Oliver Römer | Rezension |

Im Getriebe funktionaler Differenzierung

Rezension zu „Laien. Eine Soziologie des Nichtwissens“ von Fran Osrečki

Fran Osrečki:
Laien. Eine Soziologie des Nichtwissens
Deutschland
Berlin 2025: Suhrkamp
336 S., 24 EUR
ISBN 978-3-518-30080-0

Vor nicht allzu langer Zeit hat sich der Bamberger Soziologe Richard Münch im Editorial einer großen Fachzeitschrift besorgt zu Wort gemeldet und das „Aussterben“[1] der Monografie in den Sozialwissenschaften beklagt. Er diagnostizierte den Niedergang eines soziologischen Genres, das der sich im Zeitschriftenwesen differenzierenden Einzelforschung vorausgeschaltet bleibt, diese zugleich bündelt und reflektiert. In der Tat ist kaum zu übersehen, dass die Entwicklung der soziologischen Theorie sich immer weniger an den forschungsbezogenen Eigenproblemen der Wissenschaftsdisziplin orientiert. Die Unterschiede zwischen theoretischer Reflexion, zeitdiagnostischer Selbstdeutung und beratender Intervention sind womöglich größer denn je geworden. Theoretische Begriffsarbeit, die – wie einst etwa Jürgen Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns[2] – den angestrengten Ernst lektürebasierter Oberseminare in sperrige literarische Formen gießt, fällt – abgesehen von wenigen Klassikern – längst aus dem Portfolio großer Publikumsverlage heraus. Der „lange Sommer der Theorie“[3] überwintert entweder als sich selbst historisierende Popgeschichte oder als Personenkult im Feuilleton.

Was eine kluge sozialtheoretische Monografie auszeichnet, scheint unter den Bedingungen der sich selbstauflösenden „großen Theorie“[4] in den Sozialwissenschaften unklarer denn je. Eine mögliche Antwort auf diese Frage gibt das Buch Laien des in Berlin lehrenden Soziologen Fran Osrečki. Bemerkenswert ist diese „Soziologie des Nichtwissens“ bereits deshalb, weil sie sich über weite Strecken wie ein ausgedehnter Essay liest, der scheinbar mühelos den Spagat von Anschaulichkeit und begrifflicher Genauigkeit meistert. Dem Verfasser – dieses Lob sei ihm gleich vorab beschieden – gelingt es auf rund 300 Seiten, sozialtheoretisch interessierte Leser:innen auf eine fesselnde Weise in seine Argumentation hineinzuziehen, sie im besten Sinne zu Mitdenker:innen seiner Fragen und Probleme zu machen. Obwohl Osrečki sich unübersehbar im Kosmos einer bestimmten soziologischen Tradition – nämlich der Linie der Luhmannschen Theorie funktionaler Differenzierung – bewegt, vermittelt die Lektüre von „Laien“ zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, es handele sich um eine theoretische Ab- oder Eingrenzungsbemühung, die programmatische Selbstbestätigung einer Tradition also – ganz im Gegenteil: Osrečkis Argumentation setzt theoretische Fliehkräfte frei, die ihn an die Grenzen des systemtheoretischen Planetensystems stoßen lassen. Gerade für Soziolog:innen, die dieser Variante soziologischer Differenzierungstheorie skeptisch gegenüberstehen, lohnt sich die Lektüre von und der Dialog mit Laien. Es handelt sich hierbei – im allerbesten Sinne – um ein Stück allgemeiner Soziologie.

Den Differenzierungstheoretiker Luhmann will Osrečki gerade nicht von dessen später Autopoiesis- und Kommunikationskonzeption her verstanden wissen. Vielmehr bevorzugt er jenen noch nahe am Parsonsschen Strukturfunktionalismus gebauten rollentheoretischen Realismus, der sich aus der jüngst verstärkt wiederentdeckten frühen Organisationssoziologie Luhmanns entwickelt.[5] Den Take-off von Laien bilden somit nicht zufällig die weithin liegengebliebenen Probleme der Professionssoziologie. Diese in Ansätzen etwa schon bei Max Weber und Émile Durkheim begründete Bindestrichsoziologie wurde in der nordamerikanischen soziologischen Diskussion der 1950er-Jahre aufgegriffen, um das Problem gesellschaftlicher Differenzierung auf eine stabile theoretische Grundlage zu stellen. Ausdifferenzierte Professionen oder Berufsrollen werden hierzu von anderen Typen sozialer Rollen wie denen von Familienmitgliedern oder Marktteilnehmer:innen unterschieden. Professionen, die in ihrer soziologisch reinsten Form durch freie Berufe in modernen Gesellschaften repräsentiert werden, helfen Mitgliedern dieser Gesellschaften bei der Lösung von außeralltäglichen Problemlagen: Ärzt:innen therapieren Krankheiten, die sich nicht von selbst kurieren, Rechtanwält:innen bearbeiten stellvertretend für ihre Mandant:innen komplizierte juristische Fragen. Berufsgruppen wie diese übernehmen spezifische Leistungsrollen und zeichnen sich dabei durch ein überlegenes und zugleich spezialisiertes Wissen aus, das sie im Regelfall in einer direkten Professionellen-Klienten-Beziehung entfalten. Getragen wird diese Beziehung von einem Vertrauen von Klienten in für sie undurchschaubares und zugleich überlegenes Expertenwissen einerseits sowie einer an den ethischen Standards einer bestimmten Berufsgruppe orientierten Form des professionellen Handelns andererseits. Beziehungen zwischen Professionellen und ihren Klienten lassen sich dementsprechend weder auf den Nenner von gewohntem Kontakt und emotionaler Zuneigung in einer sozialen Kleingruppe noch auf die anonymisierte, zweckrationale Form wirtschaftlicher Tauschhandlungen bringen. Was hier vorliegt, ist eine auf normative Orientierungen gegründete Form der Kooperation und Selbstkontrolle, die sich – folgt man Talcott Parsons – als tragender Aspekt einer „‚voluntaristische[n]‘ Handlungstheorie“ (S. 59) beschreiben lässt. Aus Sicht dieser Soziologie handelt es sich bei Professionen also um eine Nahtstelle, an der sich die funktionale Differenzierung von gesellschaftlichem Wissen und Können im Rahmen einer auf Kooperation gegründeten Ordnung entfaltet: Sie sind – Durkheimianisch gedacht – eine Quelle „organischer Solidarität“[6].

Während der soziologische Strukturfunktionalismus in der Tradition von Parsons insbesondere der gesellschaftlichen Integrationsfunktion von Professionen eine Reihe instruktiver Untersuchungen gewidmet hat, sind gerade in dieser Tradition die Klienten, als kooperierende Laien konzipiert, merkwürdig unterbelichtet geblieben. Wie Osrečki in den ersten drei Kapiteln seines Buches zeigt, hat nicht zuletzt eine antifunktionalistisch argumentierende Wissenschafts- und Technokratieforschung dieses Feld besetzt. Während etwa die Linie der Science and Technology Studies (STS) den Aspekt des gewöhnlichen Alltagshandelns in Expertenkontexten betont, thematisieren herrschaftskritische Perspektiven das Machtgefälle in Professionellen-Klienten-Beziehungen: Statt Kooperation und normativer Integration ist – etwa bei Pierre Bourdieu – von feldspezifischen Exklusionseffekten die Rede.

Osrečki bringt diese konzeptionellen Widersprüche innerhalb der soziologischen Theoriediskussion auf den Nenner von „starken“ und „schwachen“ Laienkonzeptionen. Aus seiner Sicht gehört es zu den Vorzügen einer funktionalistischen Argumentation, dass sie mit starken Laien rechnet, die über Kooperationsangebote in Sozialsysteme integriert werden. In einer einerseits funktional differenzierten, andererseits auf „Vollinklusion“ ihrer Mitglieder beruhenden modernen Gesellschaft gewinnen Laien damit an Bedeutung. Ihr praktisches Wirken reduziert sich nicht auf die ebenfalls bereits spezialisierten Tätigkeiten etwa von Amateursportler:innen oder Kunstliebhaber:innen, die gewissermaßen sekundäre Leistungsrollen innerhalb von Professionen übernehmen. In Gestalt von Publikumsrollen kommt der Inklusion von Laien in gesellschaftlichen Funktionssystemen vielmehr eine zentrale Bedeutung zu: In der Politik werden sie als Wähler:innen, in der Wirtschaft als Konsument:innen entdeckt und adressiert. Osrečki spricht in diesem Zusammenhang von „Laienidealisierungen“, die in der Funktionslogik sozialer Systeme selbst vorgenommen werden.

Diese Wendung innerhalb seiner Argumentation ist in der Tat wichtig und bemerkenswert. Bereits Ralf Dahrendorf hat in seiner kritischen Einordnung festgehalten, dass der soziologische Rollenbegriff strenggenommen als „Schnittpunkt“ von Individuum und Gesellschaft – also gerade nicht zwischen Individuen – konzipiert sei.[7] Rollen seien eigentlich gar nicht anders denkbar denn als gesellschaftlich präformierte Verhaltensschablonen. Interaktive Effekte von rollenorientiertem Handeln, wie sie etwa bei Erving Goffman[8] in den Mittelpunkt rücken, bleiben dem durch Rollen selbst vorgegebenen Handlungsrahmen stets nachgeordnet. Insbesondere im mittleren Teil von Osrečkis Buch findet genau diese Einsicht ihre Anwendung auf die funktionalistische Professionssoziologie selbst und die in ihr unterstellte Professionellen-Klienten-Beziehung: Auch soziale Funktionssysteme im Parsonsschen und Luhmannschen Sinne kennen weiterhin aufeinander bezogene Leistungs- und Publikumsrollen. Allerdings leben diese Rollen gerade davon, dass sie interaktiv unerreichbar bleiben, sprich: eben nicht in direkten Interaktionen zwischen realen Personen vollzogen, bestätigt oder hinterfragt werden. Es handelt sich – wie Osrečki pointiert festhält – um das Phänomen von „sehr interaktionsarm inkludierenden exit-voice-Funktionssystemen“ (S. 250 f.). Ein Verkennen dieser „Logik“ gesellschaftlicher Funktionssysteme – etwa im Anprangern „falschen“ Wahl- oder Konsumverhaltens – erweist sich in modernen Gesellschaften als eine „Publikumsbeschimpfung“[9] ohne echten Adressaten – ebenso wie umgekehrt die Behauptung vom „Willen des Volkes“ oder den „Bedürfnissen der Verbraucher“ populistische Rhetorik ohne lokalisierbares Subjekt bleibt.

Die Beziehung zwischen Professionellen und Klienten, Leistungs- und Publikumsrollen in modernen Gesellschaften ist so betrachtet von einer Form des wechselseitigen Nichtwissens getragen. Gerade starke Laien fordern – so Osrečkis bedenkenswerte und gegen schwarzmalerische Technokratiethesen gerichtete Überlegung – Professionelle immer wieder aufs Neue heraus. Nicht ihr Ausschluss aus Funktionssystemen, sondern eine unsichere, von doppelter Kontingenz getragene Beziehung des Einschlusses bleibt entscheidend. Diese Form der Integration in gesellschaftliche Funktionssysteme bringt allerdings nur dann starke Laien hervor, wenn deren Publikumsrollen nicht als bloße Komplementärrollen zu den ausdifferenzierten Professionen verstanden werden. Hier macht Osrečki sehr überzeugend auf ein Missverständnis in jener Tradition aufmerksam, auf die er sich zumeist positiv bezieht: Gerade funktionalistische Argumentationen neigen dazu, gesellschaftliche Beobachterperspektiven entlang der Struktur der vorgegebenen Differenzierungsachsen aufzulösen. Sie übersehen so, dass Publikumsrollen ihre Qualität und Unberechenbarkeit in modernen Gesellschaften aus der Tatsache beziehen, sich bemerkenswert selten diszipliniert an das in Professionsrollen für sie vorgesehene Skript zu halten. Wähler:innen etwa entscheiden in Wahlen oft aufgrund ihrer Präferenzen als Kosument:innen. Sie begehen damit einen „laienhaften ‚Kategorienfehler‘“ (S. 176), der sie nicht nur zu einer unberechenbaren Größe für Politiker:innen und Wahlforscher:innen macht, sondern ganz grundsätzlich interessante soziologische Rückschlüsse auf die Grenzen funktionaler Differenzierung moderner Gesellschaftssysteme ermöglicht.

Womöglich, so die Überlegung, die sich an Osreckis sehr kluges Buch unmittelbar anschließt, tangiert der Verfasser auf diese Weise jenes Getriebe funktionaler Differenzierung, das gerade in der autologischen Systemkonzeption des späten Luhmann immer weiter außer Sicht gerät. Wie Laien ebenfalls veranschaulicht, bleibt aber auch der in den theoretischen Kontroversen um die soziologische Systemtheorie immer wieder aufgewärmte Gegenentwurf einer etwa von Schütz, Berger und Luckmann phänomenologisch, von Habermas kommunikationstheoretisch grundierten Theorie der Alltags- oder Lebenswelt konzeptuell unbefriedigend. Denn wo jene gemeinsame Erfahrungsgrundlage oder Universalgrammatik – kurzum: das geteilte Wissensfundament – eines sozialen Laienhandelns lokalisiert werden soll, das zwischen den Erwartungen und Referenzen unterschiedlicher Professionsrollen derart flexibel hin- und herzugleiten vermag, bleibt letztendlich unklar.

Wahrscheinlich könnten diese grundlegenden theoretischen Fragen der modernen Soziologie dann produktiv weiterbearbeitet werden, wenn man eine eigentlich naheliegende Frage stellt, die sich interessanterweise dem Horizont von Osrečkis Buch entzieht, aber in der Vergangenheit immer wieder Gegenstand von soziologisch-theoretischen Erwägungen gewesen ist: Sind nicht soziale Situationen denkbar, in denen nicht nur Laien, sondern auch die ach so disziplinierten Professionsrollenträger:innen moderner Gesellschaften gleichermaßen aus ihrer Rolle fallen? Genau diesem Problem geht etwa der Münsteraner Soziologe Hans Jürgen Krysmanski schon Mitte der 1960er-Jahre in direkter Auseinandersetzung mit Luhmann und mit Blick auf das Wissenschaftssystem moderner Industriegesellschaften nach. Krysmanskis Überlegungen zur Bestimmung der Grenzen funktionaler Differenzierung entzünden sich an der Frage von existenziellen Bedrohungen, wie sie sich etwa an den wissenschaftlichen Fortschritten im Bereich der Kernspaltung entzünden. Dass in diesem Kontext ein der politischen Bürgerrolle verpflichtetes „wissenschaftliche[s] Privatverhalten“[10], also eine persönliche Urteilsbildung gegen die Regeln der wissenschaftlichen Profession, nicht nur Ausdruck von Verhaltensweisen bleibt, die wissenschaftlichen Laien in modernen Gesellschaften offensteht, beweisen spätestens seit Mitte des 20. Jahrhundert die in ethischen und politischen Technikfolgereflexionen sichtbar werdenden Rollenkonflikte bedeutender Naturwissenschaftler:innen. Funktionale Differenzierung gerät so betrachtet aber nicht nur seitens der Laien, sondern auch seitens der Professionellen unter Druck.

Nach Krysmanski hat bekanntlich Ulrich Beck auf der Basis dieser Erkenntnis eine ganze Theorie reflexiver Modernisierung entwickelt, die sich seit den 1990er-Jahren ebenfalls in das Gewand einer Soziologie des Nichtwissens gekleidet hat.[11] Anders als Osrečki ging es Beck allerdings gerade nicht primär um die Frage eines strukturell wechselseitigen Nichtwissens zwischen Professionellen und Laien, sondern um ein angesichts der ungeplanten Nebenfolgen technisch-industrieller Modernisierung gemeinsam geteiltes Nichtwissen und die aus dieser Konstellation entstehenden transformativen Dynamiken für die funktionalen Differenzierungsformen moderner Gesellschaften. Und es wäre an dieser Stelle ebenfalls bedenkenswert, dass Beck diese Überlegungen aus einer Theorie der beruflichen Arbeitsteilung[12] entwickelt, die – im Gegensatz zu Luhmann – gerade nicht von einem Primat der funktionalen Differenzierung ausgeht, sondern an den von Marx, aber auch von Durkheim und Simmel beobachteten Individualisierungseffekten der kapitalistischen Arbeitsteilung ansetzt.[13] Gelingt es diese Diskussion wiederaufzunehmen, dann könnte sich Osrečkis Buch in der Tat einmal als wichtiger Beitrag zu einer Diskussion erweisen, die weit über die Eigenprobleme systemtheoretischer Differenzierungstheorien hinausreicht.

  1. Richard Münch, Soziologie in der Identitätskrise. Zwischen totaler Fragmentierung und Einparadigmenherrschaft, in: Zeitschrift für Soziologie 47 (2018), 1, S. 1–6, hier S. 2.
  2. Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, 2 Bde., Frankfurt am Main 1981.
  3. Philipp Felsch, Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte. 1960–1990, München 2015.
  4. Vgl. C. Wright Mills, Soziologische Phantasie, übers. von Ulrike Berger, hrsg. von Stephan Lessenich, Wiesbaden 2016, S. 53–86.
  5. Vgl. aktuell hierzu Niklas Luhmann, Die Grenzen der Verwaltung, hrsg. von Johannes F. K. Schmidt und Christoph Gesigora, Berlin 2021.
  6. Vgl. Émile Durkheim, Über soziale Arbeitsteilung. Studie über die Organisation höherer Gesellschaften, übers. von Ludwig Schmidts, Frankfurt am Main 1988, S. 162–184.
  7. Vgl. Ralf Dahrendorf, Homo sociologicus. Ein Versuch zur Geschichte, Bedeutung und Kritik der sozialen Rolle. Josef König zum 65. Geburtstag, Köln 1959.
  8. Vgl. Erving Goffman, Wir allen spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag, übers. von Peter Weber-Schäfer, München 1969.
  9. Vgl. Peter Handke, Publikumsbeschimpfung, in: ders., Die Theaterstücke, Frankfurt am Main 1992, S. 7–42.
  10. Hans Jürgen Krysmanski, Soziales System und Wissenschaft, Gütersloh 1967, S. 67.
  11. Vgl. Ulrich Beck, Wissen oder Nichtwissen? Zwei Perspektiven „reflexiver Modernisierung“, in: Ulrich Beck / Anthony Giddens / Scott Lash, Reflexive Modernisierung. Eine Kontroverse, Frankfurt am Main 1996, S. 289–315.
  12. Vgl. Ulrich Beck / Michael Brater, Berufliche Arbeitsteilung und soziale Ungleichheit. Eine gesellschaftlich-historische Theorie der Berufe, Frankfurt am Main 1978.
  13. Vgl. hierzu ausführlich: Oliver Römer, Eine unbekannte Soziologie einer unbekannten Gesellschaft? Ulrich Becks ungeschriebenes theoretisches Hauptwerk „Die Suche nach Wirklichkeit“ – eine Spurensuche, in: Oliver Römer / Clemens Boehncke / Markus Holzinger (Hg.), Soziologische Phantasie und kosmopolitisches Gemeinwesen. Perspektiven einer Weiterführung der Soziologie Ulrich Becks (= Soziale Welt. Sonderband 24), Baden-Baden 2020, S. 17–43.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Jens Bisky.

Kategorien: Epistemologien Gesellschaft Gruppen / Organisationen / Netzwerke Systemtheorie / Soziale Systeme Wissenschaft

Oliver Römer

Dr. Oliver Römer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind soziologische Theorie, Geschichte und Wissenschaftstheorie der Soziologie sowie politische Philosophie.

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