Dirk Baecker | Nachruf |

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Ein Nachruf auf Alexander Kluge

Alexander Kluge war ein Ein-Mann-Unternehmen zur Rettung rabbinischen Denkens in einem nach der Vertreibung und Vernichtung der Juden verwüsteten Deutschland.[1] Im Unterschied zu Philosophen, die daran glauben, dass Worte nicht das Wesen der Dinge erschöpfen, glauben Rabbiner, so sagt man,[2] dass Dinge nicht das Wesen der Worte erschöpfen. Philosophen versuchen zu sehen, Rabbiner zu hören. Kluge blieb allerdings bei der Gegenüberstellung von Worten und Dingen nicht stehen. Seine Geschichten und Filme bringen als drittes Element Gefühle ins Spiel. Gefühle kommen aus dem Außen dieser Unterscheidung. Sie besiedeln, wie die „herbeifliegenden Vögel“,[3] jenen Raum, der entsteht, wenn sich zwischen Worten und Dingen eine Symmetrie herstellt, die durch keine Asymmetrie gebrochen und geordnet wird.

In diesem nach allen Seiten beängstigend offenen Raum lösen sich die Eindeutigkeiten auf und wird der Mensch, wenn er Glück hat, erfinderisch, indem er sich Gefühlen (auch „Götter“ genannt) ausliefert, die er nicht beherrscht. In Gefühlen äußert sich ein „Unterscheidungsvermögen“, dem wir misstrauen, weil wir nicht wissen, woher es kommt, auf das wir jedoch angewiesen sind, weil es mehr weiß als wir selbst: „Wenn mit der Gesamtheit des Unterscheidungsvermögens eine Menge an Empfindungen in eine Richtung vereinigt werden und sich auf eine Gesellschaft oder andere Menschen überhaupt beziehen, nennen wir das Gefühl.“[4] Die Empfindungen finden nicht von selbst zueinander. Sie laufen auseinander. Ein Gefühl muss sie einfangen. Das ist Arbeit, auch wenn sie mehr mit dem Geschehenlassen von Worten und Bildern zu tun hat als mit ihrer gezielten Kombination. Deswegen werden Geschichten erzählt, Bilder montiert und Experten befragt.

Immer wieder steht Kluge in seinen Geschichten mit den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei in den osteuropäischen Wäldern, mit den jüdischen Sonderkommandos vor den Gaskammern der Vernichtungslager, mit den Judenräten vor den Meldelisten der zu deportierenden Juden. Immer wieder ist er bei den Soldaten im Kessel von Stalingrad, bei den Piloten der Bomber von Coventry, Köln, Halberstadt, Dresden, Hiroshima und Nagasaki, bei den Toten in Stammheim, bei den Bauarbeitern des Sarkophags in Tschernobyl, bei den Generälen napoleonischer Kriege, bei den Soldaten der Ukraine und den Beratern amerikanischer Präsidenten, aber auch bei der Geschichtslehrerin, die grabend nach der Geschichte forscht, oder der Zirkusdirektorin, die ihre Reformideen nicht durchsetzen kann, – und fragt nach der Lücke, die der Teufel lässt, nach der Wendung, die die Geschichte genommen haben und immer noch nehmen könnte.

Katastrophen sind keine Ereignisse, sondern Verläufe.[5] Sie bereiten sich vor, sie finden statt und sie haben Folgen. Nichts hält sie auf, obwohl es nie ausgeschlossen ist, dass etwas sie aufhält. Für die Soziologie ist interessant, dass jemand, der nach Beispielen sucht, an denen das vielfach unterschätzte AGIL-Schema von Talcott Parsons erprobt werden könnte, in Kluges Geschichten, der sicherlich nicht an Parsons' Theorie gedacht hat, reichhaltig fündig würde. Für jede der vier dynamisch zu verstehenden Funktionen dieses Schemas, die Anpassung an eine materielle Umwelt, die Orientierung an einer Persönlichkeitsstruktur, die Integration in eine differenzierte Gesellschaft und die Berufung, im Konfliktfall, auf Normen und Werte, finden sich in Kluges Darstellungen indexikalisch präzise Hinweise.

Alexander Kluge war Jurist. Juristen finden die Lücke im Argument, geben der Geschichte eine unvermutete Wendung, fragen nach Zeugen, die anderes gesehen haben, und bringen die Argumente der Gegner zum Stolpern. Was „hört“ man, wenn man einen Zeitverlauf dehnt oder beschleunigt? Wie kann man „erzählen“, was niemand gesehen hat? Kluge führte Richter und Jury hinters Licht, um sie die Wahrheit ahnen zu lassen.

Alexander Kluge war Opernliebhaber, Geschichtenerzähler und Filmemacher. An Texte glaubte er nur wegen ihres Tons und ihrer Bilder. An der Oper interessierte ihn die Differenz zwischen, meist, tragischem Ausgang und tröstender Musik. Warum ist ausgerechnet diese Kunstgattung im 19. Jahrhundert so erfolgreich? Kann man nicht glücklichere Ausgänge in sie hineinfingieren?

Alexander Kluge war Philosoph. Ein Philosoph ist jemand, der in der Lage ist, den auffälligen Veränderungen des Lebens, den Akzidenzen, eine Kontinuität entgegenzusetzen. Diese Kontinuität war für ihn nicht der Kapitalismus, nicht die Hoffnung, nicht die Vernunft und nicht die Sprache, sondern eine Temperatur. „Wie man weiß, wiederholen sich die 37 Grad der Urmeere, aus denen wir kommen, verblüffenderweise in unseren Körpern.“[6] Diese Kontinuität definiert die „Sehnsucht unserer Zellen“. Sie gibt dem Unterscheidungsvermögen, das Kluge so wichtig war, einen Halt weder im Leben noch in der Geschichte, sondern im unbestimmten, immer wieder neu zu bestimmenden Raum ihrer Begegnung. Daran ist nichts transzendent, sondern alles konkret.

Und Alexander Kluge war Theoretiker. Es wird zu selten gewürdigt, wie er zusammen mit Oskar Negt den Eigensinn der Selbstorganisation von Nerven, Herz und Blut, die „selbstregulative Triebökonomie“,[7] in eine Geschichte wiedereinführt, die auch Marx nicht wirklich auf den Nenner eines eindeutigen Ablaufs bringen wollte. „Das Liegengebliebene, Ausgegrenzte, in dem noch keine analytische Arbeit drinsteckt, kritisiert das, was bereits bearbeitet worden ist. Am Anfang einer jeden kritischen Arbeit steht deshalb ein Perspektivwechsel.“[8] Dieser Perspektivwechsel ist nicht zuletzt einer von der bürgerlichen zur proletarischen Öffentlichkeit, den Negt und Kluge bereits zehn Jahre zuvor propagiert hatten. Galt die Skepsis von Jürgen Habermas einer bürgerlichen Öffentlichkeit, die nicht nur vom Staat eingeräumt (im doppelten Sinne: architektonisch als Platz und massenmedial als Publikationslizenz) wird, sondern noch in ihrem Gegensatz zur Privatheit von einer „publikumsbezogenen Subjektivität“ geprägt ist,[9] so setzen Negt und Kluge diesem unspezifischen „Zwischenbereich“ der bürgerlichen Öffentlichkeit den „Gebrauchswertcharakter“ einer aus den Zusammenhängen der Arbeit gewonnenen proletarischen Öffentlichkeit entgegen.

Auch dieser Öffentlichkeit trauen sie allerdings nicht über den Weg, weil sie in Konsum und Werbung zu sehr auf der Trennung von den Produktionsmitteln insistiert.[10] Immerhin teilen sie mit Habermas die Auffassung, dass die Sprache sozialisiert, bevor sie individualisiert:[11] Die Sprache dient weniger der Erkenntnis und dem Denken als der Kommunikation und kann dank dieses Abstands einem Denken auf die Sprünge helfen, das erst noch herausfinden muss, wie ihm von der Kommunikation mitgespielt wird. Es liegt auf der Hand, dass diese Aufgabe in einer von elektronischen Medien beschleunigten und von Algorithmen suchtfördernd gesteuerten Kommunikation nicht einfacher geworden ist.[12] Kluge stellte sich vergleichbar dem „Kino der Autoren“ eine „Literatur der Autoren“ vor,[13] die einerseits aus den linearen Erzählformen des 19. Jahrhunderts aussteigt, andererseits jedoch in Short Stories, Fragmenten und Ellipsen weitererzählt, was von Autoren wie Marcel Proust, Robert Musil oder Thomas Mann zur Befindlichkeit der Gegenwart auf den Weg gebracht worden ist.

Alexander Kluge wollte Frankfurt am Main und Bielefeld nicht miteinander versöhnen (wozu wäre das gut?), aber miteinander ins Gespräch bringen. Beim imaginierten Treffen zwischen Adorno und Luhmann, in dem Adorno Luhmann zum Umgang mit einer Geliebten, die ihn zu verlassen droht, befragte,[14] sollte es nicht bleiben. Man müsse die Frankfurter Schule, die es dank der Wirren der Studentenbewegung nicht geschafft habe, einen Rang wie den der Weimarer Klassik zu erreichen, mit der Bielefelder Schule, die ebenfalls eher durch Disparatheit glänze, zusammenbringen. Denn unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen und der Bemühung um ihre Veränderung sei die Bielefelder Schule besser „auf der Autobahn“, die Frankfurter Schule jedoch „im Gebüsch“.[15]

Das ist umso schärfer gesehen, als man es bei Bedarf auch umdrehen kann. Die Autopoiesis der sozialen Systeme grenzt sich vom Gewirr der Gefühle der Menschen ab. Doch zugleich ist die Diagnose kapitalistischer Verhältnisse unempfindlich gegenüber der Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation. Deswegen gilt es, auf Unterscheidungen zurückzukommen und immer wieder zu fragen, was sie ausgrenzen und liegen lassen. Es zieht sich ein roter Faden durch die Arbeiten von Alexander Kluge. Als würde er der Urteilskraft von Kant, jener unablässigen Frage nach der Zweckmäßigkeit der Dinge, nicht mehr trauen (wie auch, nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, aus denen das 21. Jahrhundert zu wenig gelernt hat?), verlässt er sich stattdessen auf ein unablässig zu trainierendes, nicht etwa naturgegebenes Unterscheidungsvermögen. So wie im musikalischen Gehör die linke und die rechte Gehirnhälfte zusammenarbeiten, ohne ihre Trennung aufzugeben, so sind Verstand und Gefühl, Sprache und Denken, Mensch und Gesellschaft auseinanderzuhalten, um ihrer Kollaboration und Kollision auf die Spur zu kommen.

Auf der Innenseite der Unterscheidung, dort, wo man sich seiner Sache sicher zu sein glauben kann, finden sich die Katastrophen der menschlichen Geschichte und die Misere, in der wir stecken, auf der Außenseite jedoch das freie Spiel eines Vermögens, das nicht auf den Begriff zu bringen ist. In seinem Nachruf auf Jürgen Habermas in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung akzeptiert Kluge den Auftrag von Habermas, sich mit der „dunklen Spiritualität“ der dunklen Aufklärung, des okkulten Denkens auseinanderzusetzen, das aus den Vereinigten Staaten kommend auch hierzulande Aufmerksamkeit findet: „Das müssen wir beantworten. Die Theorie und Philosophie muss in ihre Werkstätten zurück.“[16] Dass sie diese Werkstätten je verlassen haben, wäre der stärkste Vorwurf, der Theorie und Philosophie zu machen ist. Aber es ist nicht so einfach, eine Antwort auf dieses okkulte Denken zu finden. Denn worin besteht es? Kluge bekennt sich zu einer Dialektik der Aufklärung im Sinne von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, in der die Bedürfnisse der Menschen nicht zu ihrer Wirklichkeit befreit, sondern einer „instrumentellen Vernunft“ unterworfen und ausgebeutet werden. Die dunkle Aufklärung ist von dieser Diagnose nicht weit entfernt,[17] auch wenn sie nicht von einer instrumentellen Vernunft und schon gar nicht von einer rationalisierten Moderne sprechen würde, sondern von Regimen, die in der Nachfolge kirchlicher Lügengebäude stehen und einer Dynamik mimetischen Begehrens ausgeliefert sind. Sie sieht die Demokratie beherrscht von einer Tyrannei käuflicher Mehrheiten und optiert deswegen für Abwanderung (exit) im Sinne von Albert O. Hirschman, das heißt für die Gründung privater Staaten, aus denen die Mehrheit der Weltbevölkerung ausgeschlossen und nur zugelassen ist, wer sich einzukaufen bereit und in der Lage ist. Bedrohlich ist daran, dass auf Hirschmans alternative Option des Einspruchs und Widerspruchs (voice) als vergeblich verzichtet wird, womit jede Hoffnung auf eine diskursive Gestaltung der Gesellschaft, das linke Projekt schlechthin, aufgegeben wird.

Ich vermute, dass Rabbiner sich einem ähnlichen Ehrenkodex verpflichtet fühlen wie die jüdischen Diamantenhändler im Antwerpen des 16. Jahrhunderts und Amsterdam des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Fall einer Baisse, so verlangt es dieser Kodex, müssen alle Händler mit kleinen Transaktionen als Käufer und Verkäufer im Markt bleiben, da sich der Markt andernfalls mangels durchgeführter Geschäfte nicht erholen kann. So halten es auch die Geschichtenerzähler, Bildermacher und Theoriebastler. Sie bleiben mit kleinen Beiträgen im Markt, denn wie sonst sollen sich eine Erzählung und eine Situation entwickeln können, die wieder weitertragen? Letztlich sind in einer Gesellschaft immer alle möglichen Ereignisse gleichzeitig zu finden. Nur in der Häufigkeit und Frequenz passender Ereignisse unterscheiden sich die demokratische und die autoritäre, die liberale und die tyrannische Gesellschaft. Bleib mit den Einsätzen im Geschäft, von denen du dir wünschst, dass sie zur Regel werden. Das wäre eine Moral des Rabbiners, die Alexander Kluge gefallen hätte.

Nicht zuletzt war Alexander Kluge Künstler. Und er war selbst sein wichtigstes Werk. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine einzige Situation mit ihm gab, sei es bei der Regieführung, bei einem Fernsehgespräch, in der Lehre mit den Studierenden, bei seinen politischen Interventionen oder seinen Verhandlungen über die Lizenzen seiner Fernsehfirma Kairos, die er nicht in eine ästhetische Situation der möglichen Erkenntnis über sich selbst verwandelt hätte. Seine überaus wache Intelligenz schüchterte ein und beruhigte. Man wusste sich bei ihm in guten Händen und stellte sich einem immer leicht überfordernden Anspruch. Er folgte der Regel, über keine Gesellschaft zu reden, die nicht im Moment, und sei es vor Publikum, bereits ausprobiert und getestet wurde. Das gab den Utopien, für die er einstand, ihr Gewicht.

  1. Freilich unter Berufung auf seine „Ober-Rabbis Walter Benjamin, Adorno, Bloch, Marx“, so in: Alexander Kluge, Die Macht der Gefühle, Frankfurt am Main 1984, S. 178.
  2. Claus-Steffen Mahnkopf, Kritische Theorie der Musik, Weilerswist 2006, S. 211, zitiert Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, Frankfurt am Main 1997, Fn. 47, S. 893 f., der wiederum Susan A. Handelman, The Slayers of Moses. The Emergence of Rabbinic Thought in Modern Literary Theory, Albany, NY 1982, S. 8, zitiert: „For the Greeks, following Aristotle, things are not exhausted by discourse, for the Rabbis, discourse is not exhausted by things.“.
  3. So Alexander Kluge, Erzählen ist die Darstellung von Differenzen. Alexander Kluge im Gespräch mit Jochen Rack, in: Neue Rundschau 112 (2001), 1, S. 73–91, hier S. 79.
  4. So Alexander Kluge, Die Kunst, Unterschiede zu machen, Frankfurt am Main 2003, S. 11 f.
  5. Siehe auch das F-A-K-K-E-L-Katastrophenprozessmodell von Lars Clausen, Krasser sozialer Wandel, Opladen 1994, S. 20 ff.
  6. So in: Kluge, Die Kunst, Unterschiede zu machen, a.a.O., S. 9.
  7. So Oskar Negt / Alexander Kluge, Geschichte und Eigensinn, Frankfurt am Main 1981, S. 92 u. ö.
  8. Ebd., S. 87.
  9. Siehe Jürgen Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, Neuauflage, Frankfurt am Main 1990, S. 87.
  10. So Oskar Negt / Alexander Kluge, Öffentlichkeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit, Frankfurt am Main 1972, S. 10, 20 und 89.
  11. Ebd., S. 88.
  12. Siehe dazu Jürgen Habermas, Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit und die deliberative Politik, Berlin 2022.
  13. Kluge, Erzählen ist die Darstellung von Differenzen, a.a.O., S. 91.
  14. Siehe Alexander Kluge, Das Labyrinth der zärtlichen Kraft. 166 Liebesgeschichten, Frankfurt am Main 2009, S. 513–517; und ebd., S. 481–517, „Sechs Geschichten für Niklas Luhmann“. TV-Gespräche mit Niklas Luhmann finden sich auf dctp.de, etwa „Liebe als Passion“, Primetime vom 22. Mai 1994, oder „Vorsicht vor zu raschem Verstehen“, News & Stories vom 4. Juli 1994.
  15. Kluge, mündlich. Siehe auch Dirk Baecker, Auf der Autobahn und im Gebüsch: Drei Szenen im Fluss, in: Christian Schulte / Winfried Siebers / Valentin Mertes / Stefanie Schmitt (Hg.), Formenwelt des Dialogs. Alexander Kluge-Jahrbuch, Bd. 3, Göttingen 2016, S. 199–208.
  16. So Alexander Kluge, Wir bräuchten ihn jetzt, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. März 2026, S. 11.
  17. Siehe etwa Nick Land, Okkultes Denken, hrsg. von Dietmar Dath und Philipp Theisohn, Berlin 2023, insbes. S. 206 ff.

Dieser Beitrag wurde redaktionell betreut von Jens Bisky.

Kategorien: Affekte / Emotionen Erinnerung Gesellschaft Gesellschaftstheorie Kritische Theorie Kultur Kunst / Ästhetik Medien

Dirk Baecker

Professor Dr. Dirk Baecker ist Soziologe und lehrte bis 2025 an der Universität Witten/Herdecke und an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen am Bodensee. Zuletzt erschienen „Katjekte: Erweiterte Fassung“ (Merve Verlag, 2024) und „Digitalisierung“ (Suhrkamp Verlag, 2026).

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