Christoph Deutschmann | Rezension |

Theoriesalto mit Habermas

Rezension zu „Systemkrise. Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus“ von Philipp Staab

Philipp Staab:
Systemkrise. Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus
Deutschland
Berlin 2025: Suhrkamp
221 S., 18,00 EUR
ISBN 978-3-518-12823-7

Philipp Staab – er lehrt Arbeitssoziologie an der HU Berlin – geht in seinem neuen Buch einer Frage nach, die längst nicht allein ihn umtreibt: Wie kommt es, dass die in den letzten zehn Jahren so vielversprechend sich entwickelnden sozialen und politischen Bewegungen für den Klimaschutz – bislang zumindest – so wenige ihrer Ziele durchsetzen konnten? Die Rückschläge der Ökologiebewegung sind nicht nur ein nur deutsches oder europäisches, sondern ein weltweites Problem. Sie lassen sich, da ist Staab sich sicher, nicht allein auf tagespolitischer Ebene erhellen. Die Erklärung erfordert vielmehr einen umfassenden gesellschaftstheoretischen Ansatz, der die ökologische Frage im Zusammenhang mit grundlegenden Strukturveränderungen des gegenwärtigen Kapitalismus analysiert.

Um diesen Gedanken zu verfolgen, greift Staab – der Titel des Buches deutet es bereits an – auf keinen Geringeren als Jürgen Habermas und seine vor mehr als fünfzig Jahren entwickelte Theorie der Legitimationskrise des Spätkapitalismus zurück. Er wendet sie freilich in höchst origineller Weise: Ausgehend von den bei Habermas für seine Zeit analysierten Krisen im Verhältnis von „System“ und „Lebenswelt“ diagnostiziert auch Staab eine krisenhafte Entkoppelung der Lebenswelt von Imperativen des „Systems“ – allerdings völlig anderer Art als die von Habermas behauptete. Nicht nur bei den Gegnern der Klimabewegung, sondern sogar bei Teilen ihrer Unterstützer habe sich eine auf das Motiv der „Selbsterhaltung“ fixierte Kultur gebildet, die in Widerspruch zu den dynamischen Imperativen des kapitalistischen Systems gerate und so eine „Identitätskrise“ des Systems auslöse. In Widerspruch geriete eine solche Kultur der bloßen Anpassung an das Bestehende freilich, wie hinzuzufügen wäre, nicht nur mit den Imperativen des Kapitalismus, sondern auch mit denen des Klimaschutzes. Denn mit dem Status quo blieben ja auch die vorhandenen klimaschädlichen Technologien in Produktion, Verkehr, Haushalten und Konsum erhalten, mit der Folge fortschreitender Treibhausgasemissionen. Die „restaurative Modernisierung“, in die die Gesellschaft nach Staabs Auffassung umkippt, bietet somit nicht nur düstere Aussichten für den Kapitalismus, sondern auch für die ökologische Zukunft des Planeten überhaupt.

Die Position, die Staab in dem vorliegenden Buch entwickelt, ist nicht in Gänze neu. Mit dem Konzept der „Selbsterhaltung“ greift der Autor vielmehr auf den Grundgedanken seines früheren Buches Anpassung. Leitmotiv der nächsten Gesellschaft[1] zurück. Neu sind freilich die Zuspitzung auf die ökologische Frage und der Rekurs auf Habermas. Ausgehend von einer eher saloppen Rekapitulation der Begriffe „System“ und „Lebenswelt“ bei Habermas beschreibt Staab die kapitalistische Entwicklung seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einen Prozess rekursiver Problemerzeugung und Problemlösung. Auf das aus der liberalen Ära stammende Problem des Klassenkonfliktes zwischen Kapital und Arbeit habe der staatsinterventionistische Kapitalismus zunächst in der von Habermas und Claus Offe beschriebenen Weise reagiert: Die ökonomischen Krisenpotenziale wurden neutralisiert, indem die Arbeiterschaft durch wohlfahrtsstaatlich bereitgestellte „kompensatorische“ Leistungen befriedet wurde. Die Gefahr dieser Politik bestand stets darin – so die seinerzeit von Habermas verfochtene These – dass der kompensatorische Charakter dieser Politik sich als trügerisch erweisen könnte. Die sozialtechnisch unterdrückten kommunikativen Bedürfnisse der sozialen Lebenswelt könnten sich in Gestalt neuer systemkritischer politischer Bewegungen Ausdruck verschaffen und eine Legitimationskrise des Systems auslösen.

Zu dieser Legitimationskrise kam es, so Staab, damals nicht. Das System reagierte auf die drohende Krise anders als von den kritischen Theoretikern erwartet, nämlich nicht mit Sozialtechnik, sondern mit der neoliberalen Entgrenzung von Freiheitsansprüchen. Individuelle „Selbstverwirklichung“, nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik, in der Kultur, im Privatleben, wurde nun zur herrschenden Parole, mit der durchaus auch lebensweltliche Motive im Habermas’schen Sinn aufgegriffen wurden. Aber auch diese Parole brachte in der Praxis vielfältige ungeplante Konsequenzen und Probleme hervor und konnte daher nur temporär glaubwürdig bleiben. Ihre praktische Folge bestand vor allem in der Zerstörung genau jener „Ligaturen“, auf die, wie gerade der liberale Ralf Dahrendorf betonte, auch eine freiheitliche Gesellschaft angewiesen ist: Soziale Bindungen in Familien, Gemeinden, Betrieben, die es den Menschen erst ermöglichen, die vorhandenen Chancen zu nutzen (S. 64). Es entstand ein Zustand allgemeiner Unsicherheit, in dem die Einzelnen, statt vorwärtszukommen und ihre persönlichen Ambitionen zu verwirklichen, vollauf damit beschäftigt waren, auf der Stelle zu treten und ihre Existenz gegen die allgegenwärtigen Risiken zu verteidigen. Die Idee der Selbstverwirklichung wurde unwillkürlich durch den Imperativ der Selbsterhaltung ersetzt. So leidet die neoliberale „Spätmoderne“ (wie Staab sie bezeichnet) ohnehin an einer Überforderung durch selbst erzeugte Probleme.

Die immer stärker sich aufdrängende ökologische Frage fügt dieser Überforderung nun eine weitere und gänzlich neue Dimension hinzu. Noch in den 1990er-Jahren setzte Ulrich Beck Hoffnung in eine von der grünen Bewegung getragene „reflexive Modernisierung“, die das Ziel des Umweltschutzes mit emanzipatorischen Ambitionen verbinden würde. Diese Hoffnung muss heute – so sieht es Staab – als gescheitert gelten. Das Gleiche gilt für die Idee eines „grünen“, auf klimaneutralen Technologien begründeten Wirtschaftswachstums, deren Defizite ausführlich in Kapitel 4 beleuchtet werden. Denn „die gesellschaftliche Ontologie des Klimawandels, sein ‚latenter‘ sozialer Wesenskern, besteht eben gerade nicht in der Aussicht auf Verbesserung, sondern in einer fundamentalen Bedrohung, die Abwehr hervorruft. Wird er politisch adressiert, geht es letztlich um das Abwenden des größtmöglichen Übels eines unbewohnbaren Planeten“ (S. 27). Damit entstehen soziale Konflikte völlig neuer Art, die sich auch nicht durch staatliche Hilfen für den durch Klimaschutzmaßnahmen besonders belasteten ärmeren Teil der Bevölkerung entschärfen lassen. Es geht nicht mehr darum, wie Staab mittels eines instruktiven Vergleichs mit den Dahrendorf’schen „Hausmodell“ sozialer Schichtung aus den 1960er-Jahren zeigt (S. 23), die Innenarchitektur des gesellschaftlichen Hauses offener und durchlässiger zu gestalten; vielmehr sind die Außenwände und Fundamente des Hauses selbst bedroht. Gleichgültig, ob die Menschen aktiv oder passiv auf diese Bedrohung reagieren – gemeinsam ist den verschiedenen politischen Reaktionen, dass an die Stelle der Hoffnung auf eine bessere die „Angst vor einer schlechteren Zukunft“ (S. 67) tritt.

Diese These versucht Staab nun durch einen empirischen Überblick über die Haltungen zur ökologischen Frage zu belegen, die sich in verschiedenen sozialen und regionalen Milieus beobachten lassen (Kap. 5 und 6). Die noch in der Vor-Corona-Zeit verbreiteten Hoffnungen auf einen Aufschwung der Ökologiebewegung erfüllten sich nicht: Die Fridays for Future-Bewegung fiel in sich zusammen, und die von Bruno Latour anvisierte Entstehung einer „ökologischen Klasse“ fand nicht statt. Stattdessen entwickelte sich in Frankreich die Gelbwesten-Bewegung, die gegen die ökologisch motivierte Erhöhung der Dieselsteuern aufbegehrte; in den Niederlanden und anderen europäischen Ländern kam es zu militanten Protesten von Bauern gegen die von der Regierung und der EU geplanten Einschränkungen des Gebrauchs umweltschädlicher Pestizide und Düngemittel. In ehemaligen Kohlerevieren, wie in der deutschen Lausitz, in Polen oder im US-amerikanischen West Virginia formierten sich aggressive pressure groups zugunsten der fossilen Energien, die breiten Rückhalt in der Bevölkerung hatten und rechtsextremen Parteien sowie in den USA Donald Trump eine Plattform boten. Was hier entstand, war – so Staab – in gewisser Weise das Gegenteil der von Latour erträumten „ökologischen Klasse“: ein antiökologisch eingestelltes kollektives Subjekt, das seine bestehenden Lebenswelten mit nahezu allen Mitteln zu konservieren sucht.

Aber das Motiv der Selbsterhaltung tritt, wie Staab dann zeigen will, nicht nur hier zutage, sondern paradoxerweise auch bei den in der Umweltpolitik und -technik tätigen Betreibern und Profiteuren der ökologischen Transformation selbst. Ihnen hat der Autor eine eigene empirische Untersuchung gewidmet, in der er eine „Motivationskrise“ (S. 123) in den Öko-Berufen diagnostiziert. Eine der Formen, in denen sich diese Motivationskrise äußert, nennt Staab „Lebenswelten der Abwehr“. Das Umweltproblem werde hier nicht geleugnet, sondern im Gegenteil dramatisiert – mit der Folge einer resignativen Haltung, nach dem Motto „es ist eh zu spät, die ökologische Apokalypse noch aufzuhalten“. Daraus ergebe sich dann doch wieder eine Haltung des Sich-Einrichtens in der gegebenen Lebenswelt, also „Anpassung“. Nicht nur ist diese Interpretation Staabs schwer nachzuvollziehen; darüber hinaus referiert der Autor unter dem Stichwort „Abwehr“ noch eine ganze Reihe anderer sehr heterogener Meinungsäußerungen – von der Kritik an der Umweltpolitik der Ampel-Regierung bis hin zum Selbstverständnis des Handwerks – bei denen das von Staab behauptete Muster kaum zu erkennen ist. Noch mehr zeigen sich diese Probleme in dem folgenden Abschnitt mit dem rätselhaften Titel „Die Lebenswelt des Kapitals“ (gemeint sind Beschäftigte in als „nachhaltig“ etikettierten Sektoren des Finanzmarktes) und auch im dritten Abschnitt über die „Lebenswelt des Engagements“. Hier wird zwar eine Fülle aufschlussreicher Einzelbeobachtungen über das umweltpolitische Engagement der Befragten referiert, aber was dies alles mit Staabs Schlüsselkonzept der „Selbsterhaltung“ zu tun haben soll, erschließt sich dem Leser nicht recht. Ein „roter Faden“, der die Befunde gedanklich zusammenhält, ist nicht zu erkennen. Und so kann sich die Schlussbetrachtung (Kap. 7), in der Staab sein Szenario einer sich restaurativ gegen das „System“ abschließenden „Lebenswelt“ rekapituliert und dabei auch seine Übereinstimmungen mit Habermas noch einmal plausibel zu machen versucht, dem Eindruck der Willkür nicht entziehen. Unweigerlich fragt man sich, ob es nicht besser gewesen wäre, die empirischen Befunde noch mehr für sich selbst sprechen zu lassen, statt das schon in der früheren Arbeit entwickelte Theoriemodell auf Biegen und Brechen durchzuziehen.

Resümierend ist festzuhalten, dass Staab in seiner Studie zwar eine Fülle aufschlussreicher Einzelerkenntnisse und empirischer Beobachtungen präsentiert. Aber die angestrebte theoretische Integration der Ergebnisse wird man kaum als gelungen bezeichnen können. Der Theoriesalto, den Staab mit Habermas zu schlagen versucht, beeindruckt zwar auf den ersten Blick: Behauptet wird eine fundamentale Systemkrise, die freilich – ganz anders als bei Habermas – nicht auf die Unterdrückung emanzipativer Impulse durch das System, sondern im Gegenteil auf die Selbstabkapselung einer sich konservativ einigelnden Lebenswelt gegen das System zurückzuführen ist. Aber die Absturzgefahren, in die Staab sich mit diesem Salto begibt, sind nicht zu verkennen. Die Schwierigkeiten beginnen schon mit den Zweideutigkeiten seines Schlüsselbegriffs der „Selbsterhaltung“. Ist „Selbsterhaltung“ im Sinn einer Kultur der Selbsterhaltung zu verstehen, das heißt als ein aggressiv auf die Verteidigung bestehender Lebensformen gerichtetes normatives Muster? Ein solches Muster lässt sich zwar, wie von Staab gezeigt, durchaus in einzelnen gesellschaftlichen Milieus nachweisen; keinesfalls jedoch kennzeichnet es die Reaktion der Gesellschaft auf die ökologische Krise insgesamt. Oder ist „Selbsterhaltung“ gemeint im Sinn eines faktischen Sich-Durchwurstelns von Menschen durch sozial überkomplexe und durch die Ökokrise noch unsicherer gewordene Lebenslagen? Verstünde man den Begriff so, wäre er zwar empirisch kaum angreifbar. Aber er würde nur noch das umschreiben, was faktisch so oder so geschieht und wäre damit analytisch gehaltlos. Auch Theorien der Umweltkrise können nur dann Erfolg haben, wenn es ihnen gelingt, die Komplexität des Geschehens zu reduzieren; das ist bei der zweiten Lesart des Staab’schen Begriffs der Selbsterhaltung nicht der Fall.

Dazu kommt die oft monierte beträchtliche empirische „Fallhöhe“ des auf der Unterscheidung von kommunikativem und zweckrationalem Handeln aufgebauten Habermas’schen Theorieansatzes. Habermas selbst hatte bekanntlich erhebliche Probleme, seine Unterscheidungen zu operationalisieren: Sind zum Beispiel Wirtschaftsunternehmen dem zweckrational koordinierten „System“ oder nicht doch der kommunikativ integrierten „Lebenswelt“ zuzurechnen? Die Versuche von Habermas, zunächst die Studentenbewegung, später auch die grüne und andere „basisdemokratische“ Protestbewegungen als Ausdruck des behaupteten grundlegenden Konflikts zwischen System und Lebenswelt zu interpretieren, konnten den Charakter bloßer empirischer Illustrationen vorgegebener theoretischer Schemata allzu oft nicht verhehlen. Umso mehr gilt das für die eigenwillige Habermas-Rezeption Staabs, die teilweise in eine Konfusion der zugrunde liegenden Begrifflichkeit selbst auszuarten droht, so etwa in der in der erwähnten, im sechsten Kapitel geschilderten „Lebenswelt des Kapitals“ (nach den Habermas’schen Kategorisierungen gehört das Kapital bekanntlich zum System, nicht zur Lebenswelt).

Wäre es, statt gleich den prominenten Namen von Habermas zu reklamieren, nicht sinnvoller gewesen, sich zunächst einmal nach alternativen Theorieangeboten umzuschauen? Zu denken wäre hier vor allem an Luhmanns vor fast vierzig Jahren erschienene Studie über Ökologische Kommunikation.[2] Ausgehend von seinem Konzept der Gesellschaft als eines Ensembles funktional differenzierter Systeme (natürlich bedeutet „System“ hier etwas ganz anderes als bei Habermas) hatte Luhmann damals zu erklären versucht, warum die moderne Gesellschaft zwar bei der Bearbeitung von funktional spezifizierten Problemen ungemein erfolgreich ist, jedoch bei der Bewältigung von Herausforderungen wie der Umweltkrise, die sie als Ganzes betreffen, versagt. Um einer Lösung solcher Probleme näherzukommen, gibt es keinen anderen als den mühsamen und zeitraubenden Weg der Übersetzung des Gesamtproblems in die Programme und Codes der wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen etc. Teilsysteme. Hier liegt schon seit langem der Versuch einer theoriegestützten Antwort auf das von Staab formulierte Problem vor; ein Ansatz, den Armin Nassehi kürzlich wieder aufgegriffen hat.[3] Ein großer Teil des von Staab in Kapitel 6 präsentierten Interviewmaterials ließe sich aus Luhmanns beziehungsweise Nassehis Perspektive sehr viel überzeugender interpretieren als durch Staabs Selbsterhaltungskonzept: Die Befragten suchen nach Wegen, die Ökologiefrage in die Sprache des Systems zu übersetzen, in dem sie tätig sind, oder sie äußern Frustration über die mangelnde Synergie der Teilsysteme. Aber weder Luhmann, noch Nassehi tauchen in Staabs Literaturliste auch nur auf. Sollte Staab an eine Überarbeitung seines Ansatzes denken: Hier eröffnet sich dafür ein weites Feld.

  1. Philipp Staab, Anpassung. Leitmotiv der nächsten Gesellschaft, Berlin 2022.
  2. Niklas Luhmann, Ökologische Kommunikation. Kann die moderne Gesellschaft sich auf ökologische Gefährdungen einstellen?, Opladen 1986.
  3. Armin Nassehi, Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft, München 2021.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Hannah Schmidt-Ott.

Kategorien: Gesellschaft Gesellschaftstheorie Kapitalismus / Postkapitalismus Moderne / Postmoderne Ökologie / Nachhaltigkeit Systemtheorie / Soziale Systeme Wissenschaft

Christoph Deutschmann

Christoph Deutschmann, Jg. 1946, ist Professor (seit 2010 i.R.) am Institut für Soziologie an der Universität Tübingen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Wirtschaftssoziologie, Industrielle Beziehungen und Soziologische Theorie. Vor seiner Berufung nach Tübingen im Jahr 1989 arbeitete er, nach Studium und Promotion in Frankfurt/M, am Institut für Sozialforschung in Frankfurt/M (1976–1984), an der Tohoku-Universität in Sendai/Japan (1984–1986), sowie am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin (1986-1989). Wichtigste neuere Veröffentlichungen: Disembedded Markets. Economic Theology and Global Capitalism, 2019, New York: Routledge; Kapitalistische Dynamik. Eine gesellschaftstheoretische Perspektive, 2. Aufl., 2019, Wiesbaden: Springer VS; Trügerische Verheißungen: Markterzählungen und ihre ungeplanten Folgen, 2020, Wiesbaden: Springer VS.

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