück und Sparr bezieht sich hierbei nicht nur auf restriktive administrative Maßnahmen der 1950er-Jahre gegen sogenannte perverts, sondern auch auf den Kinsey-Report und dessen unterschwellige emanzipatorische Wirkung (S. 34). Kleine engagierte Gruppen gründeten sich und lösten sich wieder auf, doch so entstand eine politisierte Subkultur, die sich langsam entwickelte und im ganzen Land ausbreitete (S. 36). Schwule und Lesben marschierten hierbei getrennt auf das gleiche Ziel zu. Doch erst der revolutionäre Schwung der 1960er-Jahre mit Studentenrevolte und Schwarzer Bürgerrechtsbewegung, Anti-Vietnamprotest und Streiks ermöglichte die Anbahnung dessen, was Veteranen und euphorische Sozialhistoriker später die gay revolution nennen sollten (S. 44). Die bleiernen 1950er-Jahre mit Vorurteilen, Unterdrückung und Gewalt gab es aber auch in Europa und Sparr bezieht sich auf ihre visuelle Verarbeitung im Kinofilm „Große Freiheit“ (2021).
Ebenso wie in den USA entwickelte sich während der 1960er-Jahre auch in der Bundesrepublik ein gesamtgesellschaftliches Reformklima, von dem auch die Homosexuellen letztlich profitierten (S. 58). Sparr nimmt dabei Bezug auf das 1966 erschienene Buch Plädoyer für die Abschaffung des § 175.[1] Als Starthilfe für eine neue, sich als „schwul“ begreifende, politisch linksgerichtete Emanzipationsbewegung wird Rosa von Praunheims Film Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt aus dem Jahre 1970 beschrieben (S. 61–66). Das bürgerliche Publikum hingegen wurde eher durch Hans Mayers fünf Jahre später erschienene epochale Studie Außenseiter angesprochen (S. 72 ff.).[2] Emanzipationsgruppen aus der gesamten Bundesrepublik fanden erstmals 1979 zum Festival „Homolulu“ in Frankfurt am Main zusammen – eine Art gleichgeschlechtliches Woodstock (S. 79 ff.). Neben Politik rund um den Radikalenerlass spielten Yoga, die Entdeckung der eigenen Geschichte und die Suche nach neuen Agitationsformen eine wichtige Rolle. Zeittypisch durfte der „Arbeitskreis Pädophilie“ nicht fehlen, dessen Problematik Sparr breit schildert (S. 84). Ein Jahr später waren es dann die „Pädos“, die nach Ansicht des Autors die kurz vor der Bundestagswahl angesetzte Parteienbefragung in der Bonner Beethovenhalle bezüglich einer weiteren Reform des Sexualstrafrechts sprengten und damit der schwulen Emanzipationsbewegung schweren Schaden zufügten (S. 86).
Doch waren Veranstaltungen hinter geschlossenen Türen weniger geeignet, eine breite Öffentlichkeit für das eigene Anliegen zu gewinnen, als große, alle ,sexuellen Außenseiter‘ vereinende Demonstrationen, die sich hierzulande unter der Sammelbezeichnung „Christopher Street Day“ ab 1980 entwickelten (S. 88 ff.). Hier wurde auch erstmals auf die Ereignisse um das „Stonewall Inn“ Bezug genommen, was durch Rosa von Praunheims 1979 veröffentlichten Film Armee der Liebenden erleichtert wurde (S. 93–95). In den USA gab es längst all das, was allmählich auch in Deutschland selbstverständlich wurde: eine offene Subkultur inklusive schwuler Buchläden. So las der US-amerikanische Schriftsteller Edmund White ganz selbstverständlich auch im „Prinz Eisenherz“ in Westberlin aus seinen Werken (S. 98). Mit Hubert Fichte oder Detlev Meyer entwickelte sich auch hierzulande das Genre der schwulen Literatur (S. 101 ff.). Andere verbargen ihre Gefühle lieber in Tagebüchern, die erst nach ihrem Tode veröffentlicht wurden, wie im Fall des Schriftstellers und Regisseurs Horst Bienek, den Sparr in epischer Breite postum zu Wort kommen lässt (S. 108–121).
In diesem Zusammenhang kommt auch erstmals AIDS zur Sprache. Dass Deutschland bis 1990 aber mehr war als die Bundesrepublik und sich auch in der DDR eine Emanzipationsbewegung der „Perversen“ entfaltete, wird im folgenden Kapitel geschildert. Der Film Coming Out (1989) von Heiner Carow dient hierbei als Projektion. Erst danach widmet Sparr sich den sexualpolitischen Debatten in der Bundesrepublik der 1980er-Jahre (Kießling-Affäre, AIDS), denen er breiten Raum einräumt. Und schließlich fließen auch die Diskussionen um eine mögliche „Homo-Ehe“ und die Entdeckung der Vergangenheit der gleichgeschlechtlichen Emanzipationsbewegungen in die Darstellung ein (S. 139). Den Anfang hierzu hatte 1984 eine Ausstellung in Westberlin mit dem schönen Titel „Eldorado“ bereitet (S. 147 ff.). Es sollte allerdings bis 2015 dauern, dass eine ähnlich gelagerte Ausstellung Eingang in die heiligen Hallen des Deutschen Historischen Museums fand (S. 152 ff.).
Dem schwierigen und steinigen Weg des Themas ins Feuilleton und Kulturleben sind weitere Seiten vorbehalten, bevor der Leser zum Ende des Buches hin quasi in die Gegenwart stürzt (S. 164 ff.). Längst haben sich die Debatten und Diskurse verschoben, aber im Grunde geht es immer noch um die Frage der Freiheit, wie Sparr deutlich macht. Der Begriff „queer“ vereint nun alle sexuellen Minderheiten (S. 174) und erregt ebenso wie „Gender“ den Zorn der Konservativen. Längst aber gehört „Stonewall“ zum kulturellen Gedächtnis Amerikas und somit auch die gleichgeschlechtliche Emanzipation. Hiervon profitieren nun gerade auch im konservativen Milieu verwurzelte Männer, für die stellvertretend der Trump-Unterstützer Peter Thiel genannt wird (S. 186). Damit schließt die Darstellung, die in sich geschlossen wirkt.
… und ihre blinden Flecken
Dieser Eindruck entsteht jedoch einzig und allein deshalb, weil Sparr weite Teile der historischen Forschungslandschaft sowie der tatsächlichen Ereignisse, über die er schreibt, gekonnt ausblendet, um sein Narrativ von der linksliberal agierenden Emanzipationsbewegung, die trotz der Kritik an einigen diskriminierenden Paragraphen im Grunde nur ein friedliches Dasein im Hier und Jetzt erstrebte und vor allem stets gesetzestreu war, bedienen zu können. Die Vergleichbarkeit nordamerikanischer und bundesdeutscher sexueller Emanzipationsgeschichte setzt er voraus. Nichts liegt der Realität ferner. Bars wie das „Stonewall Inn“ und die im Anschluss an die Ereignisse im Sommer 1969 gegründeten Gruppen agierten in einer rechtlichen Grauzone, da sodomy in vielen US-Bundesstaaten weiterhin verboten war. Die westdeutsche Schwulenbewegung hingegen formierte sich erst nach der Entkriminalisierung des § 175. Die zuvor existierenden Vereine wurden von Sparr ebenso diskret aus der Geschichte getilgt wie die Tatsache, dass der viel gelobte Sammelband Plädoyer für die Abschaffung des § 175 nur der Aufguss einer früheren Petition zur Gesetzesreform gewesen war, die zu unterschreiben den Autoren des Buches von 1966 jedoch unter ihrer Würde erschienen war.[3] „Stonewall“ war eine Revolte von Außenseitern gewesen, in der Transpersonen und Prostituierte eine zentrale Rolle gespielt hatten, während die frühe Schwulenbewegung der Bundesrepublik stark im Angestelltenmilieu verankert gewesen war. Oder um es mit Reimut Reiche, Mitautor des von Sparr vielfach bemühten Soziologen Martin Dannecker zu sagen, erschienen Transsexuelle seinerzeit als „Monster“ aus einem real gewordenen „Kabinett des Dr. Mabuse“.[4] „Queerness“ war in der west- und ostdeutschen Schwulenbewegung damals noch kein Thema, wenn auch manches von dem, was heute unter dem Label verhandelt wird, hie und da existierte. Der Begriff selbst wurde allerdings erst in den letzten zehn Jahren in einem jeder sozialen Realität enthobenen akademischen Milieu aufbereitet. In den USA wiederum wurden die Angehörigen der Randgruppen ebenfalls zügig aus den Emanzipationsgruppen und der eigenen Geschichte getilgt, ehe sie nach 2010 allmählich erforscht wurden.[5]
Hinsichtlich der äußerst dünnen Auswertung der Forschungsliteratur bezüglich der Ereignisse um das „Stonewall Inn“ ist zu bemerken, dass Sparr zwar erwähnt, wie eng die Bar mit der Mafia verbunden war (S. 22), aber dennoch weiter an der Idee festhält, es seien allein die Gäste gewesen, die sich urplötzlich binnen Sekunden in maskuline Kämpfer verwandelten, die der New Yorker Polizei im Straßenkampf ebenbürtig waren. Sparr hätte gut daran getan, die Biografie von Stormé DeLarverie (1920–2014) einzubeziehen, die zwar als Frau in New Orleans geboren wurde, sich aber in Chicago als Mann ausgab, was ihr die Arbeit als Leibwächter für Mafiabosse erleichterte.[6] Später zog sie nach New York und verkehrte im „Stonewall Inn“, fungierte auch als Kontaktperson zur Mafia. Sie spielte eine Schlüsselrolle bei der Revolte und später im „Village“. Aber hierfür hätte der Autor ein wenig tiefer in die Forschungsliteratur einsteigen müssen. Dies hätte bedeutet, Quellen einzubeziehen, die über Bücher in angesehenen Verlagen hinausgehen: Szenepublikationen, Internet-Zeitschriften oder filmische Dokumentationen des nordamerikanischen Undergrounds. Doch das Narrativ der kulturrevolutionär auftretenden, aber politisch im Grunde loyalen schwul-lesbischen Emanzipationsgruppen durfte wohl nicht durch einen möglichen Link zum kriminellen Milieu beschädigt werden.
So erscheint es nur folgerichtig, dass Sparr den linken Terror der 1970er-Jahre gänzlich ausspart, obwohl sich unter den Mitgliedern der RAF auch Schwule und Lesben befanden, für die mit der „Rosa Hilfe“ zeitweise gar eine Art schwules Pendant zur „Roten Hilfe“ bestand. Sparr erwähnt diesen Verein nur einmal kurz rund um „Homolulu“, ohne jedoch dessen Zweck zu erläutern (S. 83). Die K-Gruppen bleiben ebenfalls unerwähnt. Infolgedessen kommt auch der Kurswechsel der Emanzipationsgruppen hin zu einer parlamentarischen Teilhabe nach dem „Deutschen Herbst“ 1977 wie aus dem Nichts. Die gesamte Alternativkultur des Jahrzehnts wird eingedampft auf eine einzige Erwähnung des Berliner Buchladens „Prinz Eisenherz“ (S. 100). So wirken nicht nur die Pädophiliedebatten seltsam abgehoben, als ob sie von außen an die schwulen Emanzipationsgruppen herangetragen worden wären, wobei dem Autor die Unterscheidung zwischen „pädophil“ (Sex mit Kindern) und „Ephebophilie“ (Sex mit Heranwachsenden) misslingt. In einer Zeit, da schwuler Sex erst ab 21 beziehungsweise 18 gestattet war, musste jeder Siebzehnjährige als „Kind“ erscheinen. Die lesbischen Pädophilen, die sich in eigenen „Kanalratten“-Emanzipationsgruppen sammelten, scheinen überhaupt nicht auf. Der winzigen Gruppe der „Pädos“ das Ende der Politikerbefragung in der Bonner Beethovenhalle anzulasten, ist grotesk, denn die Veranstaltung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, da die Organisatoren darauf bestanden hatten, die bedeutungslose DKP einzuladen, obwohl sie wussten, dass die den Kanzlerkandidaten stellende CSU dann keine Vertreter schicken würde.
So zeigt sich auch hier das Narrativ, welches das ganze Buch durchzieht: die gleichgeschlechtliche Emanzipationsbewegung war immer gut und alles Böse kam von außen – so auch HIV/AIDS, wobei dieser Komplex im ganzen Buch eher nebenher abgehandelt wird. Weder die damit verbundenen gesellschaftspolitischen Kurswechsel noch die Verlagerung der Emanzipationsarbeit hin zu Hygienekampagnen, die einher gingen mit einer engen Verzahnung mit Behörden und Ämtern, werden thematisiert. Das erscheint nur logisch, wenn man sich vergegenwärtigt, wie Sparr die Debatten der 1970er-Jahre auf ein Straßenfest in Frankfurt und eine Schwulenparade in Westberlin reduziert. Nichts, was das Bild der uniform auftretenden und Konformität erstrebenden gleichgeschlechtlich Liebenden in der historischen Rückschau stören könnte, darf in diesem Buch erwartet werden. So rezipiert Sparr auch keine Diskussionen in den seinerzeit einschlägigen Szenezeitschriften, sondern schwelgt stattdessen in den Tagebüchern und Romanen von Zeitgenossen, die sich selbst nie wirklich offen zu den Themen ihrer Zeit äußern wollten. Schließlich entbehrt der Seitenhieb auf Peter Thiel am Ende des Buches nicht einer gewissen Komik. Dessen politische Ansichten stehen zwar im Gegensatz zu allen Bestrebungen der aktuellen LGBTIQ+-Bewegung, aber sein Ansatz nach einer Zurückdrängung staatlichen Einflusses auf sexuelle Beziehungskonstrukte entspricht weit eher den ursprünglichen Zielen der gleichgeschlechtlichen Emanzipationsbewegungen als die Ansätze der aktuellen Regenbogenkrieger, die im Grunde nur noch aufgrund staatlicher Subventionen existieren.
Hinzu kommen kleinere Fehler. Da wird der Versuch der späten Adenauerrepublik aus dem Jahre 1962, das Strafrecht noch einmal zu verschärfen („E1962“), zum emanzipatorischen Reformvorhaben umgedeutet (S. 56), oder „Homolulu“ zu einem „Teil der APO“ erklärt, obwohl diese doch bereits 1969 untergegangen war (S. 90). Die Rezeption der Forschungsliteratur kann, wie bereits erwähnt, bestenfalls nur als oberflächlich bezeichnet werden. Wenigstens die Sammelbände der „Edition Waldschlösschen“ hätten aufgeführt werden können.[7] Abschließend stellt sich die Frage nach dem Sinn des Buches. Es ist keine exakte historische Darstellung, sondern eher der Versuch von Vergangenheitskonstruktion. So verrät das Werk weit mehr über den Autor als über die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Emanzipation in den USA und Deutschland. Das Buch liest sich flüssig und wird seine Leserschaft finden. Nur nicht bei Historikern.
Fußnoten
- Plädoyer für die Abschaffung des § 175, mit Beiträgen von Tobias Brocher u.a., Frankfurt am Main 1966.
- Hans Mayer, Außenseiter, Frankfurt am Main 1975.
- Bereits 1962 hatte der frühere Mitstreiter Hirschfelds, Kurt Hiller, gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Christian Adolf Isermeyer eine solche Petition konzipiert und u. a. Bauer und Giese zugeschickt, die sie jedoch nicht unterstützten. Siehe dazu Hans Günter Klein, Kurt Hillers strafpolitisches Engagement und die Neugründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees 1962, in: Rold von Bockel (Hg.), Kurt Hiller. Ein Leben in Hamburg nach Jahren des Exils, Hamburg 1990, S. 28–33, hier S. 30.
- Reimut Reiche, Sexualität, Identität, Transsexualität, in: Martin Dannecker / Volkmar Sigusch (Hg.), Sexualtheorie und Sexualpolitik. Ergebnisse einer Tagung, Stuttgart 1984, S. 51–66, hier S. 60.
- Heinz-Jürgen Voß / Salih Alexander Wolter, Queer und (Anti-)Kapitalismus, 2., durchges. Aufl., Stuttgart 2015, S. 30 f.; Jessi Gan, „Still at the Back of the Bus“. Sylvia Rivera’s Struggle, in: Centro Journal 19 (2007), 1, S. 124–139
- Über sie gibt es u.a. eine 2001 gedrehte Videodokumentation, die fallweise auf YouTube zu sehen war und ist. Siehe des Weiteren Elyssa Goodman, Drag Herstory: A Dragking’s Journey from Cabaret Legend to Iconic Activist, 29.03.2018.
- Andreas Pretzel /Volker Weiß (Hg.), Rosa Radikale. Die Schwulenbewegung der 1970er Jahre, Hamburg 2012. Andreas Pretzel / Volker Weiß (Hg.), Zwischen Autonomie und Integration. Schwule Politik und Schwulenbewegung in den 1980er und 1990er Jahren, Hamburg 2013.
Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Karsten Malowitz.
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