Petra Stykow | Rezension |

Selbstverwirklichung als Dienst am Vaterland

Rezension zu „Flexible Authoritarianism. Cultivating Ambition and Loyalty in Russia” von Anna Schwenck

Anna Schwenck:
Flexible Authoritarianism. Cultivating Ambition and Loyalty in Russia
Vereinigtes Königreich / USA
Oxford / New York 2024: Oxford University Press
xvi, 318 S., £ 19.99
ISBN 978-0-19-775159-6

Wie sichern autoritäre Regime ihre Herrschaft? Die Antwort der Totalitarismusforschung auf diese Frage – mittels Repression, ideologischer Indoktrination und Unterdrückung jeglicher Formen der gesellschaftlichen Selbstorganisation – war sicherlich schon immer unterkomplex. Die jüngere Vergleichende Autoritarismusforschung verwarf sie aber nicht zuletzt aus empirischen Gründen. Die neuen Autokratien des frühen 21. Jahrhunderts propagieren keine eschatologischen Ideologien, verzichten auf massenhafte Repressionen, dulden einen gewissen ökonomischen, gesellschaftlichen sowie politischen Pluralismus und halten regelmäßig Wahlen ab, die sie allerdings nie verlieren.

Die Resilienz dieser „elektoralen Autokratien“ wird in der Forschung zumeist mit zwei Faktoren erklärt: zum einen mit der erfolgreichen Kooptation der politischen Opposition in das Regime und zum anderen mit seiner weitgehenden Akzeptanz durch die Bevölkerung. Ob diese Akzeptanz auf der realen Performanz der Regierenden oder der mehr oder weniger subtilen Inszenierung ihres Führungspersonals als kompetente Manager[1] („Informationsautokratie“) beruht, ist umstritten. Ergänzt und theoretisch herausgefordert werden solche neoinstitutionalistischen Erklärungen durch sozial- beziehungsweise emotionspsychologische Interpretationen, die – speziell am Beispiel Russlands – eine „Ko-Konstruktion“ autoritärer Herrschaftsverhältnisse durch Regime und Bevölkerung diagnostizieren. Letztere unterstützt das Regime demnach nicht zwingend aus Überzeugung, sondern aufgrund von Konformismus und Konfliktaversion, eines emotional verankerten Gemeinschaftsgefühls, geteilter Narrative oder auch, weil sie keine realistische Alternative zu ihm sieht.[2]

Mit ihrem Buch Flexible Authoritarianism. Cultivating Ambition and Loyalty in Russia liefert Anna Schwenck einen höchst anregenden kultursoziologischen Beitrag zu dieser Diskussion. In Vorgehen und Duktus den Area Studies zuzurechnen, widmet sie sich einer für die Zukunftsfähigkeit des Putin-Regimes zentralen, bisher jedoch von der Forschung nicht beachteten sozialen Kategorie und entwickelt zugleich eine originelle theoretische Perspektive. Russland verkörpert ihr zufolge ebenso wie etwa China oder Ungarn den Typus eines „flexiblen Autoritarismus“. Charakteristisch für solche Regime ist einerseits die Kombination aus autoritär-neotraditioneller Restrukturierung der Gesellschaft und neoliberaler Wirtschaftsmodernisierung (S. 188), andererseits die Verknüpfung distinkter Wert- und Anreizsysteme, womit die Autorin „political ideologies with a subjective side“ (S. 44) meint. Flexible autoritäre Regime bedienen sich demnach undemokratischer Herrschaftspraktiken und propagieren moralisch konservative sowie nationalistische Werte, greifen aber zugleich auf die typische Rhetorik des Neoliberalismus zurück. Sie appellieren an die Herrschaftsunterworfenen, Eigenverantwortung zu übernehmen und nach „unternehmerischer“ individueller Selbstverwirklichung zu streben. Indem sie an die global dominierende Ideologie des frühen 21. Jahrhunderts anknüpfen, eröffnen solche Regime ihren Bürgern spezifische Partizipationsmöglichkeiten, durch die sowohl „Humankapital“ für die Volkswirtschaft mobilisiert als auch Loyalität gegenüber dem Regime erzeugt werden kann.

Die Spielräume, die das Putin-Regime mithilfe der „aesthetics, promises, and techniques of cool start-up capitalism“ (S. 7) eröffnet, richten sich in erster Linie an die „strategischen Eliten“, also jene breite Schicht von Funktions- und Leistungsträgern, auf die es in allen gesellschaftlichen Bereichen angewiesen ist. Als organisatorische und kulturelle Form der gezielten Nachwuchsrekrutierung und -förderung dieser Schicht untersucht die Autorin Sommercamps – ein institutionalisiertes jugendpolitisches Format des Putin-Regimes, das von staatlichen Behörden organisiert und häufig von lokalen Unternehmern mitfinanziert wird. Sommercamps verbinden Angebote zur Entwicklung von Führungsqualitäten, Plattformen zur Präsentation eigener (Business-)Ideen sowie Gelegenheiten zur Vernetzung mit Gleichgesinnten und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik. Zugleich vermitteln sie die kulturellen Deutungsmuster des Regimes. Ihr auch international bekannter Prototyp war das von 2005 bis 2014 jährlich veranstaltete föderale „Lager Seliger“; seit etwa 2009 entstanden ähnliche Camps auch in vielen Regionen Russlands. Laut offiziellen Angaben nahmen 2022 über 20.000 junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren an föderalen oder regionalen Sommercamps teil, darunter auch an einigen in den okkupierten ukrainischen Gebieten (S. 217).

Nachdem die Autorin im ersten Kapitel ihre theoretische Perspektive entfaltet und im zweiten Kapitel einen persönlichen Erlebnisbericht über ihre Teilnahme an Sommercamps in den Jahren 2013 und 2014 vorausgeschickt hat, organisiert sie die folgenden Kapitel entlang thematischer Schwerpunkte. Dies ermöglicht es ihr, die auf teilnehmender Beobachtung und semistrukturierten Interviews beruhenden empirischen Erkenntnisse in größere Zusammenhänge einzuordnen.

Im Mittelpunkt des dritten Kapitels stehen die Sommercamps als organisatorische Form. Einerseits erscheinen sie als lokale Manifestationen der young leadership programs, die sich im Zuge der transnationalen Diffusion neoliberaler Ideen und Praktiken seit den 1980er-Jahren global etabliert haben. Andererseits stehen sie unverkennbar in der Tradition der sowjetischen Pionierlager, die ihrerseits stark von der ursprünglich britischen Pfadfinderbewegung beeinflusst waren. Diese hatte Anfang des 20. Jahrhunderts auch im vorrevolutionären Russland Fuß gefasst und wurde in den 1920er-Jahren an die Bedürfnisse des KPdSU-Einparteiregimes angepasst. In den Pionierlagern, in denen sie ihre Feriensommer verbrachten, wurden Kinder nicht nur zu loyalen Staatsbürgern erzogen, sondern zugleich im Geist von Wettbewerb, individueller Initiative und Selbstdisziplin – also im Sinne von Werten, die sich nicht zuletzt in der neoliberalen Arbeitsethik der Gegenwart wiederfinden. An diese in der kollektiven Erinnerung zumeist positiv besetzte Tradition knüpfte das Putin-Regime seit Mitte der 2000er-Jahre an.

Der Entstehungsgeschichte der Sommerlager gibt Schwenck allerdings noch eine weitere Wendung: Zwar sehen sich die heutigen Camps überwiegend in der Tradition des „Seliger“-Lagers, das von der regimetreuen Jugendorganisation „Naschi“ in unmittelbarer Reaktion auf die „Orange Revolution“ in der Ukraine (2004) ins Leben gerufen worden war. Ihre spezifische Verbindung von Autoritarismus und Neoliberalismus verdanken sie der Autorin zufolge jedoch weniger dieser Initiative der Präsidialadministration als vielmehr einer regionalen Innovation mit landesweiter Ausstrahlung (S. 56–68): In Reaktion auf die katastrophale Wirtschaftslage der zentralsibirischen Region Krasnojarsk hatte deren damaliger Gouverneur – zuvor Manager eines der größten Rohstoffunternehmens Russlands – mit neuen Formen experimentiert, Jugendlichen Freizeitangebote zu machen und sie zugleich auf flexible Arbeitsmärkte vorzubereiten. Seit 2007 gehörte dazu auch ein regionales Sommercamp, dessen zentrales Ziel darin bestand, den Unternehmergeist junger Menschen zu fördern. Schwencks Beobachtungen zufolge kam es seit 2014 zwar zu einer (Re-)Politisierung der Camps, ihren Bildungsprogrammen komme jedoch weiterhin größeres Gewicht zu als propagandistischen Inhalten.

Im vierten Kapitel analysiert die Autorin die Sommercamps als „politische Spektakel“, in denen sich der „flexible Autoritarismus“ inszeniert. Symbole, Rituale und Unterhaltungselemente erzeugen demnach ein Gemeinschaftsgefühl, das die emotionale Identifikation mit den Zielen des Regimes stärkt. Selbstermächtigungs-Slogans, eine dialogische Atmosphäre sowie partizipative Lernformate, die an Personalentwicklungsprogramme und Start-up-Trainings erinnern, gehen mit strengen Verhaltensvorschriften, einem stark durchorganisierten Tagesablauf und hierarchischen Organisationsstrukturen einher, womit – bewusst oder unbewusst – an sowjetische Traditionen angeknüpft wird. Schwenck beobachtet, dass die meisten Teilnehmer diesen autoritären Erziehungsstil akzeptieren. Weitaus wichtiger sei für sie die Erfahrung, Teil einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu sein, die sich aktiv für die weitere Entwicklung ihres Stadtteils, ihrer Region oder des gesamten Landes engagieren.

Das Bild der Einstellungen und Werte der jungen Erwachsenen, das die Autorin im fünften Kapitel zeichnet, wirkt zunächst widersprüchlich. Einerseits beschreiben viele Befragte die Zustände in Russland als korrupt und rückständig und führen dies auf einen als defizitär wahrgenommenen „Nationalcharakter“ zurück, der sich sowohl im egoistischen Bestreben der Eliten nach Selbstbereicherung als auch im Paternalismus der überwiegend passiven Bevölkerung äußere. Andererseits bekunden sie hohe Loyalität gegenüber dem Regime und starke emotionale Verbundenheit mit ihrer Heimatregion und dem Land insgesamt. Mehr noch: Die meisten akzeptieren autoritäre Praktiken des Regimes als angemessene Reaktion auf gesellschaftliche Missstände oder äußere Bedrohungen und vertreten ausgeprägt konservative Familienwerte sowie nationalistische Einstellungen.

Diesen scheinbaren Widerspruch löst Schwenck überzeugend durch das Konstrukt des „capitalist-friendly patriotism“ (S. 157) auf, in dem das individuelle Streben nach Glück und die unternehmerische Wettbewerbsorientierung – auch hinsichtlich des eigenen Lebensentwurfs – mit der tiefen Bindung an das „Vaterland“ verknüpft ist. Selbstverwirklichung und Investitionen in die eigene Karriere gelten demnach als Anstrengungen im Dienst des Gemeinwohls, wodurch neoliberale Prinzipien mit der sowjetischen Norm aufopferungsvoller Arbeit zum Wohle von Gesellschaft und Staat vereinbar werden. Dieser individualistisch aufgeladene Patriotismus erklärt nach Schwenck auch, weshalb die Interviewten tiefgreifenden Wandel auf der gesellschaftlichen Makroebene weder anstreben noch für realistisch halten. Veränderungen müssten vielmehr lokal ansetzen, etwa durch bürgerschaftliches Engagement oder Maßnahmen individueller (Um‑)Erziehung. Die Einstellungen der Teilnehmer spiegeln somit die im Camp gepflegten Werte wider und stehen im Einklang mit den Zielen der Jugendpolitik des Regimes.

Wie sich diese Verbindung von individuellem Erfolgsstreben und Gemeinwohlorientierung auch jenseits der Camps manifestiert, zeigt das sechste Kapitel. Im Mittelpunkt stehen zwei Gruppen von „Selbstjustiz-Unternehmern“ („vigilante entrepreneurs“), die wie Bürgerwehren agieren. Sie fordern Personen, die Verkehrsregeln oder öffentliche Alkohol- und Rauchverbote missachten, vor laufender Kamera zu Verhaltensänderungen auf und filmen deren Reaktionen; dabei kommt es mitunter zu (auch gewaltsamen) Auseinandersetzungen. Die auf YouTube veröffentlichten Videos erzielen teilweise erhebliche Einnahmen. Anhand der populärsten Beiträge arbeitet die Autorin die vielfältige Einbettung dieser eigentümlichen Form neoliberal-autoritären bürgerschaftlichen Engagements heraus. So ging eine der beiden untersuchten Gruppen unmittelbar aus dem „Seliger“-Lager 2010 hervor, was ihr unter anderem eine Anschubfinanzierung aus dem Präsidialfonds einbrachte. Sie verkörpert die Camp-Kultur ebenso wie die zweite, aus der rechtsextremen Subkultur stammende Gruppe. Beide zielen mit ihren Aktions- und Social-Media-Formaten auf Erziehung zu normenkonformem Verhalten und verbinden moralischen Anspruch mit ökonomischem Profitstreben.

Zugleich verkörpern diese auf den ersten Blick randständigen Phänomene Schwenck zufolge exemplarisch den Kern des „flexiblen Autoritarismus“: die Verbindung neoliberaler Ideale von Individualismus, Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung mit Techniken autoritärer Disziplinierung und der Inszenierung einer „heroischen Maskulinität“, die entschlossen gegen Normenverstöße vorgeht. Damit tragen die „Selbstjustiz-Unternehmer“ auch zur Legitimierung und Stabilisierung des Putin-Regimes bei. Wie die Teilnehmer der Sommercamps verlagern sie die Verantwortung für gesellschaftliche Missstände auf die individuelle Ebene und bewerben neotraditionelle Vorstellungen gegenüber ihrer vorwiegend jugendlichen Zielgruppe als attraktive, „patriotische“ Ideale.

Als soziales Phänomen sind auch die Selbstjustiz-Unternehmer weder voraussetzungslos noch einzigartig. Wie die Sommercamps verdanken sie ihre Existenz einerseits der Wiederbelebung sowjetischer Formen jugendlichen Engagements seit den frühen 2000er-Jahren. Andererseits gibt es auch in westlichen Gesellschaften – die Autorin verweist insbesondere auf die USA und Großbritannien – private Bürgerinitiativen, die in Kooperation mit der Polizei versuchen, neoliberale und neotraditionell-konservative Vorstellungen von „Recht und Ordnung“ auf lokaler Ebene durchzusetzen.

Schwencks Buch, das auf ihrer Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin beruht und 2024 mit dem „Mary Douglas Prize for Best Book in the Sociology of Culture“ der American Sociological Association ausgezeichnet wurde, ist reich an klugen Beobachtungen und Interpretationen. Es liest sich ausgesprochen anregend, auch wenn ich mir stellenweise weniger Redundanz, größere begriffliche Präzision und eine straffere Argumentationsdramaturgie gewünscht hätte. Die systematischen Erträge der Studie, die weit über die untersuchten Fälle hinausreichen, hätten zudem stärker herausgearbeitet werden können, um ihre Rezeption auch außerhalb der kultursoziologischen Russland-Forschung zu erleichtern. Sie ist gleichwohl aus drei Gründen von besonderem Wert für die Vergleichende Autoritarismusforschung:

Erstens erscheint der Ansatz, moderne autoritäre Regime in Beziehung zum Neoliberalismus zu setzen, fruchtbar und wichtig. Das Konzept des „elektoralen Autoritarismus“ erfasst, dass solche Regime über die institutionelle Grundausstattung moderner Demokratien verfügen, diese aber so manipulieren, dass das Risiko eines elektoralen Machtverlusts minimiert wird. Schwencks Perspektive auf die Kompatibilität autoritärer Praktiken mit der „subjektiven Seite“ des Neoliberalismus steht im Kontrast zu dieser Perspektive. Sie ergänzt sie aber auch, da sie nicht den autoritären Missbrauch demokratischer Institutionen, sondern die „systemneutrale“ Passfähigkeit neoliberaler Ideologie in den Mittelpunkt stellt (S. 44 f.). Vor diesem Hintergrund erscheinen die Entwicklungen in Russland sogar als „forerunner of a global authoritarian Right gaining wide popularity“ (S. 27).

Zweitens wirkt die Rekonstruktion der Geschichte der Sommercamps und die Analyse ihrer Inhalte und Formate dem aktuell besonders naheliegenden und intensiv praktizierten Othering Russlands entgegen. Schwenck beschreibt die Camps – ebenso wie ihre sowjetischen Vorbilder, die Pionierlager – als selektiv importierte und dann lokal angeeignete Varianten organisatorischer, kultureller und ideologisch legitimierter Sozialisationsformen, die vom jeweiligen globalen Zeitgeist hervorgebracht wurden und transnational diffundiert sind.

Drittens untersucht Schwenck zwar nur einen Teil des Führungskräftenachwuchses der strategischen Eliten Russlands. Gleichwohl liefert sie eine plausible Erklärung dafür, warum nicht nur der innere Machtzirkel des Regimes, sondern auch diese deutlich größere Gruppe bis heute loyal zu Putin zu stehen scheint. Damit widerspricht ihre Interpretation einem modernisierungstheoretischen Optimismus, wie ihn etwa Sergei Guriev und Daniel Treisman vertreten. Diese Autoren argumentieren, moderne „Informationsautokratien“ müssten früher oder später daran scheitern, die wachsende Gruppe der „Informierten“ dauerhaft zu kooptieren, da gebildete, medienversierte und international vernetzte Bürger zunehmend in der Lage seien, die offizielle Propaganda zu durchschauen. Solche Regime müssten sich daher mittel- oder langfristig entweder demokratisieren oder aber in „traditionelle Angstautokratien“ transformieren.[3] Schwencks Studie legt hingegen nahe, dass Kooptation auch über das Versprechen individueller Selbstverwirklichung funktionieren und gerade unter den „Informierten“ robuste Loyalität stiften kann. Auch wenn das Putin-Regime immer repressiver gegen Widerspruch vorgeht und sichtbar verroht, sollte man daraus nicht schließen, dass seine Herrschaft inzwischen ausschließlich auf Angst beruhe und nur noch mit „totalitären“ Mitteln durchgesetzt werden könne. Das wäre zu einfach.

  1. Im Folgenden wird das generische Maskulinum verwendet; es bezieht sich auf Personen aller Geschlechter.
  2. Für einen Diskussionsüberblick siehe Petra Stykow, Warum unterstützt die Bevölkerung ein autoritäres Regime? Neuere politikwissenschaftliche Forschungen über die Popularität Wladimir Putins, in: Neue Politische Literatur 69 (2024), 3, S. 331–360.
  3. Sergei Guriev / Daniel Treisman, Spin Dictators. The Changing Face of Tyranny in the 21st Century, Princeton, NJ / Oxford 2022, S. 16 u. S. 194–198.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Karsten Malowitz.

Kategorien: Bildung / Erziehung Familie / Jugend / Alter Gesellschaft Gruppen / Organisationen / Netzwerke Internationale Politik Kapitalismus / Postkapitalismus Kultur Macht Normen / Regeln / Konventionen Politik Politische Ökonomie Staat / Nation Wirtschaft Zivilgesellschaft / Soziale Bewegungen

Petra Stykow

Petra Stykow lehrt Vergleichende Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Politik in Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Gemeinsam mit Julia Baumann hat sie 2023 bei Nomos das Studienbuch „Das politische System Russlands“ publiziert.

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