Zeitschrift
Aus Politik und Zeitgeschichte
Website: http://www.bpb.de/apuz
Erscheint: 27 Ausgaben pro Jahr
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) erscheint seit 1953 als Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“. Die Zeitschrift bietet eine Orientierungshilfe in komplexen Wissensgebieten und informiert über aktuelle Forschungsergebnisse. Als Forum für kontroverse Diskussionen veröffentlicht APuZ wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zu den Themen Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Auswahl der Themen wird von den politischen Ereignissen des Jahres sowie von allgemein gesellschaftlich bedeutsamen Sachverhalten bestimmt. Inhaltlich werden Schwerpunkte sowohl auf einführende Beiträge in komplexe Wissensgebiete als auch auf themenspezifische Zusammenfassungen des jeweiligen aktuellen wissenschaftlichen und politischen Diskussionsstandes gelegt. Mit der gesamten Themenpalette wird eine ausgewogene Mischung von grundsätzlichen und aktuell relevanten Analysen angestrebt.
Ausgaben
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 37-38
Die rechtsextremistische Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ brachte bis 2011 zehn Menschen um, verletzte zahlreiche weitere bei mindestens drei Sprengstoffanschlägen und beging 15 Raubüberfälle. Zwar gab es einen aufwändigen Strafprozess und zahlreiche parlamentarische Untersuchungsausschüsse, um die…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 35-36
Vor 50 Jahren, am 11. September 1973, stürzten Teile des chilenischen Militärs die demokratisch gewählte Regierung von Salvador Allende. Die Gewaltherrschaft der Militärjunta forderte nach offiziellen Angaben über 3.200 Tote und „Verschwundene“ sowie rund 38.000 politische Gefangene und Folteropfer – die Dunkelziffer…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 33-34
Das gezielte Aufdecken geheimer Informationen durch Insider („Whistleblowing“) wird innerhalb von Unternehmen, Organisationen und Behörden oft kritisch gesehen, die Enthüllung von Staatsgeheimnissen häufig sogar strafrechtlich verfolgt. Auch demokratische Rechtsstaaten tun sich schwer mit Whistleblowern und ihrem Tun.…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 30-32
Weltweit hungerten 2021 bis zu 828 Millionen Menschen. Rund 2,3 Milliarden, etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung, lebten in Ernährungsunsicherheit. Gleichzeitig gelten mehr Menschen als je zuvor als überernährt – längst ist von einer globalen „Adipositas-Epidemie“ die Rede. Mit der Weltbevölkerung wächst die globale…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 28-29
Seit einigen Jahren werden in Deutschland und Europa regelmäßig Hitzerekorde gebrochen; die sommerlichen Hitzewellen beginnen immer früher im Jahr und dauern zugleich immer länger an. Spätestens seit 2018 befindet sich Deutschland in einer Dürreperiode, die nicht nur durch zu geringen Niederschlag im Sommer…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 26-27
Längst hat die Volksrepublik China ihren Führungsanspruch nicht nur in der Region unter Beweis gestellt, als Großmacht hat sie auch international eine starke Position errungen. Dabei setzt Beijing in geopolitischen Angelegenheiten zunehmend auf Konfrontation. Insbesondere im Konflikt um Taiwan haben sich die Spannungen…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 25
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht fast überall in Europa unter Druck, auch in Deutschland steht er in der Kritik. Diese reicht vom Vorwurf, verschwenderisch mit Beitragsgeldern umzugehen, bis hin zur Unterstellung, parteipolitisch dominierte Rundfunkräte beeinflussten unzulässig Personal- und…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 22-24
Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen, Behörden – kaum ein Bereich ist vor Cyberangriffen sicher. Das Problembewusstsein in Politik und Gesellschaft ist zwar geschärft, aber noch immer gibt es zu viele Schwachstellen. So bezeichnet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in seinem Lagebericht 2022 die…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023) 20-21
Am 17. Juni 1953 protestieren über eine Million Menschen in der DDR. Doch der Volksaufstand wird blutig niedergeschlagen; mindestens 55 Menschen kommen zu Tode, Tausende werden verhaftet. Für Herrschende wie Beherrschte wird der 17. Juni zu einem bis 1989 nachwirkenden Trauma. Die Ereignisse in der DDR stehen im…
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Aus Politik und Zeitgeschichte 73 (2023), 17
Als Bundeskanzler Olaf Scholz wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die gesamte Ukraine von einer "Zeitenwende" sprach, schienen sich lange gehegte Erwartungen an die Bundesrepublik als zentrale Macht in Europa zu erfüllen. Seither hat sich unter Deutschlands Partnern zum Teil erhebliche Ernüchterung eingestellt.…